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Pleiten Pech und Pannen

12.03.2010, 09:10
Hallo zusammen,

am letzten WE haben wir mit dem Innenausbau unseres Hauses weitergemacht und haben Gipskartonplatten an die Decke geschraubt.
Ich hab eine Leiter die man als Gerüst umbauen kann, auf der Lauffläche kann man extra Bleche auflegen damit man nicht durchrutscht (zwischen den Sprossen). Das hab ich natürlich nicht gemacht da es ja schnell gehen muss.

Jetzt ist es wirklich passiert, ich bin von der Leiter geschmiert.... :-( War ja Gott sei Dank nur aus einem Meter höhe. Bilanz...Schienbau schön blau (an die Stelle kommt mein Kater immer zum Schmusen...ganz toll) an der Rückseite vom Oberschenke ein blauer Fleck wie ich ihn noch nie gesehn habe ( so groß wie eine Hand!) und einen halben Fingernagel abgerissen (das tut sch**** weh!)

Warum schreib ich das alles? Ich predige normal immer dass die Sicherheit vor geht und ärgere mich ungeheuer dass ich mich selber nicht dran gehalten hab. Also Leute lieber ein paar Stunden mehr investieren und nach unverletzt rausgehn...ich hatte wohl mehr Glück als Verstand dass nicht mehr passiert ist...

In diesem Sinne...viel Spaß beim Heimwerken
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49 Antworten
Brutus  
Der Mensch versucht halt immer sein Glück zu erzwingen und merkt immer zu spät, dass dies nicht möglich ist aber dafür bist du auch wie bei einer Impfung wieder für sehr lange Zeit geheilt. So geht es mir nach einer durchzechten Nacht wenn der Kater schmusen kommt, dann weiß ich wieder, dass ich lange Ruhe vorm Suff habe.

 

Geändert von Brutus (12.03.2010 um 10:20 Uhr)
Ja, so ähnlich kenne ich das auch. Zwei Böcke, Bohlen (natürlich länger als Platz für die Böcke) und dann Deckenplatten kleben. Schön, wenn viel Platz zum Laufen hat. Pech, wenn man weiter läuft als die Böcke auseinander stehen. Bin mitsamt den Bohlen, von den Böcken durchs Wohnzimmer gerutscht. Zum Glück ist nichts passiert.
Dafür humpel ich heute. Bin gestern beim Saugen am Kabel hängen geblieben, hab einen großen Ausfallschritt gemacht und mir am Tisch den großen Zeh nach unten umgeknickt. Schönes Gefühl. Also heute in Turnschuhen auf Arbeit.

 

Brutus  
Das mit dem zeh ist auch ein fantstisches Erlebnis, habe ich mal beim Elfmeterschießen geholt und ab mit dem Zeh in den Boden, juchuun ist das g...

 

Oh ich hab neulich auch mehr Glück gehabt als verstand :-).
wir haben einen Doppelsäumer das ist eine große Kreissäge mit 8 Sägeblättern nebeneinander nimmt man um Dachlatten und Bretter zuschneiden....... und die Maschine mussten wir neu einstellen gesagt getan sollte ja auch schnell gehen ich hab eine Alurichtlatte an die Sägeblätter gehalten um die Kreisägenskala einzustellen weil die verstellt war. Als wir dann fertig waren wollte ein Bekannter noch die Schrauben von der Skala fest ziehen und dann ist es passiert er ist abgerutscht und auf den Einschalter gekommen und ich hab die Finger noch in der Säge an den Sägblättern gehabt.... :-() AUA.!!!!!
Aber aus Reflex hab ich die finger so schnell raus gezogen das ich nur einen Schnitt am Daumen hatte. Bis ich überhaupt gemerkt hab das die Maschine wieder läuft hab ich schon aus reflex die Hand wieder draußen gehabt also sehr sehr sehr viel Glück gehabt. Und was lernt man daraus immer den Strom abstellen bei egal welcher Maschine gerade wenn man zu zweit ist.

 

Brutus  
Am meisten muss man jedoch auf die Leute aufpassen die man um sich rum hat weil mit deren Blödheit muss man immer rechnen.

Habe mal eine Steckdose von oben nach unten legen müssen und aus diesem Grunde auch alle wirklich alle Sicherungen ausgeschaltet und trotzdem noch mit dem Messgerät geprüft ob auch wirklich nicht noch ein Löffelchen Strom in der Leitung ist. Extra noch verlauten lassen, dass mir auch keiner jetzt ne Sicherung anschaltet. Machte mich an die Arbeit und promopt als ich den nackten draht in den Fingern hatte schmeißt einer die Sicherung rein um Musik zu hören, die hat er dann auch zweimal gehört, einmal weil ich wie am Spieß schrie und ein zweites mal als ich in so richtig rutergesaut hatte. War ein Gefühl als wenn einem einer den brustkorb sprengt und die Pfote schön angekokelt. Am besten man fesselt derweil alle anwesenden oder sperrt sie in Klo.

