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Rasen sieht ejar aus wie eine Wiese

16.03.2013, 20:02
Hallo

Wohne seit letztem Somme mit der Freundin in einer eigenden Wohnung mit Garten. Wir müssen uns um den Garten zwar kümmer und habe dann einen schönen Sommer. Aber wie bekomme ich den Rasen so schön grün wie bei meinen Eltern ohne ihn Umzugraben?? Es ist Moß, Disteln und so eine komische Pflanze mit breiten Blättern im Rasen drin.
Da es halt eben nicht mein Garten ist möchte ich diesen nicht Umgraben.
Wann ist die beste Zeit mit dem Düngen anzufangen?
Vetikulieren werde ich denn Rasen so oder so. Wann ist die beste Zeit dafü??
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13 Antworten
Woody  
Vertikutieren idealerweise nach der 2.Rasenmahd, danach düngen (ggf. mit Unkrautvernichter) und 14Tage später nachsämen. Rasensamen im Ausmaß einer Neuansaat, ich habe als Faustregel 20kg auf 100m². Klingt viel, ist es auch, aber erfahrungsgemäß gehen mind. 10% der Rasensaat gar nicht auf. Somit relativiert sich die Menge. Wichtig ist ausreichende Bewässerung.

 

Danke werde es mir merken und es dann mal ausprobieren.

 

Bei Disteln und Löwenzahn steche ich mit dem Spaten ganz nahe dem Unkraut itief in die Erde und heble einen Spalt von ein paar cm auf.
Nun kann man das Unkraut samt seiner Pfahlwurzel entfernen.
Anschließend mit Fuß den Spalt wieder zutreten.

Im Früjahr erst mähen, dann vertikutieren. Evtl. mit Eisendünger die Reste des Moses vernichten und evtl. mit Lüftergabel den Boden lockern.
Soll angeblich auch mit Druckluft gehen.
Sobald es dann warm genug ist Rasensaamen nachstreuen, mit Sand überstreuen und antreten.

Nun ca. 14 Tage immer schön nachfeuchten und immer schön das Unkraut jähten.

 

Da ich es aufgegeben habe, einen schönen Rasen besitzen zu wollen, kann ich Dir nicht generell helfen, aber zu den einzelnen Pflanzen kann ich was sagen.
Moss zeigt Feuchtigkeit an - hier kann es helfen, den Rasen zu besanden.
Disteln bevorzugen nährstoffreiche Böden und da wäre ich mit zusätzlicher Düngung vorsichtig.
Die komische Pflanze ist mit Sicherheit BReitwegerich. Er zeigt verdichteten Boden an. Bei uns markiert der Breitwegerich exakt die Fahrspur von der Einfahrt zum Sägeplatz.
Da hilft nur, die Bodenverdichtung zu beseitigen. Breitwegerich ist trittfester als der beste Rasen.

 

Wie lockere ich denn den Boden auf? Einfach mit einem Sparten doch Umgraben an der Stelle?

 

Zitat von StefanMidden
Wie lockere ich denn den Boden auf? Einfach mit einem Sparten doch Umgraben an der Stelle?
ich fürchte, die Frage ist jetzt direkt an mich gerichtet.
Ich würde umgraben und zur Sicherheit etwas Sand unterarbeiten - bin aber nicht der Fachmann.

 

Okay werde mich dann mal in der Woche und am Nächsten wochenende damit auseinander setzen. Danke erstmal.

 

Zitat von StefanMidden
Wie lockere ich denn den Boden auf? Einfach mit einem Sparten doch Umgraben an der Stelle?
http://www.ebay.de/sch/i.html?_odkw=...chuhe&_sacat=0

oder mit der Grabgabel nur gaaaanz viele Löcher rein stechen
http://www.ebay.de/sch/i.html?_odkw=...Gabel&_sacat=0

oder eben mit einer Druckluft Lanze.

Umstechen macht man im Spätherbst. Dann über den Winter durchfrieren lassen.
Im Frühjahr mit zusätzlich Sand durchhacken und rechen.
Dann neue ansähen und mit Rasenwalze planieren.
Dann wie bereits erwähnt gut über mindestens 14 Tage bei warmer Witterung feucht halten.

 

Woody  
Zitat von Manfredh
Umstechen macht man im Spätherbst. Dann über den Winter durchfrieren lassen.
Im Frühjahr mit zusätzlich Sand durchhacken und rechen.
Dann neue ansähen und mit Rasenwalze planieren.
Dann wie bereits erwähnt gut über mindestens 14 Tage bei warmer Witterung feucht halten.
Umstechen und durchfrieren lässt man nur Ackerboden/Gemüsebeete. Bei einer geplanten Rasenfläche ist diese Vorgehensweise schon lange nicht mehr üblich, zudem sich dann folgendes Problem ergibt:
Rasensamen keimt erst bei konstanten Temp. von 10-12Grad, Unkraut aber schon bei wesentlich geringeren. Folglich hab ich zuerst mal wieder einen wunderbaren Unkrautteppich, und die ganze Arbeit war umsonst. Umstechen/Fräsen, Erde aufbringen, planieren und sofort ansämen!

