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PTS 10 Spiel des Sägeblattes

27.09.2014, 08:02
Hallo, in die Runde,
Ich habe zwar die Suchfunktion bemüht, habe aber nichts Aktuelles gefunden. Das Thema wurde bereits hier diskutiert, war aber 2013.

Ich habe auch über die service email Adresse angefragt, aber bisher keine Antwort bekommen. Vielleicht klappt es hier und ich kann anderen usern damit helfen.

Ich machs mir mal einfach und kopiere meinen Brief über mein Problem:
Guten Tag, sehr geehrtes Bosch Team, Ich habe Ihre Adresse aus dem 12do Forum. Habe folgendes Problem: Im April 2014 habe ich mir die PTS 10 im Globus Baumarkt gekauft. Es ist meine erste TKS. Ich habe etliche Kleinarbeiten damit gemacht und bin eigentlich sehr zufrieden damit. Ich benutze das mitgelieferte Sägeblatt 2608640443. Nun habe ich im 12do Forum einen Beitrag gelesen, in dem ein Spiel in der Sägeblattbefestigung beanstandet wurde. Bei meiner Säge ist ebenfalls ein Spiel von ca. 1 mm radial zu bemerken. Durch die Hinweise bin ich natürlich beunruhigt....! Da es für mich sehr umständlich ist, die Säge einzuschicken, nehme ich eben deshalb zunächst mit Ihnen Kontakt auf. Heute untersuchte ich "das Spiel" im Sägeblatt näher. Bei abmontiertem Sägeblatt ist an der Welle kein radiales oder achsiales Spiel zu verzeichnen ( allenfalls sehr minimal!). Was ich bemerke ist folgendes : Auf der Welle sitzt doch erst ein Flansch mit einem Absatz, auf den das Blatt aufgesetzt wird. Dann kommt der zweite Flansch und dann die Schraube zum Festziehen. Nun ist folgendes: Der erste Flansch mit der Sägeblattaufnahme hat im Durchmesser erhebliches Spiel. Und weil das Blatt genau auf diesem Flanschvorsprung sitzt und mit dem zweiten Flansch und der Schraube daran festgezogen wird, wackelt natürlich das Sägeblatt auch. Frage, gibt es genauer sitzende Flansche ? Ich kann zwar drehen, möchte wegen der Garantie auch nichts ausprobieren.... Was schlagen Sie mir vor ? Könnten Sie mir z.B. anderen im Wellendurchmesser genauer sitzende Flansch vielleicht zusenden? Seriennummer ist pts 3603M 03400 305002213 Besten Dank im voraus Georg Strobel
 
PTS 10 PTS 10
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18 Antworten
@ Woodhunter
Hinterher, wenn man aus dem Rathaus kommt....

Die damalige Diskussion mit jirschi ging über 16 Seiten und hat zum guten Schluss auch nichts gebracht. jirschi ist sein PTS10 losgeworden und dürfte mit seiner Makita auch keine bedeutend besseren Erfahrungen gemacht haben.

Als 08/15-Verbraucher ist man den Versprechungen der Konzerne, die für das Verfassen dieser Werbeversprechungen üppige Beträge bereithalten, hilflos ausgesetzt, zumindest bis man sich in bestimmten Details besser auskennt, danach wird's besser.

Um sich vor dem Kauf ein Urteil bilden zu können, muss man über Fachkenntnisse oder entsprechende Erfahrungen verfügen, als 08/15-Verbraucher verfügt man weder über das eine noch das andere. In welcher Preisklasse liegt deine TKS? Darüber solltest du dir klar werden! Ähnliche Diskussionen gab's auch schon hier. Bei dem Preis für deine TKS multipliziert mit 40 beginnt erst die Diskussionswürdigkeit für Andere.

Ich empfinde in diesen Diskussionen um die TKSn deiner Preisklasse meine Entscheidung immer wieder als richtig, den Kauf einer solchen TKS nicht getätigt zu haben, obwohl ich auf dem bisherigen Weg zu meiner TKS sicher das Doppelte ausgegeben habe.

 

Wenn ich Dich richtig verstehe, hat der "Flansch" auf dem das Sägeblatt aufgesetzt wird keine 30mm Durchmesser? Wenn dem so ist, bring die Maschiene zurück. Bei mir sitzt das Sägeblatt spielfrei auf dem Flansch und ander sollte es auch nicht sein!

