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Projekt: Eigenbau Bandsäge

17.02.2012, 18:24

Geändert von bonsaijogi (13.04.2013 um 17:02 Uhr)
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Der ursprüngliche Thread "Platinen ätzen" wurde geändert in "Projekt: Eigenbau Bandsäge".

Im Internet fand ich die Seite von Matthias Wandel aus Ontario. Dieser kanadische MacGyver des Holzmaschineneigenbaus hat mich sofort mit seinen Projekten fasziniert.

Unter anderem hat sich dieser Tüftler eine Bandsäge selbst gebaut ... aus Holz! Klar das ich zuerst dachte: "... totaler Blödsinn!" Aber bei näherem betrachten und der Suche im Internet nach diesem Eigenbau, kam ich immer mehr zu der Überzeugung: "Das funktioniert und das kann ich auch."

Gesagt getan ... ich kaufte mir online von Matthias Wandel die Pläne für umgerechnet 16,41 Euro. Per PayPal bezahlt, sofort zum download bereit. Was will man mehr. Kleiner Haken an der ganzen Sache: alles ist in englisch geschrieben. Aber: zum Glück sind alle Maßangaben in Millimeter oder Zentimeter angegeben.

Mein größtes Problem bisher, einen geeigneten Motor zu finden und diesen auch in der Drezahl regeln zu können. Auf der Seite von Mario Zimmermann fand ich dann eine Beschreibung für eine Drehzahlregelung eines Waschmaschinenmotors. Leider muß man sich diese Schaltung selbst zusammenbauen, was eigentlich mit etwas Löterfahrung nicht so schwer ist. Das größte Problem ist für den ambitionierten Hobbybastler die Herstellung der Platine, weshalb auch dieser Thread hier entstand.

Die ursprüngliche Frage lautete: "Wie stelle ich mir eine Platine selber her?"

Die ersten Posts in diesem Thread beziehen sich also auf diese Frage. Danach entschloß ich mich, die Community an diesem gewagten Projekt teilnehmen zu lassen

Aber nun lest selber:

Inhaltsverzeichnis:

Seite 1
- Das Problem mit dem Platinen ätzen
- Der Waschmaschinenmotor MRT 34-606/2
(Update 10.03.2013: Der WM Motor ist wahrscheinlich zu schwach!!)

Seite 2
- Die Holzkonstruktion

Seite 3
- Technische Daten
- Maschinen Logo Entwurf

Seite 4
- Verleimtes Profil und erstes Rad

Seite 5
- Neues Rad und unterer Lagerbock

Seite 6
- "Forstner-Branding"
- Beide Räder und unterer Lagerbock
- Einbau Kugellager mit Video

Seite 8
- Steuerungsplatine und Material
- Unterer Lagerbock mit Stahlwelle und Lager

Seite 9
- Fahrradschlauch als "Gripp" auf Antriebsrad
- Warum bleibt das Sägeblatt ohne Führung auf den Rädern? (Video)
- Keilriemen und Keilriemenrad
- Anschlußplan: Motor - Motorstecker - Drehzahlregelung
- Erster Versuchsaufbau (Video)

Seite 10
- Anschlußbelegung Motor: Rechts- oder Linkslauf
- Zweiter Testlauf (Video)

Seite 11
- Provisorische Montage unterer Lagerbock
- Oberer Lagerbock
- Halter für obere Sägeblattführung

Seite 12
- Probelauf mit Sägeblatt (Video)
- Obere Sägeblattführung

Seite 13
- Untere Sägeblattführung

Seite 14
- Die farbliche Gestaltung der Säge

Seite 15
- Der Sicherheitsschalter

Seite 16
- Einbau Elektromagnetischer Schalter 18 A, 250 V
- Einbau Drehzahlregler

Seite 17
- Bestellliste Elektronikteile für Drehzahlregler-Platine
- Anbieter für Keilriemen (Rippenkeilriemen) verschiedene Längen
- Halterungen für Sägetisch

Seite 18
- Sägetischhalterungen provisorisch zusammen gebaut
- Motorhalterung
- Sägetisch mit Halterung

Seite 19
- Knopf für Drehzahlregelung und Elektroverteilerkasten
- LED Arbeitsplatz-Beleuchtung

Seite 20
- Der Verteilerkasten
- Erster Motortestlauf mit Sägeblatt !!! (Video) total krank

Seite 22
- Wellenstopper und Abstandshalter

Seite 23
- Provisorischer Unterbau und gekürzte Wellen
- Montage und ausrichten des verstellbaren Sägetisches

Seite 24
- Montage der oberen Sägeblattführung am Rahmen
- Einlage für Sägetischplatte fräsen und einpassen (mit Video) / Sicherungszapfen

Seite 25
- Motorhalterung, Staubschutz und Unterkonstruktion

Seite 26
- Schutzblech für obere Sägeblattführung
- Die Einhausung beginnt (Bau der Verkleidung)
- Vorderseite untere Verkleidung
- Hinterseite untere Verkleidung
- Obere Verkleidung

Seite 29:
- der WM Motor scheint zu schwach zu sein um die Maschine Kraftvoll anzutreiben


..... Projekt eingestellt
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Hi Jogi,
wir bestellen unserer Prototypen oftmals bei Beta-Layout http://www.pcb-pool.com/ppde/index.html. Vielleicht ist das eine Option für Dich?

Oder aber die Schaltung auf Lochraster aufbauen.

 

Evtl. eine Anleitung, die Dir weiter hilft.

http://de.wikibooks.org/wiki/Platinen_selber_herstellen

EisenIIIChlorid und Natriumpersulfat habe ich schon lange nicht mehr benützt.
Hat mir immer zu lange gedauert.

