Meine Solarpaneele sind heute fertig auf dem Dach montiert worden. Leider ließ sich der Lecktifritzierer nicht blicken. Vielleicht ist er geblitzt worden.
Die armen E-Werke tun mir leid! Bekommen den Strom aus Kernkraftwerken für 1-2ct, den aus Kohle für 5-7ct. Der Staat kassiert Umsatz- und Energiesteuer. Ich war allerdings erstaunt, wie viel es für das eingespeiste kW gibt. Bei meiner Anlage ist es so, daß ich nur den Strom abführe, den ich nicht verbrauche. Für jede selbstverbrauchte kWh erhalte ich eine Vergütung, die der Differenz zwischen Einspeisevergütung und Bezug aus dem Netz entspricht, also rechnerisch genau wie bei Mädel. Nur, daß ich noch Strom habe, sofern es noch hell ist, wenn das Netz ausgefallen ist.
PV, Biogas, Windenergie halte ich persönlich für gut und förderungswürdig. Was mich allerdings interessieren würde, ist die Frage, wieviel CO2 pro installierter kW bei den einzelnen Erzeugungsarten nötig ist. In den Anfängen war die CO2-Bilanz bei den Windrädern negativ.
Das Problem, was ich auf die Energiewirtschaft zukommen sehe, ist, bei wachsender Anzahl der Anlagen entsteht immer mehr Strom, der nicht verbraucht werden kann. Es gibt noch keine vernünftigen Speichermedien für Strom. Die Speicherkraftwerke (Stausee überhalb des Wasserkraftwerkes) sind nicht energie-effizient. Batterien leisten noch weniger. Man müßte Super-Kondensatoren entwickeln, die in der Lage sind, Stom (fast) beliebig lange speichern zu können und notfalls schlagartig wieder abgeben zu können. Vielleicht erleben meine Kinder ja den Durchbruch.