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Pelletsbunker

04.12.2012, 21:06
Hallo alle zusammen,

ich muss einen Pelletsbunker bauen, hoffe es kann mit jemand einen Tip geben, wie man am besten dabei vorgeht.

Muss so ein Bunker isoliert werden (wird unter ein Carport gebaut)?
Wie groß muss der Bunker sein?
Es soll eine Schnecke die Pellets fördern, was muss ich dabei beachten?
Was habe ich noch alles zu beachten?

Ich hoffe das Ihr mir weiterhelfen könnt.
 
Pelletsbunker Pelletsbunker
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17 Antworten
Unter einem Carport, also unterirdisch?

Ich hab mal nen Fernsehbericht über eine Selbstbaulösung gesehen (in "normalem" Kellerraum).
Da war das relativ simpel. Alles wurde aus OSB Platten gebaut, die Schnecke lief in der Mitte, dahin war dann der Raum abfallend gebaut.
Ansonsten war da weiter nix besonderes erwähnt.

 

Ich habe mal einen Neubau mit Pelletsheizung besucht. Die Schnecke, die die Pellets zum Brenner befördert hat, war nicht länger als 3 Meter. Also war der Pelletsbunker ca. 3 Meter vom Brenner entfernt. Der Bunker endet in einem Trichter, in dessen Boden die Förderschnecke läuft. Da nur trockene Pellets verfeuert werden können, muß der Bunker natürlich auch "Trocken" sein. Die Länge der Förderschnecke ist auch entscheidend darüber, wo der Bunker sich befinden soll. Mit diesen Daten solltest du dich jetzt informieren können.

 

Hallo Ihr,

danke für Eure Infos, werde mal schauen, was ich daraus machen kann.

Gruß Tiebwerker250

 

http://www.1-2-do.com/autoSuggest.ph..._culture=de_DE
Hab da ein Projekt zu dem Thema ausgegraben,vielleicht interresant.

 

Interessantes Projekt!
Habe zwar nicht vor mir eine Pelletsheizung zu bauen, aber habe mir das doch mal angeschaut.
Scheinbar gibt es ja ein Problem mit dem Nachrutschen der Pellets.

Dazu fällt mir ein: Ich hab mal so eine Art oberflächliche "Ansaugung" gesehen die in der Mitte der Pellets auflag und sich immer weiter nach unten "durchgesaugt hat.
Vielleicht ist das ne bessere Alternative?

Ich hoffe du hälst uns auf dem laufenden und am Ende gibts ein reich bebildertes Projekt.

 

Ein trockener Kellerraum eignet sich natürlich gut und wird in den meisten Fällen auch dafür verwendet. Jedoch kann man die Pellets auch auf den Dachboden bunkern. Dort ist es auf jeden Fall trocken und Platz hat man da meist auch noch. Der größte Vorteil bei dieser Lagerstelle ist, dass es zur Förderung keine Schnecke benötigt. Die Zuführung der Pellets erfolgt über die Schwerrkraftwirkung. Diese Art der Pelletsbeförderung wurde bereits mehrfach in Eigenheimen realisiert.

 

Hallo Hoppel321,

danke für Das Projekt, welches du rausgesucht hast, wird mir bestimmt gut weiterhelfen.

BirkenBastler es wird natürlich ein schoönes Projekt werden, welches ich ihr auch veröffentlichen werde.

GoetzeG deine Ideen mit der Lagerung der Pellets sind zwar ganz gut, aber bei mir nicht umzusetzen.
Ich habe nur mein Carport mit einer Länge von 8m und da muss ich den Pelletsbunker einbauen, komme es was es wolle.


Werde Euch natürlich auf dem Laufenden Halten nur leider schaffe ich das dieses Jahr nicht mehr umzusetzen.

 

guck mal hier:
http://www.mein-eigenheim.de/datei/2/513/

 

@triebwerker, und wie sieht es mit Deinem Bunker aus?
Falls fertig, dann eben weiter als Diskussionsthema.

Diese beidenNr1 (Nr.2) hast Du vermutlich ja schon gesehen.
Jeder geht von einem Trichter aus. (ist ja logisch, aber..)