Habs mit Salzsäure + Wasserstoffperoxid + Wasser gemacht.
Dauer ca. 30sec.
Sicherheitsvorschriften beachten !

 

Geändert von Bastelfuchs (17.02.2012 um 21:26 Uhr)
Es hat mir den Anschein, als wäre zu wenig Toner auf dem Papier. Auch kann das Papier zu "rau" sein, dann schlägt der Toner ins Papier weg und es bleibt zu wenig Toner auf der Papieroberfläche haften.
Hast du schon mit glattem Papier versucht? Vielleicht bringt die Druckereinstellung "hohe Qualität/Auflösung" etwas?
Das Ätzen um die Kupfestellen zu entfernen, bleibt dir dennoch.

 

Ich denke Fotopapier wäre dann die beste Variante.

Mir kam da aber eine andere Idee. So wie die "Rubbelbuchstaben" gibt es auch Volagen mit Linien und Symbole. Eventuell könntest Du sowas besser nutzen.

 

Lochraster wollte ich mir bis zum Schluß aufheben

Ich hab verschiedene Papiere (auch das Reicheltpapier) und Folien mit dem Layout bedruckt. Hat alles nix gebracht. Auch wenn das Bügeleisen auf Max. steht bleibt der Toner nur teilweise auf dem Kupfer kleben. Mit den Folien gings eigentlich noch am Besten.

Das Platinenlayout ist eine 1 Bit Schwarz-Weiß Grafik mit einer Auflösung von 2409 x 1179 Pixel auf einer Fläche von 50 x 100 mm und die Druckauflösung war 600 DPI ... mehr geht nicht

Allerdings kommt mir nach dem Wiki Artikel nun der Gedanke, dass der Kopierer auf dem ich das ausgedruckt habe eventuell Kunststofftoner benutzt. Ich teste nächste Woche nochmal mit meinem HP - Laser Drucker.

 

Der Toner ist immer ganz fein gemahlenes Kunststoff Pulver.

Hast Du den Drucker auf fettesten Ausdruck gestellt ?

Sparmodus wäre kontraproduktiv.

Dein Platinenmaterial wurde ordentlich gereinigt. z.B. durch anätzen ?

Aceton gereinigt für fettfreies Übertragen ?

Naja steht ja eigentlich alles im Doku drinnen.

 

Ich kenne es eigentlich nur mit belichten der Platine und abätzen. Dazu wird ähnlich wie bei Deiner Methode mit dem aufbügeln die Folie mit den Leuterbahnen auf die Platine gelegt und eine gewisse Zeit mit einer starken Leuchte belichtet. Danach die belichtete Platine in ein Bad aus Säure gelegt. Dabei wird alles weggeätzt, was belichtet wurde alles andere bleibt stehen.

Das mit dem aufbügeln kenne ich gar nicht.

 

Der Drucker war auf bester Qualität und 600 DPI - die Ausdrücke ... Ausdrucke ...
der Toner war volldeckend und kohlrabenschwarz auf das Medium übertragen

Die Platine hatte ich zuvor und nach jedem Bügelversuch mit Aceton gereinigt.

 

Hmm.

Planst Du öfters Prototypen Platinen zu fertigen ?

Ich habe da so ein altes Projekt bei einem Freund im Hintergedanken.
Ist noch nicht so veröffentlicht, hatte damals aber ganz gut funktioniert.
Wir hatten damals mal evtl. vor es als Dienstleistung anzubieten.
Lässt viele Zwischenschritte einfach weg.

 

Ne, dass kommt eher selten bis gar nicht vor. Ich bevorzugte bis jetzt, wenn möglich, fertige Bausätze. Diese Platine die ich jetzt brauche, muß ich aus der Not heraus selber machen, weil ich keinen Bausatz dafür gefunden hab, nur eben diese Schaltung.

Wenn mir jemand einen fertigen Bausatz oder ein günstiges Fertigteil für eine Drehzahlregulierung eines 230Volt Universalmotors bieten kann, nehme ich lieber das

Ich bin kein versierter Elektronikbastler, eher der grobmotorische Hobbyelektriker. Ich hab zwar ein klein wenig Grundkenntnisse und auch Löterfahrung aber Platinen sind Neuland für mich ... erschrecken mich aber nicht

 

Richtig Jogi, wen eine Arbeit Angst macht, der lernt nicht dazu.

 

Na dann wäre das Gemeinschaftsprojekt mit meinem Freund nicht angemessen.

Dann biste mit Tonertransfer Verfahren schon richtig.

Es braucht einige Erfahrung in Richtung Glanzpapier & Bügeleisentemperatur ect.
Und den Korrekturstift bauchste eigentlich auch immer ein bisschen.

Bei mir ging es mit beschichtetem Backpapier aus dem Küchenherd ganz gut.
Bei dem hat sich der erkaltete Toner auf Platine ganz gut vom Transferpapier
gelöst ohne zu zerreißen.

 

Um welche Leistungsklasse des 230V~ Motor handelt es sich eigentlich ?
Mit oder ohne Drehrichtungsumschaltung ?
Eventuell Foto vom Typenschild & Motor vorhanden ?

Mgl.Weise tut´s ja auch einfach der 220V~ Dimmer der für Trafobetrieb (Induktive Last) ausgelegt ist. Dann könnste Dir das gebastel sparen.

 

Geändert von Bastelfuchs (17.02.2012 um 21:39 Uhr)
Backpapier ... versuch ich doch mal, Danke für den Tipp

 

Der Motor ist ein Waschmaschinenmotor und soll zukünftig meine in Planung befindliche Bandsäge antreiben.

Hier mal das Typenschild:



und der Motor:

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Geändert von bonsaijogi (17.02.2012 um 21:42 Uhr)
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