 

Zitat von sugrobi
Wenn ich Dich richtig verstehe, hat der "Flansch" auf dem das Sägeblatt aufgesetzt wird keine 30mm Durchmesser? Wenn dem so ist, bring die Maschiene zurück. Bei mir sitzt das Sägeblatt spielfrei auf dem Flansch und ander sollte es auch nicht sein!
Hallo sugrobi
Der "Flansch" nennt sich lt. Ersatzteilkatalog (Pos. 833) Werkzeughalter und sollte meinem Verständnis nach das Sägeblatt bei der Aufnahme/Wechsel gleichzeitig auch zentrieren, so kenn' ich es von meiner Handkreissäge her. Ich glaube, dass ist auch nicht das Problem an der Säge von Woodhunter. Er bemängelt schließlich, dass der erste Teil des Werkzeughalters ("Flansch" mit dem Absatz zur Sägeblattaufnahme) auf der Welle selbst erhebliches Spiel hat. Und somit könnte zumindest eine der beiden unterschiedlichen Ursachen zutreffend sein:


  • die Welle ist fehlerhaft, da die Sitzfläche auf der Welle für den Werkzeughalter nicht den Toleranzvorgaben entspricht
  • die Maße des Werkzeughalters entsprechen nicht den Toleranzvorgaben.

Was sagt uns das? Sollte eine dieser Ursachen zutreffend sein, dann findet die Qualitätskontrolle wieder mal beim Kunden statt!

 

Ja, wenigstens ein paar Antworten, vielen Dank dafür, allerdings hat sich Bosch immer noch nicht gemeldet ! Unverständlich !
Natürlich ist das richtig, dass man nicht hohe Qualität bei einer TKS für 350 Euonen bekommt, aber als Gelegentlicher Hobbywerker wollte ich jetzt nicht das dreifache ausgeben.
Rockinghorse hats genau richtig erkannt. Ich nenne es mal Flansch, die Teile Nr. 833 nennt sich Werkzeughalter und fasst mehrere Teile zusammen. Das Sägeblatt sitzt exakt und spielfrei darauf, aber wenn der "Flansch " auf der Welle erheblich Spiel hat, dann kann man noch so kontern, das Blatt flattert trotzdem. Abhilfe bringt nur ein Ring, der absolut keine Toleranz zur Welle hat ( H 7). Das ist ein Pfennigartikel !! Und die Endkontrolle hat def. nicht stattgefunden. Ansonsten bin ich ja mit der Säge zufrieden, vielleicht auch nur, weil ich gleich ein paar Verbesserungen getätigt hatte ( Queranschlag , Absaugung..) Die ganzen Diskussionen hier hatte ich ja mitverfolgt und schicke das Gerät auch nicht ein, denn eine Verbesserung wäre wahrscheinlich reine Glücksache. Schade eigentlich. Werde mir also ein gut passendes Teil selbst anfertigen und Ruh ist.
Ein Wermutstropfen ist für mich, dass sich der Service nicht mal per mail gemeldet hat und den Eindruck hinterläst, an einer für den Kunden zufriedenen Lösung nicht interessiert zu sein !

 

Ich hab da jetzt einige Zeit gegrübelt und mir die Zeichnung der PTS 10 angesehen.
Sieht genauso aus wie bei meiner TKS.
Mir ist beim besten Willen nicht klar, wie der Durchmesser des Flansches no 1, eine Auswirkung auf seitliches Spiel des Blattes haben kann.
Bei meiner Erika ist da übrigens auch ein leichtes Spiel vorhanden.
Dieser erste Flansch ist doch zur Motorseite hin konisch, oder?
Darauf kommt das Sägeblatt und der 2. Flansch greift in Flansch 1 ein.
Die Schraube presst das ganze dann in den Konus zum Motor hin.
Durch den Konus wird das auch zentriert, ein kleines Spiel spielt da keine Rolle.
Da kommt auch der Kraftschluß her, der lose auf der Welle sitzende Flansch kann das nicht. Ich kann Flansch 1 ganz leicht abziehen, ohne Spiel würde das verkanten denke ich.
Der einzige Gedanke der mir zu dem Flattern einfällt....
Flansch 2 presst Flansch 1 in diesen Konus bevor das Sägeblatt eingeklemmt wird.
Das Stammblatt des Serienmässigen Blattes scheint zu dünn zu sein, oder es gibt Toleranzen in der Dicke der Flansche Bzw deren Verzahnung.