Ein Trichter ist wie eine Pyramide und hat nur 1/3 Volumen des sie umgebenden Raumes.
Mein Vorschlag wäre ein kippbarer Boden, welcher einseitig angehoben wird. (Wagenheber mit Hebelverlängerung, Flaschenzug, Moter etc.) Somit wäre auch ein rechteckiger bzw. quadratischer Raum voll nutzbar. Die Schnecke könnte nur an einer Seite sein, auf die alles rutscht. Angehoben muß ja nur im Endstadium, wenn sich fast nichts mehr im Bunker befindet.(bis eben auf diesen äußeren Rest vom Einlaufkegel, welcher noch nicht nachgerutscht ist.)
Jetzt werden einige sagen, das geht doch nicht wegen dem Radius, welches der Boden vollführt, auch dazu hätte ich eine Lösung: eine federbelastete (senkrechte Klappe) welche abgedichtet an Scharnieren einseitig an dem Boden angebracht ist und an der Wand -je nach Grundfläche verschieden- hochfährt und dabei den Boden (knickbar) verlängert.

Und daß das ganze Zeug auch richtig ins rutschen kommt, würde ich noch einen Rüttler am Boden einbauen. (z.b. Bohrmaschine- [Motor] mit Unwuchtgewicht)

Was meinst Du und evtl. die Mitleser dazu?

 

Ich halte Konstruktionen mit Klappböden, Rüttlern,... für sehr aufwendig.
Zusätzlich ist es auch nicht gewährleistet, das diese auf Dauer störungsfrei funktionieren, vor allem wenn man bedenkt, welches Gewicht diese bewegen sollen.

Daher denke ich, das die Konstruktion rein auf Schwerkraft beruhen sollte.


Ich hab mit zwei Leuten bisher geredet, die eine Pelletsheizung haben.

Bei dem einen ist die Heizung auch recht weit vom Bunker entfernt. Daher hat er eine ziemlich lange Förderschnecke benötigt, die ersten so schon mal nicht erhältlich war und zweitens bereits schwierigkeiten machen kann.

Der andere (Neubau) war mit seiner Bunkerkonstruktion nicht so ganz zufrieden.
Nach eigener Aussage hätte er ihn jetzt lieber schmäler gebaut.
Die Längseiten sind als Schrägen ausgeführt (quasi mehrere Trichter mit mehreren Sonden zur Entnahme, keine Schnecke).
Er hat das Problem, das er ab und an in den Bunker steigen muss, damit die restlichen Pellets am Rand auch den Sonden zugeführt werden können.

Daher halte ich genau so eine Konstruktion für optimal und auch vollkommend ausreichend.
HIER noch mal von einer anderen Seite
Für Pelletsbunker außerhalb vom Haus oder der unterirdischen Montage gibt es extra Erdtanks.

Ach ja, und vergiss auf keinen Fall den Prallschutz für dn Einblasvorgang.

HIER noch wichtige technische Daten und Hinweise für die Konstruktion eines P-Bunkers (ab Seite 9 Punkt 3.5).

 

Geändert von Hermen (09.03.2013 um 11:04 Uhr)
Ja Stromer, das hast Du schon ganz gut erfasst.

Planst Du den Bau eines Pellet Bunkers ?

Wenn ja, wie sind die Gegebenheiten bei Dir vor Ort. z.B. mit Bildern.

Von meinem Bruder her liegen Erfahrungen mit seiner Pelletheizung vor.
Und die ergab, das die Trichtervarianten unnötigt sind.
Aber nun ist´s bei Ihm so eingebaut und wird so weiter betrieben.

 

Munze1  
Pedder hat doch aktuell zum PPS7 Test ebenfalls einen gebaut, schau mal bei den Projekten rein.

