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PMF 180E Schleifausatz schmilzt

04.11.2011, 19:58
Geändert von ichmagHolz (04.11.2011 um 20:02 Uhr)
Hallo zusammen,

am letzten Wochenende habe ich bei meinem letzten Projekt, dem Katzenhaus die "Fenster" mit dem PMF 180E geschliffen.

Beim Material handelt es sich um 18mm Fichten-Leimholz.

Ist es normal, dass beim leichten Schleifen eines "Fensters" der fast unbenutze Schleifaufsatz in Verbindung mit original Bosch Schleifpapier schmilzt?

In der Bedienungsanleitung steht auch nichts weiter zu den Einstellungen beim Schleifen.
Während des Schleifens mit dem Schleifaufsatz hatte ich am PMF 180E Stufe "5" eingestellt.
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26 Antworten
An den äußeren Ecken wird die Deltaschleifplatte beim Schleifen ziemlich heiß.
Da hilft erstmal die "Drehzahl" zu reduzieren. Ich schleife immer auf Stufe 4...ohne Probleme.

Nichtsdestotrotz sollte Bosch da noch nachbessern und einen Deltaschleifaufsatz anbieten, der beständiger ist.

 

Danke für deine Antwort,

den PMF 180E habe ich im August erst gekauft und den Schleifaufsatz bisher nur einmal zum Schleifen einer 0,5m langen Kante genutzt und jetzt eben für die kleinen Fenster.

Ein bisschen mehr hätte ich dem Aufsatz schon zugetraut

 

Wichtig ist das man nicht so feste aufdrückt, und die Maschine die Arbeit machen läßt. Sonst kann, wie bei dir , die Schleifplatte schmelzen.

 

Funny08  
Ist aber schon seltsam, dass das Teil so heiß wird, auch wenn am äußeren Rand die größte Strecke durch die Oszilation zurückgelegt wird und es dadurch die Stelle ist die am wärmsten wird, sollte sie da doch auch die Wärme am besten abgeben können.
Vielleicht hat da ja ein Zulieferer es mit der Materialqualität nicht ganz so genau genommen.... Sachen gibt´s die gibt es ned, aber Markus kann da siche rmehr zu sagen...äh schreiben

 

Wie Funny schon sagt - sehr seltsam,

ich habe den GOP 250, den PMF 10,8 V-LI jeweils von Bosch. Bisher noch nie Probleme gehabt mit schmelzenden Teilen. Nun drücke ich auch nicht dolle drauf, sondern lasse mit etwas Druck das Schleifpapier seine Arbeit tun. Arbeite da auch ganz konservativ. Zuerst grobes, dann feiner und zum Abschluss das feinste Papier was ich habe. Nur so bekommt man das gewünschte Ergebnis.

Entweder falsch gehandhabt oder mindere Qualität der Schleifplatte, was ich mir fast nicht vorstellen kann. Gibt ja auch eine Qualitätskontrolle - fast jeder machts.

Gruß

Michael

 

Funny08  
jepp - trotz guter Qualitätskontrollen kommt es vor, dass ein Zulieferer zB mal eine andere Mischung macht, welche dann von den Vorgaben abweicht. Ich erinnere mich da an einen Zulieferer von Schaumstoff für die Sitze eines Deutschen Markenautos, der änderte die Schaumstoffmischung, das Ergebnis war, dass durch eine chemische Reaktion mit dem Bezugsstoff oder so, der Sitz anfing nach faulen Eiern zu riechen *g....
Bei sowas ist dann auch die beste Qualikontrolle machtlos *gg

 

Jo Funny da haste wohl Recht, sowas gibts.

So wie ich gelesen habe, kostet solch ein Schleifteller nicht viel Geld. 5 bis 7 Euro, wenn überhaupt. Läßt sich wohl verschmerzen. Vielleicht bekommt ichmagHolz ja sogar von Bosch auf Kulanz Ersatz.

Anfragen bzw. abwarten was unsere Bosch-Experten dazu sagen.

 

Ist mir bei einem Billigteil aus dem Baumarkt auch schon passiert. Habe damit Blech geschliffen und wahrscheinlich lags an mir oder zuviel Druck bei zu hoher Geschwindigkeit. Ebenfalls geschmolzen.

 

Also das ganze wurde auch schon des öfteren im blauen Bosch-Forum angesprochen. Es betrifft also auch die gewerblichen GOPs.

Man kann sich da behelfen, indem man das Gerät beim Schleifen schonender einsetzt.
Aber trotzdem bekleckert sich Bosch dabei nicht gerade mit Ruhm.

 

Funny08  
Najo man möchte ja doch eine Maschine haben mit der man richtig arbeiten kann, aber wenn das ja des öfteren passiert, sollte da schon was dran geändert werden.

 

Da gebe ich Dir unumwunden Recht. Habe das Problem bei den blauen auch gelesen. Wird wohl bereits dran gearbeitet.

 

Hier hat sich ja richtig viel getan
ich bin gerade erst rein.

Danke für eure vielen Antworten.

Aber ich hab den PMF180 auch nur mit "eigener Kraft" arbeiten lassen.

Für ein N.N. Produkt mag das ja ok sein, aber bei einem Bosch Gerät bin ich so etwas eigentlich nicht gewöhnt, gerade auch bei so wenig harten Einsatz.

 

Moin,

kenn das Problem vom blauen GOP auch und schleife nur noch mit geringer Schwingzahl (max Stufe 4 von 6). Werde auf Fein Zubehör wechseln das ja auch per Adapter paßt.

Gruß Heiko

 

Hallo ich komme vom Erfinder der Dreickschleifer. Auch da gibt es diese Probleme. Leider muß man sagen zu 80% sind es Anwendungsfehler. Um eine längere Standzeit zu erreichen bitte wie folgt arbeiten.
1. Aufsetzen der Schleifmittel. Das Schleifblatt aufsetzen den ganzen Teller auf ein Stück Holz halten und dann bei eingeschalteter Maschine kurz ganzflächig andrücken. Dadurch verbinden sich die Kletten optimal.

2. Beim arbeiten nur mit minimalem Druck arbeiten.

3. Den Schleifteller immer in Bewegung halten. Nicht auf der Stelle arbeiten. Dadurch wird der Schleifstaub abgeführt, und es entsteht weniger Wärme.

4. Wenn man mit der Spitze in der Ecke schleifen muss, nur kurz schleifen, Schleifteller hochheben und dann wieder kurz schleifen.

Auf diese Weiße erreicht mann sehr lange Standzeiten.

Um ganz in Ecken und Kanten zu kommen kann mann das Schleifpapier an einer Ecke und Seite um ca 1mm überstehen lassen.

PS Leider stehen diese Hinweise bei keinem Hersteller in der Bedinungsanleitung.

 

Hallo HB1974,
das kling auch nicht schlecht und könnte eine Alternative sein

hallo gnaglow,

vielen Dank für deine sehr ausführliche gute Antwort .

Werd das mal probieren, da ich bei meinen kleinen "Fensterchen" leider bauartbedingt kaum seitliche Bewegung hatte, wird es wohl dadurch zum Hitzestau gekommen sein.

 

Geändert von ichmagHolz (05.11.2011 um 21:59 Uhr)
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