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Projekt: Küchenbau inkl. Wand- und Decken-Trockenbau und Elektrik

18.08.2014, 18:37
Moin Moin,
wir ziehen demnächst in ein Haus und dort gibt es eine Menge zu tun.
Angefangen mit dem Abriss der alten Küche (inkl. Kacheln), dann Wandabriss, Wandbau, Deckenabhängung, Elektroinstallation bis hin zum Küchenbau.
Eine digitale Haus-Steuerung (erstmal nur in der Küche) ist ebenso Bestandteil des Ganzen.
Nach und nach werden dann die anderen Räume des Hauses fällig sein.
Hier häng ich schon mal ein Bild des ersten Entwurfes für die Küche ran.
Die Detailplanungen sollten hoffentlich Mitte September abgeschlossen sein. Dann werde ich hier Bilder der aktuellen Situation vor Ort reinstellen und auch 3D Bilder zu der neuen geplanten Küche (nicht aus dem 3D Küchendesigner des schwedischen Möbelhauses).
Ich hoffe ich bekomme hier dann einige Antworten, falls Fragen/Probleme auftreten. Aber auch, dass ich vielleicht einigen mit Tipps helfen kann, die vor einem ähnlichen Projekt stehen.

So far,
Hendrik
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Name:	Küche.jpg
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ID:	28123  
 
Hauselektrik, Küche, Trockenausbau Hauselektrik, Küche, Trockenausbau
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35 Antworten
Janinez  
super gemacht Hendrik, schön, daß Du dir meinen Rat zu Herzen genommen hast. Hier wirst Du auch Hilfe finden und Leute, welche Dir Ratschläge geben können, so Du welche brauchst. Die Planung sieht ja schon sehr vielversprechend und luftig aus

 

Aloha,
nach einem mehrstündigen Stromausfall kann ich nun mal etwas zur geplanten Elektro-Installation schreiben.
Eine Draufsicht gibt's unten.


  1. Kücheninsel: Über der Insel an der halbhohen Wand sind bisher 3 Steckdosen, 1 USB-Steckdose sowie eine Doppel-Netzwerkdose geplant. Unter der Insel gibt's 2 Steckdosen für Ambient-Light und den Anschluß für das Kochfeld
  2. 3 Hochschränke mit Backofen, Mikrowelle, Einbau-Vollautomat und Wärmeschublade. Hier sind hinter jedem Hochschrank 2 Steckdosen geplant, um auch mal Reserve zu haben, falls man doch mal umräumt
  3. Die Wand 3-5 ist eine durchgehende Arbeitsplatte. Bei 3 kommen 3 Steckdosen und Doppel-LAN hin
  4. Untertisch-Anschluß für Durchlauferhitzer (3x16A) und Steckdose für Spülmaschine
  5. Genau so wie 3. 3 Steckdosen und Doppel-LAN
  6. Hier stehen der Kühl- und Gefrierschrank. Geplant sind auch hier 3 Steckdosen.

Das ganze läuft über 2 RCDs. Einer für Herd und DLE und der andere für den Rest.
Die komplette Verkabelung wird in 2,5mm² durchgeführt. Als Design-Linie habe ich mich für Futur-linear von BJ entschieden.
Der Schaltschrank wird mit ABB bestückt.
Das Licht (Decken- und Arbeitslicht) wird durch Einbau-Spots realisiert in die ich LED GU10 Leuchtmittel setzen werde. Dimmbar und über Phasenabschnittsdimmer von Homematic angesteuert.

Ich denke, das sollte reichen. Falls jemand noch einen gravierenden Fehler feststellt, lasst es mich wissen.

Greetz,
Hendrik
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Name:	Grundriss.JPG
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Größe:	32,6 KB
ID:	28152  

 

Zitat von HendrikFeld
...

  1. Kücheninsel: Über der Insel an der halbhohen Wand sind bisher 3 Steckdosen, 1 USB-Steckdose sowie eine Doppel-Netzwerkdose geplant. Unter der Insel gibt's 2 Steckdosen für Ambient-Light und den Anschluß für das Kochfeld
  2. 3 Hochschränke mit Backofen, Mikrowelle, Einbau-Vollautomat und Wärmeschublade. Hier sind hinter jedem Hochschrank 2 Steckdosen geplant, um auch mal Reserve zu haben, falls man doch mal umräumt
  3. Die Wand 3-5 ist eine durchgehende Arbeitsplatte. Bei 3 kommen 3 Steckdosen und Doppel-LAN hin
  4. Untertisch-Anschluß für Durchlauferhitzer (3x16A) und Steckdose für Spülmaschine
  5. Genau so wie 3. 3 Steckdosen und Doppel-LAN
  6. Hier stehen der Kühl- und Gefrierschrank. Geplant sind auch hier 3 Steckdosen.
...
Ich denke, das sollte reichen. Falls jemand noch einen gravierenden Fehler feststellt, lasst es mich wissen.
...
Ich habe ja keine Ahnung warum in einer normalen Küche SECHS(6) LAN-Ports und ein USB-Port notwendig sind ...

