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http://www.pelletmaker.de/
Ich wurde von einem Bekannten gefragt was ich davon Halte,da der Hersteller in meiner
Gegend ist.
Leider ist das nicht so mein Fachgebiet,was haltet ihr davon.?
 
Pelletmaker Pelletmaker
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16 Antworten
Hmmm, ist wie bei so vielen Innovationen, der Preis... 5400€ für die kleine Version - da bekomme ich aber viele Pellets... und die laufenden Kosten (Strom) dürfen nicht vergessen werden.

Hier müsste eine Wirtschaftlichkeitsrechnung erstellt werden...

mfg Dieter

 

Klingt ja recht interessant. Mich würde nur das Preis/Leistungsverhältnis und ob das eigene Produzieren von Pellets sich für den privaten Gebrauch oder auch der Landwirtschaft sich rechnen oder ob der Kauf im Baumarkt günstiger ist.

Da ich ja Facharbeiter für Landwirtschaft bin, bin ich schon skeptisch was Pellets im Stall als Einstreu für Wirkung haben soll, Stroh als Einstreu hat ja den Vorteil das die Nutztiere (sei es jetzt Rinder oder Schweine) das Einstreu auch knabbern und somit eine Beschäftigung haben ob das bei den Pellets auch geht ist die Frage.

Für die Imkerei würde mich das Gerät schon interessieren, da man mit den Gerät Pellets produzieren kann die man als Rauchmaterial in den Smoker verwenden kann aber da muss man vergleichen ob die Pellets eine bessere oder schlechtere Rauchentwicklung haben als trockene Holzstücke oder Papier oder auch feuchtes Grass.

 

Ich bin der Meinung das es sich nur dann rechnet wenn man das Material wie Palletenholz oder Aststücke vom Baumschnitt usw,in grösseren Mengen hat.
Vom Zeitaufwand ganz zu Schweigen.Ob man da mit einer Hackschnitzelheizung nicht besser drann ist ?

 

Die Rentabilität sehe ich auch in weiter Ferne.
Die anfallenden Sägespähne/Äste/ect. werden von uns auf das größte mögliche Maß
zur Verbrennung im Kachelofen gebündelt und zur Trocknung gelagert.

Und dann möglichst am Anfang der Heizperiode der thermischen Verwertung Preis gegeben.
Beim sägen der Scheite die maximale Länge abhängig vom Ofen anwenden, da somit
Sägespähne vermieden werden. Desweiteren möglichst schmale Sägeschitte anwenden. Schmale Sägekette/Bandsäge/Schwedenbogen/Hacken/ect.

Und wenn man das so umsetzt, kann mann ohne Investitionsdesaster rum kommen.

Die Pellettechnik ist wohl eher was ab kleineres Sägewerk oder entsprechender
Biomasse Verwertungsstellen. Da könnte man dann solche Produkte erwerben, auch wenn diese die geforderten Normen nicht unbedingt einhalten. (Heizwert)

 

Zitat von HOPPEL321
Ich bin der Meinung das es sich nur dann rechnet wenn man das Material wie Palletenholz oder Aststücke vom Baumschnitt usw,in grösseren Mengen hat.
Vom Zeitaufwand ganz zu Schweigen.Ob man da mit einer Hackschnitzelheizung nicht besser drann ist ?
Ich denke das ein versehentlich vergessener Nagel im Palettenholz oder das versehentlich eingeschaufelte Steinchen spätestens am Kollerrad oder Pressmatritze seinen bleibenden Eindruck hinterlässt.
Schäden erscheinen mir vorprogrammiert.

 

Geändert von Bastelfuchs (07.02.2012 um 11:18 Uhr)
Da hast recht HOPPEL321, den Zeitaufwand und die Menge hab ganz vergessen .
Für jemanden der eine Gärtnerei oder einen Landwirt mit Ackerbau ist das natürlich gut aber da verkauft der Landwirt lieber das Stroh in Form von Ballen das kommt den Landwirt vom Zeitaufwand sowie den technischen Aufwand günstiger.

