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Probleme mit Lichtschacht in Einfahrt

06.03.2012, 09:16
Hallo zusammen,

ich habe ein Problem mit unserem Haus. Letztes Jahr sind wir eingezogen und dieses Jahr wollen wir unseren Garten, Terasse und Einfahrt anlegen. Jetzt habe ich mit der Einfahrt ein Problem.
Die Einfahr ist 2,80m breit. In der Einfahrt gibt es 2 Lichtschächte, 40cm tief, 1m breit, 1m hoch. Diese schauen derzeit noch 20 cm aus dem Schotter, den wir letztes Jahr eingebracht haben.
Mein Keller ist aus Vollbeton, darauf 8cm dicke Dämm- und Drainageplatten. Auf den Dämmplatten sitzen die Lichtschächte. Verankert sind sie im Beton!!!
Um den schmalen Platz der Einfahrt möglichst komplett zu nutzen, will ich die Lichtschächte befahrbar machen! Der Lichtschacht selber gibt es her, aber lt. dem Hersteller ACO kann ich die Schächte nicht befahrbar machen, wegen der Perimeterdämmung :-( Jetzt habe ich mal im WWW gesucht. Es gibt Schächte von Fa. MEA (die auch genau gleich aussehen) die sind freigegeben mit entsprechenden Dübeln bis 10cm Dämmung.
Mein Problem ist wohl aber, dass die Dämmung aus Styropor besteht und wohl nicht druckstabil genug ist. Ich muss noch 1 Aufstockelement drausetzen, da meine Einfahrt höher kommen soll als ursprünglich gedacht, damit ich ohne Stufen in die Haustür komme
Ich stehe jetzt vor 3 Möglichkeiten:

1. Ich lasse es so wie es ist. Dicke Ankerdübel rein und fertig. Der Schacht wird wohl nie komplett befahren, sondern maximal mit halber Reifenbreite. Risiko: Schacht drückt Styropor ein, für Reparatur müsste ich Pflaster rausreißen = teuer :-(

2. Ich versuche von innen heraus, das Styropr an der Auflagefläche "rauszukratzen" und setze dort Pflastersteine (oder andere) mit 8cm ein, die den Druck vom Styropor abhalten und direkt auf die Kellerwand geben: Risiko: Kältebrücke (???) Fummelarbeit, Provisorium. Wieviel AUflagepunkte muss ich da wohl machen? je 4 Stück pro Lichtschacht?

3. Lichtschächte vor dem Pflaster wieder komplett freilegen lassen. Styropor darunter entfernen und neu setzen. Risiko: Teuer, da ich das nicht selber machen will (brauch nene Bagger), größere Kältbrücke und mein Haus steht 10 cm über den Keller (etwas komplizierter Aufbau). Dadurch würde der Schacht "unter" das Haus rutschen.

Wie seht ihr die Sache. Von Aufwand Nutzen Risiko tendiere ich zu 2.) Es soll aber keine gebastelete Lösung sein. Habt ihr vielleicht noch andere Ideen? bin da im moment ziemlich unentschlossen.... :-( Habt ihr vielleicht auch Erfahrung mit sowas? Ist ja der ein oder ander Häuslebauer hier*g*
Leider wurde das im Vorfeld bei der Planung nicht berücksichtigt.

Vielen Dank schonmal für euere Hilfe
 
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20 Antworten
Leider fehlt ein Bild und man kann es sich nur in etwa vorstellen. Ich gehe von den halbrunden Teilen aus mit Öffnung zum Fenster und Öffnung nach oben.
Wie wäre Variante 4:

  • Die Lichtschächte rundrum freilegen und nach unten mit einem kleine Fundament abfangen.
Dann brauchst Du nicht an die an die isolierten Wände. Ich bin auch kein Freund davon irgendwo die Dämmung zu entfernen.

 

Servus!

Ich kann Dir mit den ausführungen zum Lichtschacht nicht ganz folgen...

Ich kenne Lichschächte die an der Außenwand befestigt werden, Du schreibst, sie sind aufgesetzt...

Könntest Du vllt. ein Bild beifügen, damit man sich ein Bild machen kann...?

Angefügt habe ich ein Bild von einem Lichtschacht, so wie ich ihn kenne - oder eben aus Beton...
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Name:	Lichtschacht.jpg
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Größe:	50,1 KB
ID:	9091  

 

Hallo Ricc,
deine Vorstellung trifft es genau. Variante 4 scheidet leider aus. Die Außenseite der Schächte steht ja schräg zum Haus. Die Kraft die bei der Belastung vo oben resultiert würde als genau gegen die Wand drücken. D.h. parallel zu dem Fundament laufen. Außerdem müsste ich sie dann halt auch wieder freilegen lassen :-(

Mir fällt noch Variante 5 ein. Zwischen die Auflagefläche und dem Styropor eine1-2mm starke Edelstahlscheibe schieben. Dadurch würde sich der Druck auf eine größere Fläche verteilen ????

 

ha Dieter war schneller. Genau den hab ich!

 

Du musst ja sowieso einen Befahrbaren Gitterrost anbringen.

Wenn dieser nun Größer als benötigt genommen wird und auf einem "Ringanker" also nicht dem Lichtschacht selber aufliegt?