 

@munze, siehe oben "Nr.2" =verlinkt.
@manfredh, bin hin und her gerissen, und am Überlegen ob dies überhaupt machbar ist. Platzprobleme im vorhandenen offenen Tankraum (2,0x2,5x2,2m) und Kosten-Finanzierung etc....
Hatte schon überlegt und ausgemessen, ob sich ein Lager unterm Dach machen läßt, dass die Pellets über Rohre an der Außenwand entlang in den Keller rutschen. Gäbe, trotz Platz, Probleme mit der Balken-Decken-belastung und wäre ein Mords-Aufwand.
@hermen, Wo ist das Problem?


  1. Eine einzige Klappe im Boden, sagen wir 2/3 bis max. 3/4 der Grundfläche wird um ca 50 -60° einseitig angehoben, dann rutscht alles. Die 45° sind Ok aber auch hier bilden sich "Ablagetrichterreste" die nicht komplett rutschen. (beobachte mal einen LKW beim Kippen von Sand)
  2. bei der Anhebung sehe ich technisch ebenfalls keine Probleme. z.B. Wagenheber/ "Scherenhebebühnen", motorbetriebener Seilzug/ Flaschenzug, Hydraulisch wie bei den Hydro-elektrischen Holzspaltern und die drücken da schon was weg! Lösungen gibts da sicherlich.
  3. Das Gewicht, ist Auslegungssache, kommt auf die Dimension/Grundfläche des Bunkers an.
Und wann muß der Rest nachrutschen? wenn ein fast leerer Bunker (1-3 m³ max 2 tonnen und dies noch mit Hebelwirkung) vorherrscht, auf dem der Rest an den Wänden und in den Ecken liegen bleibt. Ergo muß kein kompletter Bunker angehoben werden und dürfe überhaupt kein Problem darstellen.


  • Und Rüttler gibts schon jahrelang und sind überhaupt kein Problem, Eigenbau ist als Metaller auch kein Problem, Schwungscheibe außermittig gebohrt und je schneller der Motor dreht um so mehr rüttelts am Boden bzw. Schrägen. (Habs bereits bei @Pedder im Kommentar schon verlinkt.)

 

Geändert von Stromer (09.03.2013 um 16:11 Uhr)
So in etwa (Bild unten) hätte ich mir einen Pelletsbunker ohne Trichter vorgestellt.
In Blau eine bewegliche Seitenwand, welche die Pellets weg schiebt, und mit Rot ein zweiter Schieber welcher den Drehradius der Seitenwand ausgleicht und die restlichen Pellets "hochhebend" bis zur Förderschnecke rutschen läßt.
Alternativ das Bild nach rechts drehen, dann wäre die Förderschnecke (oben) rechts und der rote Schieber würde die Wand hochgeschoben werden. Dabei würden alle Pellets mit der blauen Wand (Boden) angehoben, vmtl. nicht so effektiv wie die 1. Variante.
Als Antrieb wie schon zuvor erwähnt: Motoren (Gewindestangenantrieb), Scherenheber, oder auch wenn baulich unterbringbar mit Flaschenzügen (in Teleskop-Rohren geführt und so vor den Pellets geschützt).
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

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Hallo alle zusammen,

ich habe mir in der letzten Zeit viele Informationen über Pelletsbunker rein gezogen.
Habe auch erst überlegt eine Schnecke in den Bunker einzubauen, nur auf 5m länge, was die Schnecke dann haben müsste wird diese wahrscheinlich probleme machen, weil diese ja nur an zwei Punkten gelagert ist.
Entschieden habe ich mich für ein System mit 4 Saugsonden, diese werden auch in einer Art Rinne montiert, so ähnlich wie eine Schnecke. Der Vorteil dabei ist, das diese unterschiedlich angesteuert werden können.
Den Bunker habe ich noch nicht gebaut, hatte noch zuviel andere Aufgaben zu erledigen.
Jetzt steht auch erstmal der Heizungsraum an, diesen muss ich renovieren, über Dach bis Boden und Wände, muss ich alles neu machen.
Werde dieses Arbeit aber schön dokumentieren und als Projekt veröffentlichen.
Wenn der Heizungsraum steht, werde ich den Pelletsbunker bauen.
Ich halte Euch aber dabei auf dem laufenden.

Ich danke Euch trotzdem für die vielen guten Ideen, zum Thema Pelletsbunker.

 

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