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OSB Platten als Bodenbelag für die Werkstatt

04.01.2014, 09:43
Hallo,

ich plane OSB Platten als Bodenbelag für meine Werkstatt.
Jetzt sind folgende Fragen aufgetaucht:
- Was macht man als Unterkonstruktion? Trittschalldämmung wie bei Laminat oder normales Styropor?
- verwendet man eine Folie als Dampfsperre?
- wieviel Platz am Rande sollte man lassen? (dehnungsfuge)

Danke für eure Tips...
 
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9 Antworten
Um Deine Fragen klären zu können, bitte ich Dich zu schreiben was unter dem geülanten
Bodenbelag ist!Z.B Dielenbretter Fliesen, Estrich etc.!

 

Woody  
Ich habe in meiner Werkstatt, welche ein ehemaliger Schweinestall war, auf dem extrem unebenen Ziegelboden eine relativ eng ausgelegte Balkenkonstruktion schwimmend verlegt. Die Zwischenräume mit Styropor ausgefüllt und darüber die OSB-Platten verschraubt. Zur Wand besteht ein ca. 1cm breiter Spalt, vor allem wegen der Unterlüftung.

Der Boden geht nun in das 5. Jahr und bislang bin ich hochzufrieden.

 

Welches Stockwerk
Keller= Welcher Unterbau
Erdgeschoß = Welcher Unterbau
Und...........

 

Janinez  
ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, darüber gab es schon mal einen Thread, jetzt müssten wir ihn nur noch finden

 

Woody  
Meinst du diesen Thread Janinez?

 

Janinez  
nein ich hab da noch was Anderes im Hinterkopf,kann mich aber auch täuschen, dachte wir hätten auch noch was über Keller, bzw. Werkstatt mit OSB

 

Ich vermute mal, der Boden ist eine Betonplatte.

Auf jeden Fall eine Dampfsperre auf den Boden und die Bahnen miteinander überlappen mit Klebeband abdichten. Am Rand hochstehen lassen über das spätere Bodenniveau. Die Dampfsperre brauchst Du, damit aufsteigende Feuchtigkeit vom Beton unten bleibt.

Nun kannst Du je nachdem, ob Du Isolierung willst, spezielles alukaschiertes Material, Styrodur (das festere Styropur) oder aber auch einfach eine Laminatunterlage darauflegen. Achte auf die Belastbarkeit (in Werkstatt evtl. Schwere Maschinen? Auf Lattung würde ich bei ebenem Boden und geringerer Bodenbelastung verzichten. Die OSB-Platten kannst Du schwimmend verlegen (schnellbindenden Leim in die Nut). Am Rand auf jeden Fall 1cm Fuge lassen. Am besten die Platten paar Tage im Raum aklimatisieren lassen und ideal, wenn Du beim einzeln reintragen gleich paar Latten oder andere Holzreste zwischen die Platten legst, so dass überall Luft rankommt. So haben dann alle Platten gleiche Temperatur und Feuchtigkeit.

Wenn verlegt ist, solltest Du mit günstigem Parkettlack auf Wasserbasis walzen. Zweimal sollte genügen.

Habe dies in einem Schulhaus in zwei Klassenzimmern (Erdgeschoss ohne Unterkellerung) gemacht mit 5 cm Dämmung. Nach drei Jahren keine Probleme, der Raum ist 12 mal 6 m groß! OSB dehnt nicht stark, so dass 1 cm Fuge am Rand genügen.

 

Vielen Dank schonmal für die vielen Antworten.
Hier noch die fehlenden Details:
Kellergeschoß, Bodenplatte mit dünnem Estrich ohne Dämmung.
schwere Maschinen kommen wahrscheinlich nicht rein.
Das schwerste wird der Werkzeugschrank werden und das Regal mit Material (Kabelringe etc.)

 

Also, mein Garagenboden war wasserdicht Versiegelt.
Darauf Trittschalldämmung (die grünen Platten) und schwimmend OSB/4
(Hochbelastbare Platten für tragende Zwecke zur Verwendung im Feuchtebereich)
in 19er Stärke mit Wasserfesten Leim verlegt.
Am nächsten Tag habe ich den gesamten Boden geschliffen - 80 er Körnung.
Nach dem "Ausblasen" und nochmaligen Absaugen habe ich dann die gesammte Fläche mit "Bohnerwachs" versiegelt.

 

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