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PKS55 vs PKS66

10.10.2011, 12:04
Geändert von tofro10 (10.10.2011 um 12:16 Uhr)
Hallo allerseits,

wie in meinem Foreneintrag bzgl "Koffer für PKS55" geschrieben, möchte ich mir eine neue Handkreissäge zulegen. Bei uns entsteht gerade eine neue Wohnung und die erste Anwendung wird wohl das Zurechtschneiden von 70qm Parkett sein. Danach werden aber bestimmt Aufträge wie Türen unten abnehmen, Arbeitsplatte zurechtsägen usw. auf mich bzw. auf die Säge zukommen. Was eben auf so einer Baustelle so anfällt...
Ich habe mich zwar eigentlich schon für die PKS55 entschieden - v.a. wegen ihres geringeren Gewichtes und des Preisunterschiedes - aber die PKS66 ist noch nicht ganz aus dem Rennen. Hier schlägt die größere Leistung und das größere Sägeblatt positiv zu buche, jedoch wurde mir im Baumarkt schon gesagt, dass es sein kann, das sich ältere 16Ampere Sicherungen u.U. verabschieden, wenn die Säge anläuft und für einige Millisekunden etwas höheren "Anlaufstrom" zieht. Das wäre natürlich ein K.O.-Kriterium.

Hat jemand hierzu schon einmal Erfahrungen gemacht?

Eine andere Frage wäre, ob durch den größeren Durchmessern des Sägeblattes und damit geringere Umdrehungszahl der PKS66 hier noch sauberere Schnitte möglich sind bzw. sich einfacher arbeiten lässt? Oder ist der Grund für die größere Scheibe wirklich "nur" die 11mm mehr Eindringtiefe im Vergleich zur PKS55?

Schon mal vielen Dank für eure Anregungen!!!
 
PKS55, PKS66 PKS55, PKS66
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23 Antworten
ich denke mal nicht, dass es dda gleich die Sicherungen raushaut, da hab ich in alten Häusern schon andere Geräte verwendet. Notfalls halt ne neue Sicherung setzen.

So wie ich jetzt aber der Anwendungsbereiche lese, reicht dir die 55er vollkommen aus. Der größte Unterschied ist die Schnitttiefe und bei den Anwendungen di du beschreibst kommst du mit 55mm gut hin. und du hast den Gewichts- und Handlichkeitsvorteil.

Ich hatte beim Hausbau noch einer 6er Billigsäge, die kam zwar 5mm weiter als jetzt die PKS 55, aber ich hatte Anwendungen, da war sogar die zu klein. Will sagen es kommt immer wieder vor, dass die Säge zu klein ist.

 

Also ich hab die PKS 55 und verwende sie beim Bauen von Insektenhotels und schneide hauptsächlich 18mm dicke Bretter und Platten und da hatte ich kein Problem, war ja auch nicht gerade dick aber ich hab auch schon dickeres Material geschnitten und das war auch kein Problem.

Die PKS 55 ist auch leicht und gut zu handhaben

Ich kann die PKS 55 empfehlen bin aber schon auf der Suche nach einen Nachfolger für die PKS aber leider noch nicht fündig geworden.

 

Hallo tofro10,

die von Dir geschilderten Arbeiten kannst Du sicher mit beiden Maschinen bewältigen. Wenn der Preisunterschied bei Dir Vorort nicht zu groß ist, würde ich allerdings die PKS 66 vorziehen. Wenn dann doch der Fall kommt und die 55 mm Schnittiefe nicht mehr ausreichend sind ärgerst Du dich.

Bezüglich der Schnittgüte ist dies in erster Linie immer vom Sägeblatt abhängig.

Markus_H

 

@Imker: Hier wäre vielleicht interessant, warum du einen Nachfolger für die PKS 55 suchst, wenn du doch zufrieden mit ihr bist?

 

Ahja sorry das hab ich vergessen, man sollte nicht was schreiben und an was anderes denken .

Ich bin schon mit ihr zufrieden aber ich würde mir gern eine stärkere, mit grössere Schnitttiefe zulegen, dabei ist mir das Gewicht eigentlich egal, wichtig ist mir dabei das die Leistung und die Schnittqualität passt.

Vllt wird der Nachfolger auch eine stationäre Säge statt einer Handsäge aber da bin ich mir nicht so sicher da ich ja nicht immer die stat. Säge für kleine Projekte immer mit schleppen möchte und da ist eine Handkreissäge schon klar im Vorteil.

