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Oberfräse POF 1400 und die Drehzahlen

22.01.2013, 17:40
Mich interessiert der Zusammenhang zwischen den Zahlen auf der Drehzahlvorwahl (1--6) und den tatsächlichen Umdrehungen im Leerlauf (11000--28000).

Gibt es dazu irgendwo eine Tabelle oder darf ich die Zahlen linear interpolieren?

1 => 11000
2 => 14400
3 => 17800
4 => 21200
5 => 24600
6 => 28000
 
Drehzahl, Drehzahlregelung, Drehzahlvorwahl, Oberfräse, POF 1400, Stellrad 23, Umdrehungen Drehzahl, Drehzahlregelung, Drehzahlvorwahl, Oberfräse, POF 1400, Stellrad 23, Umdrehungen
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38 Antworten
Wenn Du die Drehzahlen wissen willst um die Geschwindigkeit des Fräsers in m/Sek. zu ermitteln, bist Du mit Deinen interpolierten Werten sicherlich auf dem richtigen Weg und würde ich auch so verwenden.

Aber vielleicht hat einer der Profis genauere Werte.

 

Ich hätte die Möglichkeit zu messen, nur fehlt mir die 1400er. Werde es aber mal an meiner 600ACE überprüfen. Eventuell kann man Rückschlüsse ziehen.

 

So, ich habe gemessen und bei meiner POF 600 ACE steigt es nicht proportional. Das soll aber keine Verallgemeinerung sein und kann auch am Alter liegen. Die angegebenen Drehzahlen werden schließlich auch nicht mehr erreicht.

Angegeben ist die 600 ACE mit 12000U/min bis 27000U/min. Meine Auflistung zeigt erst die rechnerische Drehzahl und dann die gemessene:

1 = 12000 --> 10200
2 = 15000 --> 17000
3 = 18000 --> 20000
4 = 21000 --> 23000
5 = 24000 --> 24500
6 = 27000 --> 25500

Wenn ich mir jetzt die Werte so ansehe, könnte es doch sein, dass es mal proportional war. Im Mittelfeld betragen die Schritte exakt die rechnerischen 3000U/min. Aufgrund des Alters und Verschleiß hat sie vielleicht mit der vollen Drehzahl zu kämpfen und fällt deswegen ab.

 

Mein OF in Komplementärfarbe behauptet von sich:
1: ca. 11.000 min-1
2: ca. 16.000 min-1
3: ca. 21.000 min-1
4: ca. 25.000 min-1
5: ca. 29.000 min-1
6: ca. 30.000 min-1

Für das Modell wäre es dann nicht linear.

Warten wir mal auf die Experten.

 

Zitat von Linus1962
Wenn Du die Drehzahlen wissen willst um die Geschwindigkeit des Fräsers in m/Sek. zu ermitteln...
Eigentlich nicht. Aber neben Fräserdurchmesser und Werkstoff gibt es ja als weiteres Kriterium: diese kleine aufgelaserte Zahl auf jedem Schaft . Ich fand das in der Anleitung bei meiner alten Metabo-Bohrmaschine so schön. Hab die Tabelle in Writer übernommen, ausgedruckt und an meinen Bohrständer gehängt.

Und dann ist da auch noch mein allgemeiner Wissensdurst...
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Größe:	93,9 KB
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Bezüglich der Drehzahl die man ja nach dem Durchmesser des einzelnen Fräsers richten soll hätte ich da mal eine Frage!

Bei manchen Fräsern ist ja der Durchmesser angegeben, aber z.B. bei meinen Nutfräsern von Bosch nicht! da steht nur die Scheidenlänge drauf.

Daher meine Frage: Soll ich den Durchmesser was die Nutfräser angeht dann doch lieber mit einem Messschieber feststellen???

Oder wie macht Ihr dass???

 

Bei meinen Fräsern (Bosch) ist der Durchmesser angegeben. Ansonsten würde ich ihn natürlich messen, arbeite aber eher nach Gefühl. Kann aber auch daran liegen, dass ich als Zerspaner täglich damit zu tun habe. Da bekommt man ein Gefühl dafür.

 

Ah ok, ich sehs grad bei den Nutfräsern
Bei dem 15-tlg. Set dass ich habe werden alle Fräser bis auf den Winkelfräser auf Stufe 4-5 "gedreht". Winkelfräser hat 45° und D = 31,5 dann eher Stufe 3-5 d.h. 24.000 - 18.000 lt. Guido Henn.

