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Paneele anbringen an Hohlraumdecke

19.01.2014, 11:11
Geändert von coconutzzz (19.01.2014 um 11:13 Uhr)
Paneele anbringen an Hohlraumdecke

Ja genau das möchte ich machen. Leider habe ich nicht wirklich Ahnung. Ich habe einmal Paneele an die Wand gemacht. Aber diese komische Decke mit Hohlraum macht mir Angst. Geht das überhaupt und welche Dübel sind die Besten?

Danke für die Hilfe
 
Hohlraumdecke, Paneele anbringen Hohlraumdecke, Paneele anbringen
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19 Antworten
Ist dir bekannt woraus die Hohlraumdecke besteht und wo die Träger dafür laufen?

Da du nach Dübeln fragst, vermute ich du möchtest auf der Decke noch eine Unterlattung anbringen. Vermutlich ist es das einfachste wenn du die Unterlattung dann direkt in die Träger der Hohlraumdecke schraubst. Bei einer Gipskartindecke also einfach mit langen Trockenbauschrauben rein. Für Verschraubungen an beliebiger Stelle nimmst du Spreizdübel.

 

Danke für die Antwort
Ich weiss nicht, wo die Träger verlaufen. Aber wenn Spreizdübel gehen, dann hast du mir sehr geholfen.

 

Eine Holzdecke NUR mit Hohlraumdübel im Gips anbringen, wäre mir zu unsicher.
So eine Holzdecke hat schon ein gewisses gewicht!

Ich würde eine Lattung exakt auf den Trägerschienen montieren (Schnellbauschrauben), oder sogar die Gipsdecke entfernen und neu Aufbauen

 

Mit Hohlraumdübel hab ich mit denen: LINK die besten Erfahrungen gemacht

 

Zitat von coconutzzz
Ich weiß nicht, wo die Träger verlaufen. Aber wenn Spreizdübel gehen, dann hast du mir sehr geholfen.
Spreizdübel sind für mich die zweite Wahl bei der Sache, vorhandene Träger die erste.

Schau mal über du nicht mit einem Metallsucher, abklopfen etc. heraus findest wo die Träger sind. Hast du schon mal ein Loch in die Decke gebohrt um etwas aufzuhängen? Woraus besteht die Decke? Davon hängt nicht zuletzt auch ab ob die Spreizdübel reichen und in welchem Abstand sie ggf. gesetzt werden müssen um die Last abzufangen.

Die Idee von mkkirchner ist auch nicht zu verachten. Alte Decke runter (= Gewicht runter) und dann neue Decke drauf. Das hängt sicherlich auch von der Fläche ab um die es geht.

 

Geändert von Fernton (19.01.2014 um 12:47 Uhr)
Aus beruflicher Sicht habe ich die Erfahrung gemacht, dass viele meiner Kunden ihre früher so geliebten Holzdecken irgendwann nicht mehr sehen können...man sieht sich also satt daran.
Holzdecke unter eine abgehängte GK-Decke zu schrauben?...naja, wers mag...

Einige werden nun mit meiner Idee vielleicht lachen oder die Nase rümpfen.
Tapezier die Decke doch mit einer Tapete in Holzdesign. Da reicht dann ein guter Kleister statt irgendwelcher Spezialdübel. Ist günstiger und wenn man es wirklich nicht mehr sehen kann auch schnell entfernt und entsorgt...
Ist zwar auch nicht gerade mein persönlicher Geschmack, aber vielleicht eine Alternative zum teueren und schweren Holz. Es gibt Designs, die sich auf den ersten Blick kaum von teuren Echtholzpaneelen unterscheiden lassen.

 

Geändert von RedScorpion68 (19.01.2014 um 13:17 Uhr)
Hmm, ist diese Decke eine abgehängte Rigipsdecke oder ist das eher soetwas wie bei mir?
Hohlblocksteine verputzt. Lediglich im Keller sind die Blöcke zu sehen, und ich weiss nicht einmal wodurch das zusammenhält. Träger oder ähnliches sind nicht zu sehen.

In dem Fall wäre bohren aber recht einfach. Trifft du einen Hohlraum, dann ein Hohlraumdübel. Trifft du ins volle Material am Stoß, ein Spreizdübel.