... ganz abgesehen davon, dass mit bunten (oder auch grauen), storkigen LAN-Kabeln das Ambiente einer modernen, schönen Küche ruckzuck ruiniert wird, sehe ich auch Probleme mit den Umweltbedingungen in einer Küche.

Sorry wenn ich das so schreibe, aber auf mich wirkt das schon wie ein gravierender Fehler ...

 

Naja. Kabel sieht man ja keine. Ist ja alles in der Wand.
USB dienst als Ladestation für Handys, Tablets usw. Dann muss man nur das Kabel reinstecken und nicht noch immer ein Netzteil dazu.
Und das LAN liegt denk ich mal an mir
Ich habe einige Sachen, wo mir einfach die WLAN-Leistung nicht ausreicht und ich doch lieber auf ein Kabel setze.
Desweiteren weiß man ja nie, was die Zukunft so bringt im Zeitalter des "Internet der Dinge".
Wird ja auch eine Wohnküche und keine reine Koch-Küche

 

Zitat von HendrikFeld
Naja. Kabel sieht man ja keine. Ist ja alles in der Wand.
...
... ich meinte auch die Kabel mit denen Du später irgendwelche Technik anschließt ...

 

Geht ja nicht um dauerhafte Installationen. Eher für temporäre Sachen
z.B. nen Laptop wenn die Kücheninsel als DJ-Tresen ihre Dienste tut

 

Zitat von HendrikFeld
Geht ja nicht um dauerhafte Installationen. Eher für temporäre Sachen
z.B. nen Laptop wenn die Kücheninsel als DJ-Tresen ihre Dienste tut

Dann empfehle ich Dir einen Blick auf DIESE WEBSEITE ...

... dafür benötigst Du lediglich eine Steckdose (und natürlich zwei(2) Adapter) die im Tagesgeschäft als Stromlieferant dient und temporär eine kabelgebundene LAN-Verbindung zum Router, zur NAS, zum iTunes-Server u.w.w.i.n.n.a. herstellt ...

 

Mit dlan habe ich bisher nicht so gute Erfahrungen gemacht. Hätte hier noch welche rumliegen, falls du Bedarf hast

 

Danke, habe mehrere im Einsatz ...

 

Meine Erfahrung sagt: wenn man es neu macht, lieber eine LAN-Dose mehr setzen als weniger. Man ist doch immer erstaunt, wo man dann doch gerne eine hätte. Und kabelgebundenes Netz ist allen Powerline und WLAN Lösungen überlegen.

Wenn es geht, würde ich die Leitungen in Rohe legen, dann kann man nachträglich noch tauschen, falls Kupfer irgendwann nicht mehr das Mittel der Wahl ist.

Gruss,

der Jan

 

Janinez  
Wir haben im neuen Haus von meinem Sohn auch noch jede Menge Leerrohre gelegt, damit man später leichter Änderungen umsetzen kann

 

was hast du denn an dlan noch rumfliegen bin interessiert ;-)

 

Hi Sebastian,
da muss ich morgen mal genau nachsehen.
Müsste aber aus der etwas älteren 200er Serie sein glaube ich.

Ich denke mal, dass ich definitiv doch LAN-Kabel legen werde. Kosten nicht so viel Geld und sind bei CAT7 dann auch für 10Gbit geeignet (braucht man jetzt noch nicht, aber denkt mal ein paar Jahre weiter).
Vor 5 Jahren konnte sich auch nie einer Vorstellen, dass man mal Gbit WLAN hat und das braucht

Greetz

 

Da hast du recht ;-)

 

Im Bereich < 100m (was im EFH eigentlich immer der Fall sein dürfte) reicht Cat6A für 10GBit, ist i.d.R. deutlich weniger starr und damit leichter zu verlegen. Ausserdem, wenns denn 10 GBit mal werdne soll, unbedingt auch die Biegeradien beachten, sonst wird das nix.

Gruss,

der Jan

 

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