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PV-Anlagen - Wie steht Ihr dazu?

28.08.2010, 11:50
Das hier ist zwar nicht gerade ein Solarforum aber ich bin mal an Eurer Meinung interessiert.

Für eine PV-Anlage bekommt man ja pro produzierten Kilowatt Strom eine Einspeisevergütung die Ihr alle mittragen müsst durch eure Stromrechnung. Trotzdem finde ich es ganz wichtig das daß weiterhin subvensioniert wird. Denn wir wollen unseren Kindern und Enkeln und und und doch keinen kaputten Planeten hinterlassen somit müssen wir auch was dafür tun. Desweiteren werden wir dadurch unabhängiger von den Energieträgern aus anderen Ländern.

Jetzt meine Frage. Findet Ihr es richtig dass der Staat hier eingreift und entsprechende Gesetze macht? Sollte die Einspeisevergütung weiterhin so stark gekürzt werden?

Danke im Voraus für Eure ehrliche Meinung.

Grüsse
MfA

P.S. Ich bin selbst seit Juni Betreiber einer PV-Anlage und würde jedem empfehlen der ein entsprechendes Dach zur verfügung hat sich eine montieren zu lassen. Aber Vorsicht mehrere Angebote einholen und sich genau informieren damit sich die sache auch selber trägt.
 
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82 Antworten
Brutus  
Wer investiert und überschüssige Leistung für andere zur Verfügung stellt soll dafür auch entlohnt werden, soweit meine Meinung. Wenn die Zahlungen gekürzt werden sollte am besten der überschüssige Strom günstiger an den Nachbarn verkauft werden. Habe zwar keine Ahnung ob das machbar ist aber man soll ja auch nicht mit sich machen lassen was "Vater Staat" will. War jetzt mal ein voreilig geschriebener Schnellschuss von mir ohne länger drüber nachzudenken ;O)

 

Hi Brutus,
man speist nicht nur den überflüssigen Strom ein sondern den kompletten und kauf sich dann wieder den günstigen Strom aus dem Netz. ich bekomme pro eingespeistem KW/h 0,3914€ und zahle im Moment pro verbrauchtem KW/h 0,1479€ alles Netto ohne MWSt

 

Brutus  
Hört sich doch erst mal richtig gut an, versuche doch mal den Strom den du verbrauchst zu erhöhen und ihn mit als Solarstrom einzuspeisen, dann kaufen die ihren eigenen Strom teurer als sie ihn liefern. "Oh oh oh, verdammte kriminelle Energie", lässt die sich auch einspeisen ?

 

Wenn Du einen Generotor erfindest in dem Du Kriminelle Energie in elektrische Energie umwandeln kannst melde unbedingt ein Patent drauf an dann brauchst Du dir um Geld keine Sorgen mehr zu machen

 

Brutus  
Setzt man kriminelle Energie nich meistens in Geld um ;O) Sorry der Ausschweife, muss mich wieder mal bremsen, das gehört natürlich in den KQ und nicht in deinen Thread.

 

Ich bin Neueinsteiger in der Photovoltaik

hab das alte 50W Solarmodul von meinem Paps aus´m Garten bei mir auf´m Balkon montiert. Als Stromspeicher hab ich eine gebrauchte Sonnenschein Batterie mit 115Ah aus einer Brandmeldeanlage (die müßen vorschriftsmäßig alle 4Jahre getauscht werden, sind aber noch Pfennichgut )

Mußte somit nur noch einen Laderegler für 30EUR kaufen. Ich produziere jetzt den Strom für meine Gartenbeleuchtung, die Haustürklingel- und Namenschildbeleuchtung selbst.

Demnächst wird mein Vorgarten noch zum Steingarten umgestaltet, dafür hab ich mir schon eine Solarpumpe besorgt, die dann den Quellstein sprudeln läßt

... da ich nicht einspeise bekomm ich auch keine Vergütung ... aber wer weiß, vielleicht rüste ich irgendwann noch weiter um ...