 

Zitat von HansJoachim
...und ich weiss nicht einmal wodurch das zusammenhält. Träger oder ähnliches sind nicht zu sehen.
Das sind dann Fertigelemente, die nur auf den Wänden aufliegen. Sie werden ähnlich dem Nut- und Federprinzip zusammengesetzt.

 

Zitat von RedScorpion68
Das sind dann Fertigelemente, die nur auf den Wänden aufliegen. Sie werden ähnlich dem Nut- und Federprinzip zusammengesetzt.
Die einzelnen Steine sind nur 25x44 cm, bei einer 3,8x4,2m Decke muß eigentlich noch irgend etwas zusätzlich tragen. Das Haus ist aus den 1920ern, und teils sind auch Risse in den Steinen. Als wären die nur zusätzlich von unten aufgeklebt.

 

Zitat von HansJoachim
Die einzelnen Steine sind nur 25x44 cm, bei einer 3,8x4,2m Decke muß eigentlich noch irgend etwas zusätzlich tragen. Das Haus ist aus den 1920ern, und teils sind auch Risse in den Steinen. Als wären die nur zusätzlich von unten aufgeklebt.
+++++
habe ein ähnlich altes Haus, wo aber Balken ( schön gebogen ) eine Reetfüllung und
Hochofenschlacke als Füllmaterial tragen. ( zum Dübeln muss ich die Balken suchen )
Da Du Hohlblocksteine "Drunter" hast, ist die Decke ( vermute ich mal ) , nachträglich saniert worden !
Mich würde es auch keine Ruhe lassen, bis ich wüsste, wie die tragende Schicht aufgebaut ist !
Gruss....

 

Würde mir die Wohnung gehören, würde ich evtl, die Decke runtermachen.
Also dies ist ein Altbau von genau 1900. Tapeziert ist da schon mit Rauhfaser. Das kommt so langsam runter, sonst hätte ich überstrichen. Nachdem ich das ganze alleine mache und die Deckenhöhe nicht zu verachten ist, vor allem verglichen mit meiner Größe, wären Paneele für mich halt DIE Lösung. Da kann ich mir auch Zeit lassen. Über Kopf tapzieren alleine schaffe ich nicht und mag ich eigentlich auch nicht, nachdem ich bisher so gesehen habe ich der Wohnung, was unter den Tapeten so zum Vorschein kommt.

 

Sollte da Ungeziefer drunter sein, ist eine General-Aktion fällig !
Schaut das nur schmuddellig aus, würde ich mit einem z.B. 5mm Bohrer alle 25 -30 cm ein Loch nur im Gips bohren, eigentlich müsstes Du dabei schon auf Balken treffen !
Oder einen Draht ( Kleiderbügel aus der Reinigung ) zum Abtasten des Hohlraumes
nehmen, denn Balken sind mit Sicherheit da, Frage ist nur, ob diese längs oder quer verlaufen ! ( hinterher die Löcher und Macken.....Verspachteln ! )
Diese Balken-Positionen mit dicken Bleistift markieren.....und die Lattung für die Paneele anbringen , ( sofern die Decke keine Hügellandschaft ist, sonst muss Niveauliert
werden ) !
Gruss........

 

Geändert von Hazett (19.01.2014 um 16:56 Uhr)
Ne, Ungeziefer meine ich nicht.
Aber die Idee finde ich verdammt gut Vielen Dank
Ich habe gelesen, man soll die Latten in 50 cm Abständen anbringen. Wenn da nicht überall Balken sind, kann ich da zur Not mit Hohlraumdübeln arbeiten.

 

Sollte es sich um eine verputzte Strohdecke handeln, kannst du mit Kippdübeln arbeiten.
Bei einer Gipskartondecke, würde ich die Blech- oder Holzträger suchen und dort mit Holz- oder Schnellbauschrauben die latten befestigen.
Der Abstand alle 50cm ist i.O..

 

Ok 50 cm ist ausreichend dennoch würde ich 40 cm bevorzugen der Sicherheit wegen und auch in Anbetracht des Untergrundes und des eventuell zu verarbeitende Werkstoff der neuen Decke

 

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