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oberfräse

27.08.2014, 14:23
Mit meiner OF-Einrichtung (Fräser von oben) wollte ich in die Leiste (s. Bild) eine
10 mm Nut fräsen. Das Holz fliegt mir jedesmal um die Ohren.
Fräse ich die Nut flach geht das einwandfrei. D.h. an der Rotationsrichtung des Fräsers
kann es nicht liegen.Was bitte läuft hier verkehrt ?
Vielen Dank.
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Oberfräse Oberfräse
Bewerten: Bewertung 1 Bewertung
16 Antworten
Sorry, ich habe keine Ahnung, wie deine OF-Einrichtung aussieht, also kann cih Dir auch nicht Helfen. Generell ist die fräsrichtung bei Nuten egal, es sei denn, Du verwendest eine Führung ohne Zwang (einfache Leiste an der Du entlang fräst, oder einen Parallelanschlag.

Wie sieht denn Deine "Einrichtung" aus? Vielleicht nutz es schon was ein Federbrett zu benutzen?

Zeig mal Bilder von der "Einrichtung"...

 

Wenn Dir das Holz um die Ohren fliegt, ist es nicht richtig festgemacht. Vielleicht ist das Holzteil zu klein für die Fräse von oben und sollte an einem Frästisch bearbeitet werden?
Sugrobi hat es ja schon gesagt, ohne Bilder Deiner Einrichtung können wir nur mutmaßen.

 

Munze1  
Andruckleiste von oben und Federkamm mit in die Laufrichtung. Dann kann nix mehr nach oben oder hinten wegfliegen. Evtl. auch in mehreren Schritten fräsen und nicht gleich alles in einem Gang fräsen.....

 

Was du mit deiner OF vorhast, kannst du nur mit einer stationären OF erledigen.

So kleine oder schmale Teile kannst du nicht mehr mit der handgeführten OF bearbeiten. Für diese Arbeiten brauchst du einen Frästisch.

 

Gehe ich richtig davon aus, dass Du die Leiste hockant stellst und mit der Fräse und Parallelanschlag oben drüber fährst? Dann ist die Leiste einfach zu schmal, da wackelt doch schon alles - auch ohne laufende Oberfräse. Ohne Frästisch wird das nicht gutgehen.

Du könntest die Leiste zwischen zwei Kanthölzer klemmen (verschrauben oder mit Schraubzwingen). Das ganze am Tisch oder im Schraubstock stabilisieren und dann von oben fräsen. Mit sauberer Auflage könnte es gehen. Oder nimm gleich ein Kantholz, fräse die Nut und säge dann mit der Tischkreissäge auf passende Breite.

 

Hallo gustav2,

hier ist es schwierig die Situation ohne Bilder zu bewerten.
Der Vorschlag von Rainerle ist allerdings sehr gut.
Alternativ kannst du, wenn 10mm in der Tiefe reichen, Scheibennutfräser verwenden.

Viel Erfolg!

 

Ich mach mal 2 Bilder von der Anlage rein.
Das ganze ist aber auch noch nicht fertig, das sollte noch auf horizontalfräsen
erweitert werden. Dann wollte ich mal das ganze System vorstellen.
Das ist was für leute mit schlaffem Beutel und wenig Platz. Auf die Idee mit dem
Flachfräsen und dann zuschneiden bin ich auch schon gekommen, aber das ist nicht
gerade das Optimun.
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Wenn ich das richtig sehe ist die Fräse stationär und Du führst die Leiste von unten zu? Dann brauchst Du definitif federkemme/Andruckleisten von der Seite und von Oben. Zusätzlich kann es sein, das Dir die Leiste beim ersten Kontakt mit dem Fräser vom Anschlag weggedrückt wird, daher würde ich von der anderen Seite zuführen. Außerdem ist vielleicht mangelnde Stabilität der Fräshalterung ein Problem. Daraus resultierende Vibrationen können auch zum "einhaken" des Fräsers führen. Mit wie vielen Umdrehungen fräst Du?

 

Zitat von Bosch_Experten_Team
Hallo gustav2,

hier ist es schwierig die Situation ohne Bilder zu bewerten.
Der Vorschlag von Rainerle ist allerdings sehr gut.
Alternativ kannst du, wenn 10mm in der Tiefe reichen, Scheibennutfräser verwenden.

Viel Erfolg!
Es gibt die Scheibennutfräser auch in 10 mm Stärke, allerdings wie schon erwähnt haben diese Fräser bedingt durch den Fräserdurchmesser eine begrenzte Frästiefe. Damit sind gute Ergebnisse möglich.

 

Hohe Drehzahl > kleines Werkstück > minimale Befestigung = Abflug .....

Da kommt es darauf an welche Befestigungen zur Verfügung stehen.
In meinem Fall und Mitteln, habe ich eine transportable Werkbank mit geteilter verstellbarer Fläche ( Riesenschraubstock)
Dort Spanne ich das Werkstück dann Plan ein, und mit einer befestigten Führungsschiene kann ich ohne Probleme solche Wekstücke dann Fräsen.
Frohes Schaffen .....

 

Was du in jedem Fall benötigst, ist eine Zwangsführung der Holzleiste. Also eine Einschränkung in der Ausweichbewegung sowohl horizontal als auch vertikal. Wenn du das verwirklichen kannst, dann ist dein Bestreben von Erfolg gekrönt...

 

Fest eingespannt ist der Motor schon, da wackelt absolut nichts. An die DZ hab ich
nicht gedacht, das werd ich dann mal ausprobieren.
Ich hab so einen kleinen Federdruckkamm, aber in dem Fall müßte der doch über fast die
gesamte Tischbreite gehen ?
Wie ich bei der Anlage von oben Druck ausüben kann ist mir allerdings nicht so
verständlich.
10 mm Scheibennutfräser hab ich bis jetzt noch nirgendwo entdeckt.
Das einzige was mir als Zwangsführung bis jetzt einfällt ist das Stück an eine lange
Leiste zu schrauben.Da bekomme ich aber Löcher die ich dann wieder absägen muss.
Auch nicht gerade nix good !

 

Munze1  
Federkamm oben und seitlich, dann fliegt nix mehr weg und ebenfalls nicht zu tief auf einmal fräsen.

 

Leider habe ich das ......etwas zu weit aufgerissen, musste bei neuerlichem
Versuch heute morgen feststellen daß die Konstruktion keineswegs A-Bomben fest
ist. Der Rundstahl an dem letztendlich der Fräsmotor hängt scheint sich beim
Fräsversuch etwas mitzudrehen. Jedenfalls bewegt er sich mit wenn ich die Fräse
kräftig mit der Hand bewege.Ich vermute dass das zu einem grossen Teil daran liegt.
Muss also erstmal die Konstruktion verbessern.
Hab mir da auch schon was überlegt.

 

Dog
Also ich möcht ja nich unken aber anhand dessen was ich auf den beiden Bildern sehe wäre mir die ganze Konstruktion zu windig.Wenns da iwas verkantet bei laufender Fräse fliegt dir vermutlich alles um die Ohren.Hast du ne Ahnung was für ne Kraft selbst die Westfalia Fräse hat?

 

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