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Nutfräser! für Schrankrückwandpappe. Verschiedene Typen?

02.01.2016, 21:08
Hallo
Ich habe einen Oberfräsentisch von Westfalia, wo ich eine Duro Oberfräse drin habe.
Habe vor 2 Tagen da Nuten in Pressholz mit gemacht, zwecks Schrankrückwand.
Da die Oberfräse auch nicht so teuer war, musste diese sich ganz schön quälen.
Der Nutfräser war wohl auch nicht der teuerste/beste.

Es gibt ja Einschneidige und Zweischneidige?
Nimmt man 5mm oder 6mm für eine Schrankwandrückpappe?
Sind die teuren Fräser auch schärfer?

Gibt ja welche für 10 Euro aus Hartmetall und auch welche für 30 Euro und mehr.
 
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14 Antworten

Die besten Antworten

Hast Du gleich auf volle Tiefe gefräst? Hilfreich ist, nur 2 mm einzufräsen, den Fräser anzuheben und nochmals zu fräsen. Zum einen ist der Schneidwiderstand nicht so hoch, zum anderen werden die Frässpäne leichter ausgeworfen.

Ich schätze mal, dass bei einer solchen Nutbreite die Fräse das locker aushalten sollte. Also daran liegt es wohl eher nicht. Klar, der Fräser könnte etwas abgenutzt sein, aber ich ich denke eher die o.g. Schneidtiefe.

Nutbreite - hängt davon ab, wie stark eben Deine Rückwand ist. Ein Millimeter "Luft" halte ich für in Ordnung, sonst bekommst Du sie nur schlecht eingesetzt.

Zu den Fräsern: bei Spanplatte sollte es gleich sein, ob Hartmetallbestückt, ob eine oder zwei Schneiden, ob günstig oder teuer. Wichtig ist einfach, dass Du dem Fräser Zeit lässt - also nicht zu schnell, ohne großen Druck und eben mit nur geringer Frästiefe. 5 bis 6 mm Tiefe solltest Du in 2 oder 3 Durchgängen fräsen.

Einen kleinen Frästisch für Schrankseitenwände ist wohl auch nicht ganz so praktisch. Kannst Du die Fräse als Oberfräse nicht mit einem Parallelanschlag über die Schrankwände führen? Ich denke die Nut wird dann besser, da eine Schrankseite auf dem Frästisch immer mal kippeln wird.
Hast Du gleich auf volle Tiefe gefräst? Hilfreich ist, nur 2 mm einzufräsen, den Fräser anzuheben und nochmals zu fräsen. Zum einen ist der Schneidwiderstand nicht so hoch, zum anderen werden die Frässpäne leichter ausgeworfen.

Ich schätze mal, dass bei einer solchen Nutbreite die Fräse das locker aushalten sollte. Also daran liegt es wohl eher nicht. Klar, der Fräser könnte etwas abgenutzt sein, aber ich ich denke eher die o.g. Schneidtiefe.

Nutbreite - hängt davon ab, wie stark eben Deine Rückwand ist. Ein Millimeter "Luft" halte ich für in Ordnung, sonst bekommst Du sie nur schlecht eingesetzt.

Zu den Fräsern: bei Spanplatte sollte es gleich sein, ob Hartmetallbestückt, ob eine oder zwei Schneiden, ob günstig oder teuer. Wichtig ist einfach, dass Du dem Fräser Zeit lässt - also nicht zu schnell, ohne großen Druck und eben mit nur geringer Frästiefe. 5 bis 6 mm Tiefe solltest Du in 2 oder 3 Durchgängen fräsen.

Einen kleinen Frästisch für Schrankseitenwände ist wohl auch nicht ganz so praktisch. Kannst Du die Fräse als Oberfräse nicht mit einem Parallelanschlag über die Schrankwände führen? Ich denke die Nut wird dann besser, da eine Schrankseite auf dem Frästisch immer mal kippeln wird.

 

Rainerle hat wohl alle Punkte angesprochen. Weniger ist oftmals mehr. Zeit lassen und die Maschine arbeiten lassen.

