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Rampe für Treppe

18.12.2009, 22:23
Hallo!

Ich möchte gern eine Rampe für einen Treppenabsatz bei meiner Tante am Haus bauen. Dürfte doch eigentlich gar nicht schwer sein. Dachte mir ich baue sie aus Holz.
Muss ich dabei irgendwas beachten? Ist schon ne weile her wo ich mit Holz gearbeitet habe.
Da diese Rampe ganzjährig draußen sein wird, wie bleibt die mir erhalten ohne durchzufaulen?
Glatt darf sie auch nicht sein, meine Tante soll mit ihrem Rollator runterkommen. Ist ja aber auch nur eine Stufe.

Danke schon mal für eure Antworten.

LG Panzoe
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10 Antworten
wie sieht es denn aus mit schaltafeln... so etwas gibt es auch in 1-2cm dicke.
habe ich letztens erst gesehen als provesorische bautreppe.
lg
wolfgang

 

Schaltafeln das ist ne gute Idee, danke Wolfgang.

Die Stufe ist 18cm hoch, wenn man mit einem Vierkantholz die Basis legt und darauf dann die Bretter montiert, müsste es gehen.

LG Zoe

 

Holz, welches dauerhaft den Boden berührt wird "immer" faulen. Du musst auf jeden Fall Dachpappe unterlegen, außerdem für Belüftung sorgen.
Um dem Rollator zu genügen muss sie auch sehr ausladend (lan mit wenig Gefälle) sein.

Holz ist bei Nässe, Schnee und Eis auch sehr glatt. Hier gibt es zwar Terassenbretter mit Rillen, aber ich befürchte das reicht nicht aus. Das Wasser sollte auf jeden Fall abfließen können. Gefälle der Treppe also auch etwas zur Seite, vielleicht ab der Mitte nach beiden Seiten, wegen der Optik.

 

Hallo, soweit ich das verstehe, muss die Rampe nur 18 cm hoch sein, da reicht sicher das naturgegebene Gefälle, um das Wasser abzuführen. Die gerillten Terrassenbretter sind sicher ein Idee. Allerdings ob sie bei Nässe und Schneeeglätte stumpf genug sind für eine Rollatornutzung? Vielleicht sollte man noch einen rutschfesten Belag einplanen. Ich habe seit über 15 Jahren eine Holztreppe (2 Stufen) vor der Terrassentür. Wenn man geeignetes Holz (z.B. Lärche) und einen Holzschutz verwendet, ist so ein Holzbauwerk sehr haltbar.

 

Ekaat  
Hallo, Panzoe84,
ich wäre ja da mehr für Metall:
Von einem Brennschneidbetrieb ein entsprechendes Stück Tränenblech zuschneiden lassen und die Oberfläche behandeln: entweder entzundern und primern, oder, besser, verzinken lassen. Beim Verzinken kann sich allerdiings das Blech verziehen, wie ich zu meinem Leidwesen bei einer Schachtabdeckung feststellen mußte. Mit eigener Heimwerkerarbeit ist da gar nichts, man muß auf eine professionelle Presse zurückgreifen können. Und auch diese hat sich eine geschlagene halbe Stunde abgemüht - ist aber gut geworden, die Abdeckung liegt jetzt bereits über 12 Jahre im Garten und hat keinen Funken Rost. In jedem Fall würde ich das professionelle sog. Primern, möglichst mit 2K Epoxidharz auf Zinkstaubbasis empfehlen. Man kann es natürlich auch mit der Drahtbürsten entzundern (Zunder ist die Oxidschicht, die sich nach dem Walzen des Bleches ergibt und ist bräunlich dunkel - im Gegegnsatz zu Rost, der rotbraun ist. Beides muß komplett runter; danach grundieren und lackieren.
Als Versteifung würde ich rechts und links Winkelstahl nehmen, der etweder aufgeschweißt, oder alle ca. 10cm verschraubt wird. Je nach Konstruktion der Treppe kommt der Winkel oben oder unten drauf. Oben empfiehlt sich, wenn die Rampe nicht die gesamte Breite der Treppe einnimmt, weil es verhindert, daß der Rolli seitwärts vom rechten Wege abkommt.
Das Ganze kann man auch aus Aluminium machen, dann heißt das Tränenblech »Alu-Quintett-Raupenblech«.
In beiden Fällen würde ich eine Grundstärke von 5mm vorschlagen.
Bei Holz hat man immer eine Kante, die die doch relativ kleinen Räder des Rollators stören. Beim Hochfahren müßte man den R. anheben, was uns beiden sicher nicht schwerfällt, aber wir benötigen so ein Ding ja auch (noch) nicht...
Ekaat+++
Angehängte Grafiken
Dateityp: bmp Tränenblech.bmp (347,7 KB, 14x aufgerufen)

 

ich würd Zement nehmen, wie bei einer Kinderwagenauffahrt, mitte die Stufe und rechts und links die Rampe

Muldi
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Name:	rampe.jpg
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ID:	148  

 

Geändert von Muldenboy (19.12.2009 um 20:13 Uhr)
Zitat von Petra
... soweit ich das verstehe, muss die Rampe nur 18 cm hoch sein, da reicht sicher das naturgegebene Gefälle, um das Wasser abzuführen. ...
Ich meinte nicht das Geaälle der Treppe. Die Bretter werden in der Regel quer montiert. Das Wasser sammelt sich dann in den Rillen, daher zusätzlich Gefälle zu den Seiten.

 

Habe vor kurzem eine solche Rampe selbst gebaut - nimm Duglasienholz

3 Laten a 1,90 m

den Rest (Querverbindungen) auf 1 m lange Stücke schneiden. Zum Schluß ein Warzenblech aus Alu zum Übergang Boden und Rampe befestigen. Für die Erhöhung an der Treppe nimmst Du
verstellbare Möbelerhöher (die kurzen - kann man dann auf die entsprechende Länge hochdrehen - so können unterschiedliche Höhen im Untergrund ausgeglichen werden

Foto kann bei Bedarf noch nachgereicht werden

Gruß
holzfaeller

 

Susanne  
Zitat von holzfaeller
Habe vor kurzem eine solche Rampe selbst gebaut - nimm Duglasienholz
Foto kann bei Bedarf noch nachgereicht werden

Gruß
holzfaeller
Das wäre natürlich noch anschaulcher, Holzfaeller!
Deine Konstruktion hört sich nämlich ausgesprochen brauchbar an! :-)
Vielen Dank dafür und schöne Grüsse,
Susanne

 

Zitat von holzfaeller
Habe vor kurzem eine solche Rampe selbst gebaut - nimm Duglasienholz

3 Laten a 1,90 m

den Rest (Querverbindungen) auf 1 m lange Stücke schneiden. Zum Schluß ein Warzenblech aus Alu zum Übergang Boden und Rampe befestigen. Für die Erhöhung an der Treppe nimmst Du
verstellbare Möbelerhöher (die kurzen - kann man dann auf die entsprechende Länge hochdrehen - so können unterschiedliche Höhen im Untergrund ausgeglichen werden

Foto kann bei Bedarf noch nachgereicht werden

Gruß
holzfaeller
Oh das wäre super toll, wenn du ein Foto einstellen könntest von der Treppe.




Muss wirklich sagen, da sind viele Tipps dabei. Vielen dank dafür.
Da fällt einem die Entscheidung richtig schwer, für welche Methode man sich entscheidet.

LG Zoé

 

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