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Oldtimer lackieren

06.05.2013, 21:47
Hallo, am Sonntag dem 12.05. fahre ich zum 10. Mal bei der
http://www.oldtimerverein.de/ak/viaregia.php mit.

Inzwischen mit dem


So weit so gut, technisch und am Unterboden habe ich eigentlich alles im Griff.
Nur außen sieht er etwas schwierig aus und ich fuhr zur Werkstatt meines Vertrauen.
Sie eröffneten mir, dass eigentlich eine Volllackierung nur helfen könnte.
Jetzt meine Frage, ich möchte es gerne selber tun.

Wie sollte man vorgehen?

Schleifen, schleifen und dann mir einem Füller spritzen, schleifen schleifen und am Ende lackieren.

Natürlich alle nicht zu färbenden Teile abkleben.
Platz und viel Zeit hätte ich, Spritzpistole und Kompressor auch.

Danke und Gruß vom Daniel
 
Oldtimer lackieren Oldtimer lackieren
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13 Antworten
Im Prinzip schon richtig Daniel, Klarlack nur nicht vergessen. Nur wenn das so einfach wäre, könnte es jeder.
Dazu gehört das richtige Händchen und sicher auch ne Menge Übung.

 

Brutus  
Wenn du noch nie selbst und auch gut lackiert hast, dann würde ich erst mal ein paar große Bleche oder alte Autoteile vom Schrottplatz holen und üben, ich habe schon viele Maschinen und auch einige Autoteile lackiert, wie Ricc schon sagt, man muss wirklich ein Händchen dafür haben, das lernt man nicht von heute auf morgen und ein Oldtimer sollte doch möglichst perfekt lackiert sein.

 

Hallo
Er soll ja nicht neu und eben nicht perfekt werden, sondern eine Mischung aus haltbar schön.
Früher habe ich im Hobbybereich meine Mopeds lackiert.

Mir fehlen Informationen über heutige Methoden, schleifen womit grundieren usw.
Ich erinnere mich, dass die Vorarbeiten zu den aufwendigsten gehörten, mehr als lackieren.
Un wenn man partiell vorgeht auch für einen wie mich lösbar.
Gruß vom Daniel

 

Hallo Ricc,
wieso Klarlack, das Auto ist mit einem mineralischen Einschichtlack versehen und keine Metalliclackierung.

Gruß vom Daniel

 

Ich hoffe, das wird jetzt nicht falsch, muss nochmal mit Schwiegervater reden:
Heute wird Lackfarbe auf Wasserbasis verwendet und darauf kommt noch ein Klarlack. Zumindest lackieren wir alles so.

 

Nein, wird ich nicht machen- lass den Lack so, das macht einen Oldi aus !

 

Servus Daniel!

Vorneweg meine ehrliche Meinung: nicht lackieren! Wenn ich die Bilder betrachte, hat der Lack noch ein sehr gutes Aussehen und würde durch eine Ganzlackierung nur seinen Charme verlieren...
Sicherlich können Bilder auch täuschen...

Eine Aufarbeitung des Lackes erscheint mir hier sinnvoller und "Ehrlicher".

Das ist halt auch eine philosophische Frage, der eine mag seinen Oldtimer möglichst perfekt im sog. Concour-Zustand, der andere steht auf Originalität und Patina (zu denen ich mich zähle ).

Falls Du doch ganz Lackieren willst, solltest Du erstmal alle demontierbaren Teile entfernen und nicht abkleben. Durch das Abkleben entstehen gerne hässliche und (teilweise auf den zweiten Blick) sichtbare Übergänge.

Da die Scheiben bei diesem Fahrzeug sicherlich nur eingezogen sind, ist auch hier eine demontage und damit ein sauberes Ergebnis möglich.

Wie Du schon richtig geschrieben hast, ist die Vorbereitung der Lackierung mehr als die halbe Miete.

Der Altlack muss - vorausgesetzt die Verträglichkeit mit modernen Lacken ist gegeben - sauber angeschliffen werden.

Anschließend wird mit Haftgrund (oder bei kleinen Unregelmäßigkeiten Haftfüller) aufgetragen und wiederum sauber verschliffen.

Nun folgt der entgültige Farbauftrag.

Hier haben die Vorschreiber schon angemerkt, dass vorhergehende Übungen nicht verkehrt sind.

Das Lackieren muss gleichmäßig mit korrekt eingestellter Pistole in einem möglichst staubfreien Raum erfolgen (in einem Stadel, Garage o.Ä. ist es von Vorteil, den Boden und evtl die Wände zu nässen).

Um hier jede Kleinigkeit des Lackierens und seiner Stolpersteine zu beschreiben reicht leider der Platz nicht...

Berichte bitte auf jeden Fall, wie Du diech entschieden hast!

mfg Dieter

 

Hallo und vielen Dank, dass ihr euch doch bemüht habt und mir Hilfe zu kommen lasst.

