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Parallelanschlag bzw. Fräszirkel der Oberfräse genau einstellen

22.09.2013, 21:25
Hallo Gemeinde,
Hans Joachim hat mich mit seinem aktuellen Projekt auf diese Wahlsonntagabendfrage gebracht. Eine Feineinstellung am Parallelanschlag bzw. Fräszirkel der Oberfräse ist ja was feines. Aber wie geht ihr genau vor, um das gewünschte Ergebnis möglichst präzise zu erreichen? Es soll zum Beispiel eine 8mm Nut genau 40mm von der Brettkante entfernt gefräst werden. Ich meine dabei eher 40,0mm als irgendwas so um die 39 bis 41mm.
Wie macht ihr das genau, wenn ihr einen Kreisausschnitt von sagen wir 120mm Durchmesser ebenfalls so richtig genau fräsen möchtet.
Ich freue mich auf Eure Tipps und Tricks, gerne auch mit Bild oder Links und bedanke mich schon jetzt für Eure Mühe.
Olli
 
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26 Antworten
Das Gefummel mit der Oberfräse ist mir bei Kreisausschnitten zu aufwändig. Bis 90mm mache ich das mit einer Lochsäge und bis 200mm Durchmesser mit einem verstellbaren Kreisschneider. Es gibt wohl auch Zusatzarme für einen Durchmesser von 300mm, aber solche Löcher brauchte ich bisher nicht und ich müsste dann eine Tischbohrmaschine mit grösserem Ausleger haben.

 

Ich habe eine metrische Feineinstellung an meinem Parallelanschlag die im 1/10 Millimeterbereich verstellt werden kann.

Ein genaues einstellen ist damit recht einfach, zuerst stelle grob den gewünschten Abstand ein, Probefräsung, Feineinstellung, fertig.

 

@Heinz: Ich musste beim Bau meines Luftkollektors in die Rückwand die Durchführung für DN125 Rohr möglichst exakt fräsen. Ich habe mir eine Schablone mit dem Fräszirkel herstellt und dann mit Bündigfräser mit Anlaufring oben gearbeitet. Danke für Deine Alternativen. Kannst Du den Kreisschneider genau einstellen?

@Jörg: Machst Du die Probefräsung in ein Reststück, misst dann mit der Schieblehre den Abstand und stellst dann entsprechend fein ein?

 

Bei meinen Anwendungen ist eine Genauigkeit von 1mm aureichend (Lautsprecher). Das geht problemlos. (Bei Lautsprchern reicht je nach Chassis auch eine Genauigkeit von 3mm).
Es fiel mir nicht leicht, die relativ schwere und unhandliche Maschine gleichmässig um den eigenen Fräszirkel zu ziehen, daher suchte ich nach einer Alternative, die ein wenig bequemer ist. Für mich ist es der Kreisschneider. Man braucht allerdings einen Bohrständer mit einem Fuss, den man um 180° drehen kann.

 

Zitat von Olli_0815
...
@Jörg: Machst Du die Probefräsung in ein Reststück, misst dann mit der Schieblehre den Abstand und stellst dann entsprechend fein ein?
Genau so ...

 

Den angesprochenen Durchmesser von 125mm erreichst du mit den wenigsten Fräszirkeln.
Der Dorn muß da ja unterhalb der Grundplatte liegen.
Lochsäge oder Kreisschneider dürften da wirklich die besseren Möglichkeiten sein.
Und um Probefräsungen/Schnitte wirst du auch nicht kommen.
Alles was verstellbar ist muß auch erst einmal eingestellt werden.

 

Zitat von HansJoachim
Den angesprochenen Durchmesser von 125mm erreichst du mit den wenigsten Fräszirkeln.
Der Dorn muß da ja unterhalb der Grundplatte liegen.
Also, was liegt da näher, als einen Dorn (kurze Holzschraube von Innen) durch die Grundplatte zu schrauben.
Sieht zwar nicht sonderlich schön aus, erfüllt aber den gewünschten Radius/Durchmesser

 

Geändert von Stromer (22.09.2013 um 23:43 Uhr)
Zitat von Stromer
Also, was liegt da näher, als einen Dorn (kurze Holzschraube von Innen) durch die Grundplatte zu schrauben.
Sieht zwar nicht sonderlich schön aus, erfüllt aber den gewünschten Radius/Durchmesser
Hmmja,einen exakten Radius wird das aber nicht ergeben.
Nach ein paar versuchen ist die Grundplatte dann perforiert.
Dann doch lieber eine kommerzielle Lösung, oder dessen Nachbau.

 

Klar Grundplatte wird dann perforiert, deshalb eine Neue 2. Grundplatte evtl. auch aus dickerem Alu, Sperrholz, Spanplatte; Langloch rein und es läßt sich ein verstellbarer Dorn einschieben, welcher sich unter der Grundplatte befindet!

 

In den meisten Fällen hat bei es bei mir erstaunlich oft gereicht *Auge zu arbeiten.

In sehr vielen Fällen ist es gar nicht so wichtig einen bestimmten Wert / Punt exakt zu treffen. Es muss nur gleichmäßig "schief" sein. Werden alle Bauteile mit der gleichen Einsetllung bearbeitet, sieht es hinterher ordentlich aus auch wenn es mal 1mm "daneben" ist.

 

Nee, da bau ich lieber diesen Zirkel nach.
Da kann ich wieder eine Gewindestange verwenden und habe eine Feineinstellung.

@Fernton, da hast du auch Recht. Häufig ist eine solche Präzision nicht nötig.

 

72,45 Euronen + Porto. Meine Güte , soviel würde ich nie ausgeben.
Ist das Teil doch auch nichts anderes als eine 2. Grundplatte/Blech mit 2 Führungsstangen in einem Aluklotz, und siehe da, mit Rändelmutter zur Justierung.

Schau mal das hier an.KLICK

 

Geändert von Stromer (23.09.2013 um 01:06 Uhr) , Grund: +link
Zitat von Stromer
72,45 Euronen + Porto. Meine Güte , soviel würde ich nie ausgeben.
Ist das Teil doch auch nichts anderes als eine 2. Grundplatte/Blech mit 2 Führungsstangen in einem Aluklotz, und siehe da, mit Rändelmutter zur Justierung.

Schau mal das hier an.KLICK
Sach ma, Stromer. Liest du auch vor dem schreiben?
Da steht doch deutlich nachbauen, kein Wort von kaufen.

 

ja hab ich gelesen, nur was da verlangt wird... das ist Beutelschneiderei.

 

Zitat von Stromer
ja hab ich gelesen, nur was da verlangt wird... das ist Beutelschneiderei.
Das ist gelinde ausgedrückt. Mir fällt da eher Straßenraub ein

 

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