 

Guten Morgen Hansemann 1963,
lese Deinen Beitrag erst heute Morgen und bin schon wieder unterwegs....
Recht herzlichen Dank für Deinen Kommentar. Wie Du das schilderst hört sich das sehr logisch an ! Erika ist zwar eine andere Liga, aber mit einem motorseitigen Konus wäre ja dann alles erklärt, wenn es so ist. Werde später nochmals nachschauen. Auch hast Du recht, dass ein sehr genau sitzender Flansch gar nicht problemlos über die Welle/Gewinde zu schieben ist, weil es sich evtl. verkantet ...... Also bleibt da nur Deine geschilderte Möglichkeit, dass das org. Sägeblatt
1. zu dünn ist. oder
2. der Absatz auf dem ersten Flansch zu dick ist. oder
3. der erste motorseitige Flansch mit dem Sägeblatt nicht fest genug in den Konus gedrückt wird.
Wichtig ist doch, dass die Welle in den Lagern kein Spiel hat, das wäre ja fatal ! Dann würde ich die TKS sofort zurückschicken. Aber wenn es an dem oben geschilderten liegt, so etwas müsste doch leicht zu bewerkstelligen sein !!
Werde mich heut nachmittag gleich ans Werk machen und dann berichten. Ist für "Leidensgenossen" ja auch interessant. ( Für Bosch vielleicht auch ? );-)
Danke nochmals an Hansemann für den Denkanstoss.

 

MicGro  
Zitat von RockinHorse
@ Woodhunter
Hinterher, wenn man aus dem Rathaus kommt....

Die damalige Diskussion mit jirschi ging über 16 Seiten und hat zum guten Schluss auch nichts gebracht. jirschi ist sein PTS10 losgeworden und dürfte mit seiner Makita auch keine bedeutend besseren Erfahrungen gemacht haben.

Als 08/15-Verbraucher ist man den Versprechungen der Konzerne, die für das Verfassen dieser Werbeversprechungen üppige Beträge bereithalten, hilflos ausgesetzt, zumindest bis man sich in bestimmten Details besser auskennt, danach wird's besser.

Um sich vor dem Kauf ein Urteil bilden zu können, muss man über Fachkenntnisse oder entsprechende Erfahrungen verfügen, als 08/15-Verbraucher verfügt man weder über das eine noch das andere. In welcher Preisklasse liegt deine TKS? Darüber solltest du dir klar werden! Ähnliche Diskussionen gab's auch schon hier. Bei dem Preis für deine TKS multipliziert mit 40 beginnt erst die Diskussionswürdigkeit für Andere.

Ich empfinde in diesen Diskussionen um die TKSn deiner Preisklasse meine Entscheidung immer wieder als richtig, den Kauf einer solchen TKS nicht getätigt zu haben, obwohl ich auf dem bisherigen Weg zu meiner TKS sicher das Doppelte ausgegeben habe.
Ich hatte zwar mit meiner PTS 10 nicht diese Probleme, aber mit dem Wechsel zur Tauchkreissäge mit Zuschnittbrett sehe ich immer wieder als die richtige Entscheidung.
1. Mehr Platz, weil ich die Tauchkreissäge schnell wegräumen kann.
2. Ich kann schnell, präzise, saubere und gleich große Werkstücke schneiden.
3. Die Absaugung bei der Tauchkreissäge ist um Welten besser.

Aus heutiger Sicht war der Kauf der PTS 10 ein Fehler, mein jetziger Weg ist teuer und ich brauche noch eine Kappsäge. Aber ich werde damit viel glücklicher und habe mehr Platz in der Werkstatt.

 

schau mir auch solche Passungs-Probleme an ( man lernt ja nie aus ).... was
hier nicht klar ist, ist der 30er Zentrierdurchmesser auf der festen Wellenseite ( am Motor ),
oder.... wie hier auch zu lesen ist, auf dem Flanschteil, wo das Blatt mit gesichert ( = plan angeschraubt ) wird ?
Ist der Zentrierflansch ( 30 Durchm. ) auf dem losen Flansch, dann ist das GANZE eine
Fehlkonstruktion !
Das der Zentrierflansch gut 0,2 mm flacher sein sollte, als das Sägeblatt dick ist,
ist wohl logisch.... allerdings darf man die Schnittbreite ( durch die Schränkung ) nicht
mit der realen S-Blattdicke verwechseln !.... und das wird wohl hier so sein ?
Gruss......

 