 

Danke Imker, ich wollte nur wissen, ob die PKS 55 vielleicht doch einen Nachteil außer die Schnitttiefe hat.

Ist evtl. eine Schiene interessant? Die PKS 66 gibt es ja als AF mit mehrteiliger Kunststoffschiene. Evtl. sollte man die Schiene mit in den Preis einbeziehen. Vorkurzem hatten wir aber auchein Projekt für eine Selbstbauschiene aus Holz.;-)

 

Wenn man die Schnittiefe nicht braucht ist die PKS 55 die handlichere Säge.

 

Bitte Tpercon, Nachteile hat sie keine bis auf die geringe Schnitttiefe aber das ist kein so grosser Nachteil, z.b beim Sägen von den Baumpfählen für den Insektenhotels die einen Durchmesser von 8cm haben ist die PKS nicht zu gebrauchen da die 5,5cm schafft und der Pfahl 8cm hat und somit 2,5cm übrig bleibt. Aber für diese Arbeiten hab ich ja dann hoffentlich bald eine Stichsäge von Festool die mit den Arbeiten locker fertig wird.

Kunststoffschienen würd ich nicht nehmen wenn dann eher die Schienen von Festool die sind super

 

Hier noch kurz die Anleitung für die Selbstbauführungsschiene verlinkt:
Führungsschiene für die HKS

 

Zitat von Imker22
Aber für diese Arbeiten hab ich ja dann hoffentlich bald eine Stichsäge von Festool die mit den Arbeiten locker fertig wird.
Das ist dann natürlich eine ganz andere Preisklasse. Hast du dich schonmal bei den neuen Bosch blau Geräten inkl Führungsschiene umgesehen?

 

Wegen Handkreissäge? ja hab ich schon, bin bei mehreren Herstellern auf der Suche nach den richtigen Nachfolger aber noch nichst gefunden. Beim Lagerhaus bei mir in der Nähe hätte ich eine blaue Bosch Handkreissäge gesehen die 70mm Schnitttiefe hat und so ca. 160 € kostet die würde mir gefallen, frage ist nur ob man die auch mit der Führungsschiene von Festool benutzen kann.

 

Ich meine eher die neuen GKS mit dem G im Namenszusatz. Z.B.:
GKS 85 G Professional

Die bisherigen Bosch geräte hatten alle leichtes Spiel in der Führung. Hier soll das jetzt nciht mehr vorkommen. Von Festool wirst du keine Schiene benutzen können. Wenn dubereitseine Festool Schiene hast, dann solltest du auch bei Festool bleiben.

 

Als besitzer der PKS 66 würde ich die PKS 55 empfehlen. Als Heimwerker braucht man eigentlich keine Schnittkapazitäten über 40mm, was einer Küchenarbeitsplatte entspricht. Was darüber hinausgeht sind in aller Regel Balken oder große Stämme und die würde ich keinesfalls mit einer HKS schneiden wollen. Für sowas gibt es Kapp- und Gehrungssägen und Säbelsägen, selbst eine Stichsäge fände ich geeigneter.

Wichtig für saubere Schnitte wäre ein gutes Feinschnittsägeblatt weil das mitgelieferte Blatt dafür nicht geeignet ist. Die Plastikschiene kannst du Dir auch sparen, die Säge ist zwar gut die Schiene ist es leider nicht. Die Selbstbauschiene oder eine andere Standardschiene die es so im Markt gibt wird dir mehr helfen.

 

Die hab ich mir noch nicht angesehen, klingt interessant, die 85mm Schnitttiefe sind ja nicht schlecht, gut zu wissen wenn man solche Schnitttiefen schafft wenn es mal draufankommt.

Eine Führungschiene von Festool hab ich noch nicht, dachte nur man kann andere Handkreissägen von anderen Herstellern benutzen, wenn es dem nicht so ist dann ist es ja hinfällig sich eine Schiene von Festool zu besorgen. So wie ich gesehen habe gibt es ja die GKS 85 G in einen Set mit einer Schiene, kostet zwar knapp 500 aber ich glaube das ist es wert.

 

Der Preis ist rechthoch, da du allerdings mit Festool liebäugelst, sollte das kein Problem sein.

Ich denke allerdings ähnlich wie Kourosh. Wofür braucht man mehr als 40- 50 mm? Da wäre eine PTS oder PKS wohl eher geeignet.

 

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