Interessant ist es schon aber meiner Ansicht zu teuer.

 

Hmm.. Pellets mittels Strom selber machen um Energie zu sparen. Klingt ein wenig nach Perpetum Mobile und erinnert mich ein wenig an den hier...
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Zitat von Bastelfuchs
Ich denke sa ein versehentlich vergessener Nagel im Palettenholz oder das versehentlich eingeschaufelte Steinchen spätestens am Kollerrad oder Pressmatritze seinen bleibenden Eindruck hinterlässt.
Schäden erscheinen mir vorprogrammiert.
Das ist aber ein Generelles Problem,auch eine Sägekette mag keine Nägel oder Steinchen.Aber trotzdem,faszinieren das teil,wenns den nicht so teuer wär.

 

Zitat von HOPPEL321
Das ist aber ein Generelles Problem,auch eine Sägekette mag keine Nägel oder Steinchen.Aber trotzdem,faszinieren das teil,wenns den nicht so teuer wär.
Die Säge durchtrennt alle 25cm/33cm das Brennholz. Da bleibt viel Platz wo ein Nagel/Stein sein kann, welcher durch´s Feuer im Ofen abgeschieden wird.

Durch das zerkleinern dieser größtmöglichen Schüreinheit entstehen sowohl beim Hackschnitzeln/Pelletieren eine gravierend höhere Schadensmöglichkeit.
Die Hackschnitzel und Pellets werden doch nur dann benötigt, um das Material maschinengängig zu bringen.

 

Genau das ist der Sinn der Sache,Scheitholz ist nur sehr aufwändig maschienel zuführbar.
Nicht jeder der mit Holz Heizen möchte will auch einen Kaminofen.
Ein Bekannter hatte mal einen Feststoffkessel,er musste mehrmals Täglich Holz "Nachwerfen" das ist mit Hackschnitzel oder Pellets einfacher.

 

Das Teil ist schon klasse aber wie oben schon geschrieben die Anschaffung ist schon sehr hoch und dann darf aber auch erstmal nichts kaputt gehen.

 

da bei uns in der Gegend "einige GROSSE" Pellet und Hackschnitzel - Hersteller
sind, möchte ich doch mal einige Irrtümer aufklären !
1.) Hackschnitzel sind nicht für eine "automatische" Zufuhr zum Ofen geeignet...
weil sich das Zeug verhakt und Klumpen bildet.....hiervon geht der Hauptanteil als Streugut für Bepflanzungen !
2.) Pellet's sind für die automatische Zufuhr zum Ofen geeignet, da recht gut dosierbar ! Nicht ganz ungefährlich ist die Lagerung, d.h. der Hobbock, in dem die
Pellet's angeliefert werden, sollte auch mit den passenden Saug-und Dosiergeräten
bestückt werden ! ( Holzstaub = EXplosionsgefahr !)
Die Kosten dafür ( Strom und Wartung) sind ein Teil der Rechnung...da lohnt's
sich bald , selbst einen Ofen zu Bestücken mit Holz und Kohle ! CO2 macht beides !
3.) PELLET's werden nicht aus Abfällen ( Späne usw. ) hergestellt...sondern von
riesen Mengen an Baumstämmen zerschnitten (ähnlich wie Schreddern)...
das ist Tatsache, weil die Zubringerstrasse dafür auch zu meinem Campingplatz
führt....und auf den paar Km....mind. (jedesmal !) 5 LkW mit Langholz beladen,
zum Werk fahren !..und das kontinunierlich !!! aus der Gegenrichtung kommen
die vollen LKW's der Pellet-Vertreiber......
4.) JEDER Stamm, der hier zersägt wird ( zum Verfeuern !) braucht 100 Jahre,
um die Wald-Lücke wieder auszufüllen.....CO2 neutral nennt sich sowas irres...
als wenn der Wald noch im Überschuss da wäre...bevorratet hat NIEMAND die
Wälder....braucht man nur von Italien nach Österreich zu kommen, da bemerkt
doch ein JEDER den herrlichen Waldbestand in Österreich...und wie lange ist
es schon her, wo in Italien aus den Wäldern Galeeren gebaut wurden ?
KEINE SORGE...Freunde, ich habe hier das Thema nicht verfehlt..es ist
wichtig, auch diesen Zusammenhang mal zu bedenken !
Gruss von Hazett