 

Hey Brutus...

ich muss da mal meinen Zeigefinger erheben

 

Brutus  
Zitat von benjyhh alias Judge Dredd
Hey Brutus...

ich muss da mal meinen Zeigefinger erheben


Ich hätte es wissen müssen ;O)

Was steht den so auf unzulassige Beratung im Fach "Umwandlung von krimineller Energie in bare Kohle" ?

Ich hoffe inständig ich habe nicht irgendwem dazu ermutigt verbotene Sachen zu machen. (Ist mein Ernst) Ich neige leider all zu oft dazu vor dem Denken zu Sprechen ;O(

 

NRW ist leider zu weit wech... ansonsten hätte ich gesagt, ne Pokerrunde zu organisieren ;-)

 

Brutus  
Organisiertes Glücksspiel unter behördlicher Aufsicht ?

 

Ekaat  
Meine Solarpaneele sind heute fertig auf dem Dach montiert worden. Leider ließ sich der Lecktifritzierer nicht blicken. Vielleicht ist er geblitzt worden.
Die armen E-Werke tun mir leid! Bekommen den Strom aus Kernkraftwerken für 1-2ct, den aus Kohle für 5-7ct. Der Staat kassiert Umsatz- und Energiesteuer. Ich war allerdings erstaunt, wie viel es für das eingespeiste kW gibt. Bei meiner Anlage ist es so, daß ich nur den Strom abführe, den ich nicht verbrauche. Für jede selbstverbrauchte kWh erhalte ich eine Vergütung, die der Differenz zwischen Einspeisevergütung und Bezug aus dem Netz entspricht, also rechnerisch genau wie bei Mädel. Nur, daß ich noch Strom habe, sofern es noch hell ist, wenn das Netz ausgefallen ist.
PV, Biogas, Windenergie halte ich persönlich für gut und förderungswürdig. Was mich allerdings interessieren würde, ist die Frage, wieviel CO2 pro installierter kW bei den einzelnen Erzeugungsarten nötig ist. In den Anfängen war die CO2-Bilanz bei den Windrädern negativ.
Das Problem, was ich auf die Energiewirtschaft zukommen sehe, ist, bei wachsender Anzahl der Anlagen entsteht immer mehr Strom, der nicht verbraucht werden kann. Es gibt noch keine vernünftigen Speichermedien für Strom. Die Speicherkraftwerke (Stausee überhalb des Wasserkraftwerkes) sind nicht energie-effizient. Batterien leisten noch weniger. Man müßte Super-Kondensatoren entwickeln, die in der Lage sind, Stom (fast) beliebig lange speichern zu können und notfalls schlagartig wieder abgeben zu können. Vielleicht erleben meine Kinder ja den Durchbruch.

 

P.S. Ich bin selbst seit Juni Betreiber einer PV-Anlage und würde jedem empfehlen der ein entsprechendes Dach zur verfügung hat sich eine montieren zu lassen. Aber Vorsicht mehrere Angebote einholen und sich genau informieren damit sich die sache auch selber trägt.

Kann ich nur zu raten!!! Bin seit 08.06.2010 Betreiber einer PV-Anlage. hatte zwei Angebote vorliegen. 8700 euronen Preisunterschied und der Heini wollt mir Module aus Asien andrehen. Habe dankend abgelehnt. Habe jetzt Made in Germany auf m Dach, gute Aleo-Module.
Bis jetzt 2200 kw/h eingespeist.

 

sonouno  
Zitat von Maedelfueralles
Für eine PV-Anlage bekommt man ja pro produzierten Kilowatt Strom eine Einspeisevergütung die Ihr alle mittragen müsst durch eure Stromrechnung. Trotzdem finde ich es ganz wichtig das daß weiterhin subvensioniert wird.

