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Original oder NoName-Akkus

22.11.2013, 10:44
Hallo zusammen!

Ich überlege gerade meinen Akku-Vorrat ein wenig aufzustocken. Bisher findet sich in meinem Maschinenpark das 18V-Power4All von Bosch und das Makita 18V-System.


Jedoch hat mich der Anschaffungspreis von gut 70,- Euro pro Akku etwas knausern lassen.

Bei ebay bin ich schließlich über einige Anbieter gestolpert, die Nachbau-Akkus zu deutlich günstigeren Preisen anbieten. Angeblich 100% kompatibel, mit Geld-Zurück-Garantie und vielen positiven Bewertungen….

Daher meine Frage: Verwendet jemand von euch Nachbau-Akkus in seinen Werkzeugen (egal welche Marke)? Oder macht ihr das aus bestimmten Gründen nicht / nicht mehr?

Bin gespannt auf eure Antworten...
 
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Ich verwende nur Original-Akkus aus zwei einfachen Gründen:

1. Ich habe über einen längeren Zeitraum regelmäßig eBay und ähnliche Anbieter überwacht und mit der Zeit einen ausreichende Menge an Original-Akkus seeehr günstig ersteigert/gekauft.

Der Preisunterschied zu kompatiblen Akkus ist dadurch so gering, dass ich diese nicht weiter berücksichtigt habe/musste.


2. Alle meine Akkus sind bei Bosch für eine 2 Jahre-Garantie angemeldet.
Ich glaube zwar nicht das ich diese Garantie in Anspruch nehmen muss, aber für diese zusätzliche(n) Sicherheit/Service muss ich letztlich auch einen fiktiven Eurobetrag rechnen und dann sind meine Original-Akkus auch nicht teurer als die der Drittanbieter ...

 

Geändert von Linus1962 (22.11.2013 um 12:17 Uhr)
Man weis auch nicht bei den Nachbauten, ob die ECP haben. Bei Bosch ist alles aufeinander abgestimmt

 

Ich habe eine Festool Akkustichsäge (hab ich vor ca. 2 Jahren gewonnen). Da ist leider nur 1 Akku dabei - meistens geht der dann aus, nachdem man gerade zum sägen angefangen hat
ein weiterer akku kostet aber im original 120-150 euro - da bekomme ich von anderen herstellern mind. 2 akkus - ein nachbau kostet immer noch ca. 70 euro ...
daher habe ich mich bis jetzt auch noch nicht entscheiden können, ob ich zum original oder zum nachbau greifen soll ...

 

Zitat von galjuergen
Ich habe eine Festool Akkustichsäge (hab ich vor ca. 2 Jahren gewonnen). Da ist leider nur 1 Akku dabei - meistens geht der dann aus, nachdem man gerade zum sägen angefangen hat
....
@Galjuergen, ist deine Akku-Festool mit Lithium-Ionen Akkus oder NiMH-Akkus?

Ich persönlich tendiere auch zum Original.
Klar wird sicherlich ein Herstelleraufschlag fällig, andererseits kaufen Großhersteller wie Bosch zu ganz anderen Stückpreisen.
Was letztendlich die Frage aufwirft, warum so eine große Preisdifferenz ist, wenn denn die Akkus der Drittanbieter die Qualitäten der Originale aufweisen.
Bei Bosch weiß ich (auch aus eigener inzwischen etwa 15jahrigen Erfahrung) das die Akkuzelen und auch die Gehäuse einen hohen Qualitätsstandart erfüllen.

Da leg ich lieber etwas mehr hin oder kauf Akkus bei Aktionen. So haben sich bereits zehn 18V Akkus gehabt (zwischenzeitlich nur noch 7, da ich einen verschenkt und zwei verkauft hab) und hab acht 10,8V Akkus.
Die langen Dicke.

Bosch bietet (wie sicherlich die anderen Hersteller auch) immer wieder Aktionen bei den Akkus an und die 1,5 Ah werden vermutl. auch bald abverkauft.