 

Zugegeben, ich wechsle auch mal eine Steckdose unter Spannung. Oder Tausche eine Lampe aus. Da achte ich aber darauf, dass niemand an den Schalter kommt.
Da ich schon als Kind zwei schwere Stromunfälle hatte, weiß ich, dass es nicht mein Schicksal ist, am Strom zu sterben! :-)

Aber sonst geht mir Arbeitssicherheit vor!

Gruß Jens

 

Brutus  
Hallo Bratwurstschlosser, habe auch in der Kindheit schon mal einen bekommen, spielte mit einem Freund mit der Eisenbahn auf dem Küchentisch und dachte mir ob wohl der kleine Strom, der aus dem einen Trafo rauskommt, auch wieder groß wird wenn man ihn über die Niederstromseite wieder hineinschickt und am Stecker fühlt. Erwurde wieder groß und hat mich glatt vom Stuhl gekloppt. Habe mittlerer Weile 5 Mal einen bekommen und hoffe jedes Mal, dass es das letzte Mal war.

 

Ich kann das gar nicht mehr zählen. Irgendwie fand ich es auch nie schlimm. Etwas gekribbel und gut. Scheint auch jeder anderst zu verarbeiten. Vielleicht leite ich durch meinen trockenen Humor nicht so gut.

 

Brutus  
Ich schätze mal eher das da nur der Beam verdunstet und dann bei dir ein ganz derber neuer Durst zu Tage kommt.

 

Habe mir beim Gipsfaserplattenschneiden n Cuttermeser quer über den Zeigefinger gezogen... Fingernagel war diagonal durchtrennt, bis zum ersten Fingergelenk! Das war ne wucht...
Danach hab ich die Platten mit der Stichsäge bearbeitet... und... Stichsäge im *****... son'n Dreck!

 

Brutus  
Boh mmir wird schlecht wenn ich nur an das Blut denke, da hat man ja keine Lust mehr auf Heimwerken. Also wegen meiner Fehler geblutet habe ich bislang noch nicht aber geklemmt habe ich mich schon zu oft.

 

Also ich hab mal ein Praktikum in einem Sägewerk gemacht (Familienbetrieb, viel Handarbeit) und beim Umdrehen eines Brettes war mein Mittelfinger genau zwischen Transportrolle und Brett. Da hats mir quasi die Fingerkuppe weggesprengt. Autsch!

 

Brutus  
Ich glaub ich hau ab hier das schmerzt ja schon beim Lesen, gut, dass es immer schon ne weile her ist und man drüber lachen kann. Kommt Leute haut raus eure Erlebnisse mich haut bald nichts mehr weg.

 

In meiner Ausbildung habe ich ja gelernt, dass man beim Hantieren mit Maschinen die langen Haar zusammenbinden soll, wenn man schon kein Haarnetz tragen will - wer will das schon
Jahre später - erste Wohnung - schöner Balkon an der Südseite, zwar nur 1m breit, dafür 5m lang - will eine "Ruck Zuck" Wäscheaufhänge außen montieren. Stell mich auf einen Schemel, bohre ein Dübelloch und das nächste, dann das dritte. Kommt ein Winstoß und meine Haar wickelts um den drehenden Bohrer. Die Maschine hats mir voll aufs Hirn geknallt und ich wäre beinahe rückwärts einen Stock tief in den Nachbargarten gefallen. Die Bohrmaschine musste ich aus den Haaren schneiden, was sehr schwierig zu bewerkstelligen war, da ich allein gewesen bin - toller Haarschnitt sag ich euch
Glaubt mir, ich binde meine Haare seitdem immer zusammen, wenn ich so was ähnliches mache und meine Tochter darf nicht mal den Mixer bedienen, ohne die Haare zusammen zu binden.

 

Brutus  
Wenn es nicht so schmerzhaft für dich gewesen wäre müsste ich jetzt lachen, mach ich aber nicht. Wobei ich mich jetzt frage, was dich mehr geschmerzt hat, der Schlag gegen den Kopf, die zerstörte Frisur oder der Spott der Verwandten über die neue Frisur ? Gut das nichts zurückgeblieben ist, oder etwa doch ? ;O=)
Nein, sonst wärscht ja nit do.

 

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