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Paulownia

27.01.2016, 18:23
Wer hat schon mal mit dem Holz gearbeitet und kann mir ein paar Tipps geben, auch wegen Preiß und Qualität, es soll auch sehr Leicht sein und auf den Baumarkt geben, aber ich hab es noch nicht gesehen :O((
LG. schnurzi
 
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33 Antworten
Janinez  
Fuffy soweit ich weiß, wurde das schon in einigen Projekten verarbeitet, aber ich weiß nicht mehr wo ........Holzharry hatte damit gearbeitet.............................

 

Ich habe es bisher einmal in meinem Leben verarbeitet. Im Bauhaus gilt es das. Nie wieder. Für meinen Geschmack als Bastelholz okay. Sehr weich, sehr leicht. Um daraus z. B. ein Regal zu bauen, ist das aber viel zu weich. Kosten? Ich habe glaube ich, vor zwei Jahren knapp 4 Euro für eine 120 x 40cm-Platte bezahlt.

 

Danke erst mal, muss mal weiter Forschen

 

kjs  
Als Füllholz ist das OK weil es sehr weich ist aber eine Hartschaumplatte ist stabiler und billiger. Allerdings weiß ich nicht ob es da im Holzhandel auch etwas bessere Qualität und Härte gibt da ich es bisher nur als Holzreste im Baumark gekauft habe. Wurde hauptsächlich als Unterlage zum Streichen oder als Bohrunterlage "verarbeitet".

 

Zitat von kjs
Als Füllholz ist das OK weil es sehr weich ist aber eine Hartschaumplatte ist stabiler und billiger. Allerdings weiß ich nicht ob es da im Holzhandel auch etwas bessere Qualität und Härte gibt da ich es bisher nur als Holzreste im Baumark gekauft habe. Wurde hauptsächlich als Unterlage zum Streichen oder als Bohrunterlage "verarbeitet".
Danke für den Tipp..... schnurzi

 

Ich benutze Paulowina gerne. Es ist ein bisschen weich, das ist richtig, aber sein sehr geringes Gewicht bietet einige Vorteile. Persönlich mag ich die Maserung des Holzes die wirklich schön vom Öl angefeuert wird.

Letzten Monat habe ich daraus eine relativ noble Werkzeugkiste zum Geburtstag eines Freundes gebaut. Paulowina bot den Vorteil, das obwohl die Kiste ca. 70x30x30cm groß war, trotzdem bequem gehoben werden konnte. Um einem zu starken zerdellen vorzubeugen habe ich schützende Hartholzleisten angebracht die auch einen gewissen optischen Effekt gaben.

Für strapazierte Flächen würde ich es auch nicht benutzen, aber für wenig strapazierte Sachen ist es eine echte Alternative. Andererseits würde ich auch nichts in Buche bauen das danach nochmal bewegt werden soll. Jedes Holz hat seine Vor- und Nachteile.

 

Maggy  
Ich habe früher häufig mit Paulownia gearbeitet, da es hier im Baumarkt zu haben ist und preiswert. Außerdem läßt es sich sehr schön sägen und ist leicht.
Dann aber kam das aber:
einen Elefanten gesägt, mit dem Ärmel vom Tisch gefegt, aus 80 cm hinuntergefallen auf den Boden, in der Mitte gebrochen
einen sehr aufwendigen Weihnachtstern gesägt mit 54 Innenschnitten. als ich im letzten Drittel war, stellte ich fest, daß innen im Holz ein Hohlraum war und ich dort keine Innenschnitte machen konnte
wieder ein Tier gesägt, wieder wie die Form eines Rundholzes über 6 cm eine Hohlstelle im Holz........ich könnte die Beispiele noch fortsetzen.....
Mittlerweile benutze ich es nicht mehr. Obwohl der 2. Berater im Baumarkt (der erste meinte, Löcher können nicht sein, die müßte ich hinein gemacht haben) zugab, daß das spezifisch für dieses Holz wäre, man aber die Löcher sehen könnte, wenn man die Platte gegen sehr helles Licht hält, bin ich ganz davon abgekommen. Wo bitte kann ich das Holz gegen eine 100 watt Lampe halten um Fehlstellen zu erkennen.
Wenn ich das Holz allerdings nur als Platten verwende, dann hat es sicherlich seine Vorteile.

 

kjs  
Wenn es so stabil wäre wie es schön ist wäre das sofort "mein Holz". Aber da ist Fichte ja noch ein echtes Hartholz im Vergleich.
Deshalb kaufe ich es auch nur noch wenn wieder mal ein großes Stück in der Reste-Ecke für 1 oder 2€ liegt und kein Pappel oder sonst ein Sperrholz darin zu finden ist.

 

Ich muss gestwhen das ich diese Holzart nicht kannte. Jetzt nachdem ich einiges darüber gelesen habe habe ich den Eindruck gewonnen das es eine hochinteressante Holzart ist. Es ist erstaunlich zu lesen wofür es verwendung findet und auch das es als Hartholz klassifiziert ist.

 

kjs  
George, das mit dem Hartholz kommt aber wahrscheinlich durch die Übersetzung aus dem Amerikanischen wo Hardwood etwas anderes bedeutet als Hartholz hier. Vereinfacht ist hardwood ist alles was Blätter hat. Das ist zwar oft auch Hartholz aber es gibt viele Ausnahmen.
Auch Balsaholz ist hardwood und das würde man ja hier sicher nicht als Hartholz bezeichnen können.

 

Maggy  
George
ich würde das mit Hartholz nicht so wörtlich nehmen. In Paulownia drückst du ganz leicht mit dem Nagel Beulen. ein nicht ganz sauberer Sägetisch hinterläßt schon beim nur Auflegen Abdrücke im Holz.

 

Ich habe Paulownia aktuell in Bearbeitung. Gekauft als Leimholzplatte bei Bauhaus in den Abmessungen 2200x600x19. Preis ca. 25 Euro.

Leicht ist es. Sägen lässt es sich super. Aber Himmel, ein Stück kalte Butter bietet mehr Widerstand gegen Macken. Ich bin beim sägen mit der Führungsschiene leicht an das Holz gestoßen und schon hatte ich eine Macke drin. An einer Kreuzverbindung wollte ich mit etwas Kraft von oben auf die Verbindungsstelle drücken, leider habe ich den kleinen Span übersehen welcher noch auf der Arbeitsfläche lag. Dieser befindet sich nun im Holz. Meiner pers. Einschätzung nach ist es sehr nah an Balsaholz.

 

kjs  
deswegen eignet es sich ja auch so gut als Unterlage! Keinerlei Macken im guten Holz.

 

Zitat von kjs
deswegen eignet es sich ja auch so gut als Unterlage! Keinerlei Macken im guten Holz.
Auf jeden Fall. Wobei ich lieber zu einer Gummimatte greife. da habe ich einen höheren Rutschwiderstand.

 

kjs  
Zitat von Nekesama
Auf jeden Fall. Wobei ich lieber zu einer Gummimatte greife. da habe ich einen höheren Rutschwiderstand.
zum reinbohren oder fräsen oder sägen ist die Gummimatte aber zu schade und auch nicht so gut für die Werkzeuge....... Aber Styrodur oder zur Not auch Styropor geht noch besser und ist auch noch preiswerter wenn man nicht gerade ein paar Reststücke erwischt.

 

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