 

Ich hab bei älteren Akkugeräten schon mehrfach die Nachbau Akkus verwendet,bisher kein
wirklicher Schrott dabei gewesen,manchmal ist die passgenauigkeit am Gerät etwas "eingeschränkt"was aber auch am Alten Schrauber-Neuer Akku liegen kann.
ECP ist bei Bosch doch in den Geräten,nicht im Akku oder Irre ich mich da ?

 

Das ist im Akku mit verbaut.
ECP ist eine Kommunikationselektronik zwischen Akku und Maschine bzw. Akku und Ladegerät. OT Bosch.

 

Aha,vermutlich ist in den Geräten die Steuerung und in den Akkus die Sensorik wie Temperaturfühler usw.

 

Nun, laut den Angebotsseiten der Billigheimer haben die auch alle einen Überhitzungs- und Überladungsschutz und sind natürlich Kurzschlusssicher. Das ECP soll den Akku ja vor Tiefentladung bewahren, richtig? Nun, dazu schweigt sich die "Produktseite" leider aus.

 

ECP schützt vor Tiefentladung, Überladung, Überlastung und Einsatz im falschen Themperaturbereich

 

Moin im blauen Forum ist man sich sicher, dass das ECP in der Elektronik der Geräte verbaut ist, nicht in den Akkus.
Ebenso werden die Geräte auch mit ECP beworben, die Akkus aber nicht.

Ich schließe mich der Meinung von Linus voll an, warum sollte ich für einen Nachbau das selbe Geld ausgeben wie für ein Original. Die ersten Nachbauten für diese Akkus starten bei etwa 40€, neue Originale gehen in Auktionen gerne mal für 25-30€ weg.

Ich habe mittlerweile reichlich Zusatzakkus für meine Maschinen gekauft, alle original und habe bisher immer weniger als für einen Nachbau gezahlt.
Letztes Schnäppchen: 2x3,0 Ah, 18 V, neu, mit Rechnung und Garantiezertifikat für schlappe 60€ (30 € pro Stück!!!).

 

Ich bin mir ziemlich sicher, das das ECP in den Akkus verbaut ist. Woher bekommt sonst das Ladegerät seine Info

 

Bei meinem Metabo Akkuschrauber haben nach vier Jahren intensievster Heimwerker Nutzung die beiden Lithium Akkus ziemlich zeitgleich aufgegeben - war schon länger als ich gedacht habe...
Habe dann noname nachgekauft - elektrisch wie mechanisch passte alles und auch die Laufzeit mit einer Ladung war vergleichbar. Diese Akkus sind dann nach zwei Jahre den Bach runtergegangen (bei ähnlicher Nutzung). Da die niname Akkus ziemlich genau die Hälfte gekostet haben war das ganze für mich eine Nullnummer.
Nun habe ich mir noch mal noname gekauft, da ich nicht glaube, dass der Akkuschrauber noch mal vier Jahre durchhält (manchmal springt schon der 1.Gang raus).

 

Bei den Blauen ist ECP ist im Gerät selber (auf der Platine) und im Ladegerät verbaut.
Da bei 10,8V die gleichen Ladegeräte benutzt werden (und die ja auch im BOB Forum im offenen Zustand zu begutachten sind und es da keine Unterschied gibt), geh ich davon aus, das es bei Grün auch nicht anders ist.

HIER direkt von BOB:

Zitat von BOB:

"wie Johannes schon richtig erkannt hat ist das ECP sowohl in der Maschine als auch im Ladegerät verbaut. Also keine Angst mit dem Akku."

 

Woher weis die Maschine denn wie warm/heiß der Akku ist ?

 

Nicht nur die Frage ob die ECP ein Problem darstellen könnte, sondern auch der Aufbau des Akkus mir den chemischen Komponenten ist bei den NoName Akkus bestimmt nicht eingehalten.

Auch wenn beide Versionen z. Bsp. ein Lithium Ionen Akku sind ist der "Mix" der chemischen Anteile ein wesentlicher Bestandteil für die Funktion (Ladedauer und Lebenszyklus)...

Also ich lasse grundsätzlich die Finger von Nachbauten, egal ob Elektrowerkzeug, Handy, usw.

 

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