 

Zitat von Kneippianer
Du musst ja sowieso einen Befahrbaren Gitterrost anbringen.

Wenn dieser nun Größer als benötigt genommen wird und auf einem "Ringanker" also nicht dem Lichtschacht selber aufliegt?

So in etwa meinte ich das. Nur wollte ich nicht das Rost, sondern den ganzen Schacht nach unten abfangen. Egal wie, der Schacht sollte so gerade nach unten abgestützt werden, dass er sich nicht gegen da Haus "hebelt".

 

...ob der ganze Schacht abgefaqngen wird, ist eine Frage des Arbeitsaufwandes.

Meinst Du nicht, es reicht den Rost zu stützen?

Müsste mal meinen Nachbarn fragen, wie sein Schacht vor der Garage ausgeführt ist, wobei ich jetzt nicht glaube, dass er das weiss...
Bei ihm ist halt so ein Überfahrgitter angebracht, welches sich jedoch Angesichts seines Fuhrparks (u.A. X5) verneigt... aber halten tut es...

 

Varainte 6:
Du meintest, dass die Einfahrt sowieso höher gesetzt werden soll. Warum dann nicht links und rechts vom Lichtschacht ein Fundament setzen und einen Sturz (Beton- oder Stahlträger) drüber setzen. der könnte auch dekorativ gleichzeitig als Randstein dienen.

 

vielen Dank für eure Tips. Im moment gefällt mir glaub ich die Varianet "Ringanker" ganz gut. Dann muss ich nur nen passenden Rost dafür finden. Derzeit hab ich schon nen Rost, der leigt halt im Lichtschacht auf.

Eine Idee noch: Ich nutze den vorhandenen Schacht und kontere ihn von hinten. noch eine Unterlagscheibe dazwischen und gut???

 

Hallo,
in der Nachbarschaft fand eine ähnliche Baumaßnahme statt.
Nach kurzer Zeit des Befahren der Lichtschächte und einem kräftigem Gewitterregen stand der Keller unter Wasser.
Als Folge der Belastung der Schächte!!!

Gruß vom Daniel

 

@ daniel, dem kann ich nicht ganz folgen....meine lichtschächte sitzen auf der Dämmung, dahinter ist ja die perimeterdämmung und der lichtschacht hat einen Ablauf... wie soll da wasser in den Keller kommen?

 

Zitat von Thorsten2501
@ daniel, dem kann ich nicht ganz folgen....meine Lichtschächte sitzen auf der Dämmung, dahinter ist ja die perimeterdämmung und der Lichtschacht hat einen Ablauf... wie soll da Wasser in den Keller kommen?
In der Hoffnung, dass bei Dir alles glatt geht, das dachte mein Nachbar auch.

Gruß vom Daniel

 

Zitat von danielduesentrieb
Hallo,
in der Nachbarschaft fand eine ähnliche Baumaßnahme statt.
Nach kurzer Zeit des Befahren der Lichtschächte und einem kräftigem Gewitterregen stand der Keller unter Wasser.
Als Folge der Belastung der Schächte!!!

Gruß vom Daniel
...da muss aber schon mehr mit gespielt haben, nur durch die Belastung kann ich mir das kaum vorstellen...

Da muss ja schon der Ablauf nicht i.O. gewesen sein, oder Ähnliches halt...

 

Ich denke es wird auf folgende Lösung rauslaufen:

ich werde aus dem Kellerfenster raus den Styropor von hinten wegschneiden und die Auflageflächen des Des Lichtschachtes hinterfüllen. Das werde ich mit POM Kunststoff machen. Wenn der Lichtschacht dann an 6 stellen (2 oben rechts links, 2 unten rechts,links und 2 auf der Grundfläche rechts links ) aufliegt, sollte es keine Probleme mit dem Zusammendrücken des Styropors geben. (Kraft geht ja dann auf den Kunststoff). Das Styropor dürfte ich mit meinem PMF mit recht geringem Aufwand wegsägen können (durch Tauschnitte immer Dreiecke rausschneiden). Entweder wirds POM Kunststoff oder ich gehe auf Pflastersteine (einfacher zu kaufen) Natürlich wird der mit Ankerdübeln entsprechend im Beton befestigt.

Sieht da jemand noch arge Bedenken???? Diese Art wäre für mich am einfachsten und am günstigsten!

Im Standard soll der Rost ja gar nicht befahren werden...von daher mal als reine Sicherheit.

 

Zitat von Thorsten2501
Sieht da jemand noch arge Bedenken???? Diese Art wäre für mich am einfachsten und am günstigsten!
Klingt schon mal ganz gut...

Zitat von Thorsten2501
Im Standard soll der Rost ja gar nicht befahren werden...von daher mal als reine Sicherheit.
Bedenke, dass der normale "Standardrost" nicht oder nur bedingt Befahrbar ist.

Wenn Du sichergehen willst, dass bei einer außerplanmäßigen Überfahrt der Rost nicht nachgibt (sich durchbiegt) erkundige dich beim Vertrieb über die Belastungsgrenzen des Selbigen oder beschaffe Dir gleich einen der hierzu freigegeben ist...

mfg Dieter

 

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