Sollte die Einspeisevergütung weiterhin so stark gekürzt werden?
also ich halte nichts von der derzeitigen absolut überhöhten Einspeisevergütung !!
für mich ist der Bereich Solarstrom eine einzige Subvention der Solarpaneelhersteller zu Lasten der Bevölkerung (der Stromindustrie ists egal, geben die Kosten ja direkt weiter- mit nem Aufschlag versteht sich !! )
schon mal daran gedacht das die Paneels auf deinem Dach dir gehören ???
bin gespannt was du in 20 Jahren sagen wirst über die Entsorgungskosten wenn die Dinger langsam den Geist aufgeben.... ich denke die Kosten werden in absehbarer Zeit (so in 10 Jahren) extrem nach oben schiessen.... ( erste Grossanlagen werden dann langsam Schrottreif sein....)
mir wärs lieber gewesen der Staat hätte mehr in die Forschung und Entwicklung investiert z.B. Speicherlösungen für überschüssige Energie die derzeit einfach verpufft...
nix für ungut
sonouno

 

Zitat von sonouno
schon mal daran gedacht das die Paneels auf deinem Dach dir gehören ???
bin gespannt was du in 20 Jahren sagen wirst über die Entsorgungskosten wenn die Dinger langsam den Geist aufgeben.... ich denke die Kosten werden in absehbarer Zeit (so in 10 Jahren) extrem nach oben schiessen.... ( erste Grossanlagen werden dann langsam Schrottreif sein....)
mir wärs lieber gewesen der Staat hätte mehr in die Forschung und Entwicklung investiert z.B. Speicherlösungen für überschüssige Energie die derzeit einfach verpufft...
nix für ungut
sonouno
Also ich gehe von einer Lebensdauer von ca.30 Jahren aus und glaube nicht daß die Entsorgungskosten mir über den Kopf wachsen. Die Alurahmen Haben ja sogar noch einen hohen Schrottwert. Glas und silicium sowie die Leiterbahnen werden schon nicht so teuer sein.
Die Lebensdauer der Panels könnte aber auch höher liegen! Ok die Einspeisevergütung ist "nur" auf 20 Jahre festgeschrieben Aber die Sache hat sich in der Zeit rentiert.
Ich finde wir sollten heute schon anfangen zu handeln und nicht nur forschen denn die Zeit läuft weiter. Unsere Atomkraftwerke werden uns noch viel mehr geld kosten wenn wir den ganzen radioaktiven Abfall entsorgen müssen! Ich bin kein Atomkraftgegner aber ich mach mir so meine Gedanken. Trotzdem danke für deine ehrliche Meinung.

 

sonouno  
einzelne Platten können schon auch mal 30 Jahre alt werden, logo.
nur der Wirkungsgrad der Platten nimmt laufend weiter ab, selbst wenn du jetz welche mit 20 % Wirkungsgrad hättest haben die in 20 Jahren nur noch so 10 %....
rentiert für Dich (und den Hersteller und die Stromkonzerne) hat sich das immer...
nur halt nicht für die Allgemeinheit...
klar müssen wir jetzt schon anfangen, nur für mich wäre der Weg ein anderer gewesen... z.B. bessere Förderung für Geothermie, oder Thermische Solarenergie.
ich fand die Förderung für die Voltaikanlagen halt nur extrem überzogen gerade am Anfang mit Einspeisevergütungen von 54 Cent/kw.
Die Atomkraftwerke werden uns so oder so noch jede menge Geld kosten...ob ich nun 100 Tonnen oder 200 Tonnen radioaktiven Abfall entsorgen muss, das Problem bleibt das gleiche....
für mich ging der Staat den falschen Weg der Subvention....
besser wäre gewesen Energie teurer zu machen mit den Vorteilen
der Staat hätte mehr Geld
die Leute würden mehr sparen
die Wirtschaft mehr forschen....

aber solange noch Autos produziert werden wie Q 7, Bugatti Venron, etc
kanns so schlecht uns nicht gehn.
Wir jammern halt auf höchstem Niveau !!

sonouno ;-))

 

Geändert von sonouno (29.08.2010 um 14:26 Uhr)
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