Ui, das scheint ja doch (noch) ein interessantes Thema zu sein. Danke für Eure Antworten. Das ist das schöne am Forum, dass man mit seinen Problemen nicht alleine dasteht.
- MicGro : mit Deiner Entscheidung liegst Du wohl richtig. Die hatte ich auch, da ich aber schon eine Handkreissäge hatte (allerdings keine Tauch ) hatte ich mich so entschieden.
- Hazett : Ja, wie schon geschrieben, der "Zentrierflansch" ( ich nenne ihn mal so, ist aber ein Witz), hat den 30 mm Vorsprung, der in das Sägeblatt greift. dann kommt der Zweite Flansch mit einer Rezession von ca 37 mm. Ein dünneres oder dickeres Blatt wird also mit der Schraube auch festgedrückt. Der erste Flansch mit dem 30 mm Absatz wird auf die Welle aufgeschoben ( mit Spiel !) Er hat zur Motorseite nur flachen Kontakt ( ca 4,5 mm) und nicht wie Hansemann geschrieben hat einen Konus zur Zentrierung. Dann würde sich der Flansch auch mit Spiel selbst beim Anziehen zentrieren.
Ich habe also mal nachgemessen, das Blatt hat an der Aufnahme 1,742 mm. Der Aufnahmeflansch stand bei aufgesetztem Blatt gemessen mit dem Haarlineal minimal über.
Obwohl das für das Fixieren des Blattes nicht relevant ist (s.o.), habe ich den Flansch nach genauem Zentrieren auf der Drehe minimal an den Flächen "überarbeitet".
Bringen tuts wahrscheinlich nichts, habe aber nach Montage das Gefühl, dass es besser passt, also kein, bzw. nur minimalstes Spiel hat.
Besser wäre natürlich solch eine Konstruktion wie bei der Erika mit Konus an der Mororseite.
Werde die Sache weiter beobachten. Warten tu ich immer noch auf eine Antwort von Bosch. Wird wohl nichts mehr damit !?

 

Muss michnochmals melden.
Habe eben eine Nachricht vom BoschService Center bekommen !
Sie wollen sich darum kümmern und geben dann Bescheid.
Ich werde berichten !
Danke nochmals an alle .

 

da Du einen Metaller-Beruf ausübst, kann man sich auch präzise Messzeuge
ausleihen.... 1,742... das ist schon Feinst- Messung auf einer Messmaschine !
Wundern tut es mich schon, dass das Sägeblatt trotz Dickenspiel überhaupt
fest auf der Welle war.... denn das Haarlineal zeigt einen leichten Überstand des
30er Aufnahmezapfens an, d.h. das Blatt wurde nur durch Unebenheiten der
Flanschscheibe fest gespannt.... und konnte deshalb in der Schnittbreite taumeln !
Bei solchen Toleranzen zeigt sich, dass kleine Ursachen eine große Wirkung
haben können, weil das Sägeblatt am Außendurchmesser das geringe Spiel am Flansch
um ein vielfaches vergrößert !
bin auch gespannt auf den Bosch-Bericht !
Gruss.....

 

Aaalso, der nette Mann von Bosch Kundenservice hat mich heute nachmittag kontaktiert und mir freundlicherweise angeboten, die Säge abzuholen wenn ich das wünsche. Kleine Fertigungstoleranzen wären schon möglich. Da ich das Teil aber momentan ganz akzeptabel (für mich!) hinbekommen habe, sind wir so verblieben, dass ich bei Verschlechterung jeder Zeit dieses Angebot wahrnehmen könnte. So ist der letzte Stand. Damit kann ich leben.
Nur zur Info: Ich bin Rentner und beruflich auch kein Metaller gewesen, habe mir aber meinen Wunsch erfüllt und für meine Hobbies eine schöne Werkstatt eingerichtet ( Golmatik, Boley, Steinel, Grit, Flott, Festool, etc.). z.T. neu, aber auch einiges antiquarisch.
Ich weiss deshalb auch, was Qualität bedeutet. Bin happy und immer für neue Projekte zu begeistern.
Habe einige grosse und keine Stirlingmotoren gebaut.
Das aktuelle Projekt ist ein fast fertiggestelltes Puppenhaus, angeregt durch einen Beitrag hier im Forum. Herzlichen Dank auch dafür, war ganz grosse Klasse !! ( " Ein Puppenhaus für meine Maus" oder so ähnlich). Dabei waren alle Maschinen voll im Einsatz.
Damit möchte ich diesen Fred schliessen und bedanke mich nochmals bei allen.

 

um die " Feuerschlucker " zu bauen ( Stirlingmotore) braucht man schon genaues Messzeug,
sonst laufen die kl. Dinger nicht ! .... na dann, weiterhin viel Erfolg... hat ja mit Bosch gut geklappt !
Gruss.....

 

Hallo liebe Leute,
hier noch eine Email Antwort des Bosch Servicezentrums :
" Das Sägeblatt Ihrer PTS 10 zentriert sich beim Laufen des Gerätes. Das Spiel ist innerhalb der Spezifikationstoleranzen, ein Austausch des Flansches würde nichts ändern.
Wir hoffen, Ihnen damit geholfen zu haben."

aha ! Etwas merkwürdige Erklärung. Nicht wirklich befriedigend. Hilft dem Kunden in keinster Weise weiter.
Again what learned ! würde Loddar da sagen ! :-))))))))

 

Habe noch nie , was von einem selbst zentrierendes Sägeblatt beim Lauf. gehört, wie funktioniert so was ?

 

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