Meine Empfehlung ist - gerade bei Mietobjekten (!) eher nur eine Auswirkungsbekämpfung denn eine Ursachenbeseitigung zu machen, d.h. vertikutieren, düngen, viel ansämen und bewässern. So ist zumindestens für eine Saison ein recht passabler Rasen zu erreichen. Bewährt hat sich auch noch im Herbst eine Langzeitdüngung.

Die Methode des Sandens ist nur dann sinnvoll, wenn der Rasenquarz auch in den Boden verbracht wird, oberflächliches Aufstreuen bringt gar nichts. In Verbindung mit den o.a. erwähnten "Nagelschuhen" eventuell praktikabel, aber m.E. nicht zielführend genug. Sanden wird in erster Linie bei Golfplätzen angewendet, doch man sollte hierbei auch bedenken, dass solche Rasenflächen äußerst intensiv gepflegt werden. Ein Aufwand, den kein Hobbygärtner treibt.

 

Zitat von Woodworkerin
Umstechen und durchfrieren lässt man nur Ackerboden/Gemüsebeete. Bei einer geplanten Rasenfläche ist diese Vorgehensweise schon lange nicht mehr üblich, zudem sich dann folgendes Problem ergibt:
Rasensamen keimt erst bei konstanten Temp. von 10-12Grad, Unkraut aber schon bei wesentlich geringeren. Folglich hab ich zuerst mal wieder einen wunderbaren Unkrautteppich, und die ganze Arbeit war umsonst. Umstechen/Fräsen, Erde aufbringen, planieren und sofort ansämen!
Warum sollte man das nicht mehr machen ? In der Landwirtschaft ist das im Feldanbau Jahrlich zu beobachten. Und die machen das professionell !
Ich habe nicht geschrieben, das direkt nach Ende des Frostes weiter gearbeitet werden soll !
Soll das Unkraut ruhig bis zum erreichen von ca. 15 Grad sprießen. Ist auf jeden Fall nur ein
Bruchteil desen vom Vorjahr !
Erst kurz vor dem Säen hackt man durch und sondert gleichzeitig dabei Wurzeln / Steine / Unkraut ect. aus.
Dann Sanden und diesen mit Rächen einbringen und ebnen.
Somit ist der Sand innerhalb der ersten 3-5cm und nicht nur oberflächlich enthalten !

Zitat von Woodworkerin
Die Methode des Sandens ist nur dann sinnvoll, wenn der Rasenquarz auch in den Boden verbracht wird, oberflächliches Aufstreuen bringt gar nichts. In Verbindung mit den o.a. erwähnten "Nagelschuhen" eventuell praktikabel, aber m.E. nicht zielführend genug. Sanden wird in erster Linie bei Golfplätzen angewendet, doch man sollte hierbei auch bedenken, dass solche Rasenflächen äußerst intensiv gepflegt werden. Ein Aufwand, den kein Hobbygärtner treibt.
Und wieder einmal.
Wo ist denn der extreme Mehraufwand, wenn man kurz vor dem Rächen und Ebnen den Sand mit unter rächt ? Geht im Gegenteil sogar einfacher.
Und wie Du selbst schreibst ist das bei professioneller Rasen Pflege auf Golfplätzen so üblich.
Warum dann nicht auch im eigenen Garten ? Am Ende funktionierts auch daheim.

Ein bisschen eigenständiges Denken kann man getrost auch den anderen auch zu trauen.
Ich für meinen Teil setze das sogar vorraus !

Gruß Manfred

 

Woody  
Naja, jeder wie er meint...

 

Ich habe einen Rasenmäher der "soll" Vertikutieren klappt das?? Also so für zwischen durch.
Und diese Schuhüberzieher machen den Boden locker und der Rasen wächst dann besser?? Oder was machen die genau?

 

Zitat von StefanMidden
Und diese Schuhüberzieher machen den Boden locker und der Rasen wächst dann besser?? Oder was machen die genau?
Die machen Löcher in den Boden, damit das Wasser besser versickern und abtrocknen kann und somit das Moos schlechter aufkommt.

Moos kommt meist dort auf, wo es feucht, kühl so wie in schattigen Bereichender Fall ist. (so wie im Sumpf)

Rasen mag es eher trockner und gut wasserdurchlässig.

 

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