 

Hallo Hazett

Irgend wie kann ich Deinen Ausführungen nicht so richtig folgen und auch nicht in allen Punkten zustimmen. Ist auch wirklich ein bisschen schwer sich den Inhalt zusammenzuklauben.

Zu Punkt 1. kann ich nur sagen, das ein ehemaliger Nachbar von mir in jetzt ca. 25km Entfernung seinen Betrieb aufgebaut hat.
In diesem Betrieb werden Hackschnitzelheizungen incl. der Fördertechnik ausgestellt und natürlich auch verkauft.
Im Gebäude nebendrann ist ein Schulungszentrum für Heizungsbauer untergebracht,
was mit einer automatisch beschickten Hackschnitzelheizung betrieben wird.
Habe ich selbst gesehen. Funkioniert sogar mit echten Hackschnitzeln.

Zu 2.
Meinst Du mit "Hobbock" den Holzbock? Könnte ich mir genau wie bei Hackschnitzeln
als Probem vorstellen.
Bei meinem Bruder der ein Holzhaus bewohnt, werden die Pellets in einen Stahlblechtank im Keller geblasen. Ungeziefer konnte ich beim reinsehen nicht erkennen, noch außerhalb auffinden.

Zu 3.
OK. Natürlich werden Pellets auch aus ganzen Stämmen hergestellt. Warum auch nicht. Ich selbst kann mich erinnern, das in den Sägewerken hier im Frankenwald
(Nördlich Bayreuth) riesige Häufen an Sägespähnen bei den Sägewerken zum Kompostieren vernichtet wurden.
Das war vor ca. 15 Jahren noch so. Heute siehste dort keine Häufen mehr rumliegen.
Alles fein säuberlich in Pellets verwandelt. Find ich gut so.

Zu 4.
Kurz und Knapp.
Die Holzwirschaft muß Nachhaltig betrieben werden !
Raubbau wie von Dir richtig beschrieben rächt sich. Ohne Frage.

 

Geändert von Bastelfuchs (07.02.2012 um 19:53 Uhr)
Zu dem Gerät,mein Bekannter hat eine Pelletheizung in seinem Haus,und einen Garten,ausserdem Arbeitet er im Elektogrosshandel und hat zugriff auf Verpackungs und Pallettenholz,nachdem er das O.G.Gerät im Netz enddeckt hatte kam seine Frage an mich
weil er sich das so gedacht hat das jedes Kilo Pellets das er selber aus den Abfällen Herstellt nicht gekauft werden muss.In Anbetracht der nicht grade billigen Anschaffung bezweifle ich allerdings ob sich das jemals rechnet,daher meine Frage an euch.

 

Zitat von HOPPEL321
Ein Bekannter hatte mal einen Feststoffkessel,er musste mehrmals Täglich Holz "Nachwerfen" das ist mit Hackschnitzel oder Pellets einfacher.
...Der Feststoffkessel im ehemaligen Haus meines Freundes hatte eine Förderanlage in welche "Metrige" also gespaltene Meterstücke Holz geladen wurden. Diese hat das System dann selbsttätig dem Brennraum zugeführt.

Hat wunderbar funktioniert. Leider ist er nicht mehr Besitzer des Hauses und weggezogen, so dass ich nicht mehr nachsehen kann, um welche Anlage es sich gehandelt hat...

mfg Dieter

 

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