In der Tat kenne ich Mossischrauber, welche so ein Teil gänzlich zerlegten und sogar jede Schraube frisch vergüten ließen.
Im Endeffekt schlugen da gefühlte 8000 € zu Buche, ohne die eigenen Stunden pekuniär zu betrachten.
Ich will gerne die Originalität erhalten, gleichzeitig auch das Blech lebensverlängernd schön konservieren.
Natürlich könnte ich den kaufmännischen Rat folgen und eine fachgerechte Volllackierung herstellen lassen.
Ist mir aber einmal zu teuer und machen wir uns nichts vor, das ist ein zu hunderttausenden gebautes, geliebtes und auch gehasstes Russenauto.

Wäre es ein Citroen aus den dreißiger Jahren, keine Frage, oder ein Hanomag Kommisbrot.

Mir schwebt eine Smart Repair mit heimischen Mitteln vor. Gerne würde ich durch Spritzversuche mit neuer Farbe und Pistole mein Fertigkeiten auffrischen. Ich will ja kein Autolackierer werden.

Gruß vom Daniel

 

Zitat von danielduesentrieb
Mir schwebt eine Smart Repair mit heimischen Mitteln vor. Gerne würde ich durch Spritzversuche mit neuer Farbe und Pistole mein Fertigkeiten auffrischen. Ich will ja kein Autolackierer werden.

Gruß vom Daniel


...dann brauchst Du ja keine Ganzlackierung - oder habe ich Dich falsch vertanden?

Für eine partielle Lackierung solltest Du die restlichen Lackflächen erst aufarbeiten und dannach von einem Lackierer den richtigen Farbton nach Vorlage anmischen lassen.

Du musst dazu nicht unbedingt mit dem ganzen Fahrzeug zum Lackierer, ein Tankdeckel z.B. mit dem (aufbereiteten) Farbton reicht...

Gruß Dieter

 

Hallo,
ich weiß nicht ob ich es schon erwähnte, die Farbe habe ich mir schon 2012 anmischen lassen und erste kleine Ausbesserungen damit erledigt.
Natürlich mit einem Stück blauen Bleches vom Auto als Muster, mit einem sogenannte Farbscanner wurde die Farbe ermittelt.
Das passt schon.
Danke und Gruß vom Daniel

 

Hi,
ich würde eine Farbspritzpistole mit möglichst kleiner Düse empfehlen, das dauert dann zwar länger beim lackieren, aber bei weniger Farbaustritt ist es einfacher die Lackschicht dünn zuhalten, wegen den Farbnasen.
Nie ohne Atemschtutzmaske arbeiten, am besten mit Augenschutz, also Gasmaske mit geeignetem Filter.
Es muss ein Filter/Wasserabscheider/Ölabscheider zwischen Kompressor u Lackierpistole.
Sowie muss die Luftleitung nach dem Filter sauber sein.
Anschleifen ist ja klar, Füller halt nach bedarf, warum ebene Flächen gefüllert werden, weiß bloß der Lackierer.
Zu lackierende Flächen mit Aceton oder noch besser Silikonentferner abwischen, mit Staubfreien Tüchern natürlich.

Ich hab mal ein GFK - Motorboot (Typ Merlin) Weiß/Hellblau lackiert, nass geschliffen, mit DDR Farbspritzpistole, Gasmaske, leider ohne Druckluftfilter und dadurch mit Einschlüssen im Lack. Staub lässt sich meist auspoliern)
Der Farbnebel (2K Bootslack von International) hängt bald 10Jahre auf allem was damals noch in der Garage stand, also alles rausräumen, das zieht sogar in geschlossene Schränke.

 

Hallo Daniel,

ich habe auch so meine Erfahrungen mit Lackierungen.
Kommentare zur Vorarbeit, Silikonentferner usw. spare ich mir.
Grundsätzlich kann eine Garagenlackierung erfolgreich sein, problematisch finde ich immer die Mischung des Lacks im richtigen Verhältnis mit Härter und Verdünnung.
Glücklicherweise gibt es aber auch spritzfertige Lacke zu kaufen, da kann man schon einer Falle aus dem Weg gehen.
Es gibt für jeden Lack ein Datenblatt, dort ist die Düsengröße und der Druck vorgegeben.

Wenn Du schon eine Lackierpistole besitzt, dann fülle sie mit Wasser und versuche mal Dein Auto gleichmäßig zu befeuchten bevor die Wasserschicht abrutscht.
Das ist eine gute Übung!

 

In der Tat habe ich sehr viele hinweise erhalten, einfach zu viele und werde wohl doch mal in die Tasche greifen und einen Fachmann mit der Smart Repair beauftragen.
Bei der Ausfahrt am WE habe ich meine Fühler ausgestreckt und bekam die Bandbreite von Volllackierung > 2000 € bis 200 € einer einfachen Aufhübschung.

Das Auto selber ist ja keiner der den Flügeltürern vom Sterneherstelller nahe kommt und daher eher ein alltagstaugliches Outfitt im Lack erhalten soll.

Vielen Dank dennoch für die Hinweise vom Daniel

 

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