Einstellungen bei meiner POF500EA.

 

Wie ist dass eigentlich mit den Bündigfräsern, was für eine Scheidenlänge wäre denn sagen wir mal, optimal?! Habe mit dem 12,7 er der im Set mit dabei ist noch nicht gearbeitet!

Ok, mit den anderen eigentlich auch noch nicht da ich jetzt erst die Tage einen Werkstattsauger bekomme .
Ohne nen Sauger betreibe ich dass Teil höchstenfalls im Trockenzustand

 

Zitat von woodworker83
Wie ist dass eigentlich mit den Bündigfräsern, was für eine Scheidenlänge wäre denn sagen wir mal, optimal?! Habe mit dem 12,7 er der im Set mit dabei ist noch nicht gearbeitet!
... wenn Du einen kurzen Augenblick über die Funktionweise und die Einsatzbereiche eines "Bündigfräsers" nachdenkst, kannst Du Dir die Antwort selbst geben ...

 

Ich beantworte mir selbst meine Frage, wie Linus schon sagte:

Und meine Antwort wäre, dass ein Bündigfräser mit doppelt so langen Schneiden optimal wäre

Mit dem 12,7er werd ich wohl höchstens einen Furnierüberstand entfernen können.
Gibts nen guten nicht all zu teuren Bündigfräser doppelt so lang @Linus den du mir empfehlen kannst?! Bräuchte den in erster Linie um Kopien 1:1 Kopien zu fräsen.

 

@Linus, wie schauts denn mit dem Durchmesser aus?! Welcher wäre da denn der Beste???
Diese Frage kann ich mir leider nicht selbst beantworten

 

Zu Frage 1:
Die Schneidenlänge des Bündigfräsers ergibt sich aus der Stärke es Werkstückes das angepasst werden muß aber das hast Du ja schon selbst herausgefunden ...

Zu Frage 2:
Je geringer der Durchmesser des Bündigfräsers, desto enger die Radien die kopiert werden können.


Allgemein gilt:
Je größer der Durchmesser desto kleiner die Drehzahl des Fräsers und damit ist auch die Gefahr von Brandstellen geringer.

Wichtig ist auch noch die Position des Kugellagers (unten oder am Schaft) je nach Fräse und Anwendung.

 

Zitat von Linus1962
Zu Frage 1:
Die Schneidenlänge des Bündigfräsers ergibt sich aus der Stärke es Werkstückes das angepasst werden muß aber das hast Du ja schon selbst herausgefunden ...

Zu Frage 2:
Je geringer der Durchmesser des Bündigfräsers, desto enger die Radien die kopiert werden können.


Allgemein gilt:
Je größer der Durchmesser desto kleiner die Drehzahl des Fräsers und damit ist auch die Gefahr von Brandstellen geringer.

Wichtig ist auch noch die Position des Kugellagers (unten oder am Schaft) je nach Fräse und Anwendung.
Bei der Handgeführten Oberfräse wäre ja beim Kopieren das Kugellager am Schaft von Vorteil!?! Was die verschiedenen Durchmesser angeht heisst dann wohl "Probieren geht über studieren" und je nach Bedarf einzeln für das jeweilige Projekt anschaffen!

 

Zitat von woodworker83
Bei der Handgeführten Oberfräse wäre ja beim Kopieren das Kugellager am Schaft von Vorteil!?! Was die verschiedenen Durchmesser angeht heisst dann wohl "Probieren geht über studieren" und je nach Bedarf einzeln für das jeweilige Projekt anschaffen!
Das ist sehr unterschiedlich und ich denke das kann nicht verallgemeinert werden. Es kommt dabei immer auf die Art der Kopie, die Größe des Werkstückes, Fixierungsmöglichkeiten usw. an.

Ich selbst habe bisher nur am Frästisch kopiert das immer schnell und einfach erledigt war und Bündigfräsungen mit der GKF. Dabei habe ich immer das Anlauflager unten gehabt.

Für eine einzige Anwendungen brauchte ich bisher das Anlauflager am Schaft, als ich mich bei einigen Metern Küchensockelleiste um 3mm vermessen habe und das korrigieren mußte.

 

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