 

Rainerle hat wohl schon alles gesagt.

Wenn du anfangs ein gutes Ergebnis hattest und es schnell schlechter wurde, könnte es daran liegen, dass der Vorschub zu doll war, sich Späne un der Nut gesammelt haben und somit der Fräser "verglüht" und damit stumpf geworden ist.

 

Dog
Rainerle hat schon alles wesentliche erklärt.

Ich stell aber noch ne Frage in Raum: Drehrichtung des Fräsers beachtet und das Holz in die richtige Richtung geschoben?

 

kjs
Rainerle hat sicher den Nagel auf den Kopf getroffen aber auf die Idee das mit der Fräse zu machen wäre ich nie gekommen. Zwei Mal mit etwas Versatz über die TKS und der Schlitz ist drin. Wenn die Teile zu groß sind Schiene drauf und das Gleiche mit der HKS. Beide machen das im Galopp-Tempo.
Das war früher noch schöner mit nem Dado Blatt. Breite einstellen und ein mal drüber.

 

Hallo
Also es war ein kleiner Badezimmerschrank! Habe es mit einer Handoberfräse zu erst versucht! Ging nicht. Konnte keinen Parallelanschlag anlegen, das Werkstück nicht einspannen. Ohne den Oberfrästisch wäre ich aufgeschmissen gewessen.Ganz Ehrlich.
Da habe ich keine Sekunde über nachgedacht, die Nut erst 2 mm zu machen;( Jetzt wo Ihr es sagt. Habe wirklich gedacht es liegt an allen anderen, Oberfräse bis stumpfen Fräser.
War ja auch kein Hartholz. Aber das nächste Mal!
Aber man lässt bei sowas die Oberfräse auf max. Umdrehungen drehen?
bei langsamen vorschub.
Es waren ja diese mit Kunstoff funierten weißen Pressspannsplatten. Die die billigen Badezimmerschränke haben
Ok Danke Euch!.

 

Dog
Kjs du denkst aber schon dran das hier in Europa in der Regel Spaltkeile in den Maschinen verbaut sind?

 

kjs
Meiner ist so tief daß ich darüber wegkomme.... Das war das erste was ich angesehen habe, ca. 2mm unterhalb der Oberkante Sägeblatt in der unteren Position! Und wenn sind das 2 Schrauben....
Bei der HKS ist es etwas knapper, da ist es nur 1mm.

 

Geändert von kjs (02.01.2016 um 22:07 Uhr)
Dog
Sorry ich bin raus hier, mir stellen sich sämtliche Nackenhaare bei so Vorschlägen im Heimwerkerforum.Hier sollte echt mal drauf geachtet werden das vorwiegend Laien unterwegs sind denen nicht im geringsten bewusst is was ohne Spaltkeil passieren kann.2mm Luft zum Spaltkeil sind auch nich besser, einmal aufm Kabel stehen und....

*koppschüttel*

 

Hallo,
als erstes: lasst bitte den Spaltkeil an der TKS, oder schaut Euch mal Kickback Videos bei Youtube an. dann ist alles klar.
Ansonsten: ich habe für einen Küchenschrank Nuten für die Rückwand in weiß beschichtetes 19mm Pressspan gefräst. Mit einer POF 1400 und einem 5mm Wolfcraft Billig-Fräser jeweils 5mm in einem Durchgang gefräst. War kein Problem. Aber die günstigen Fräser sind wirklich nur was zum Üben. Danach kommen bei mir die Hochwertigen....

 

kjs
Ich habe 17 Jahre lang auf TKS gearbeitet die serienmäßig ohne Spaltkeil kamen. Fast alle der YT Videos sind krass gestellt und auch noch mit ungeeigneten Hilfsmitteln gemacht. Matthias Wandel ist der Einzige der da etwas sauberer gearbeitet hat. Man verwendet nun mal nicht einen Schiebeblock der niedriger ist als die Sägeblatthöhe und dreht dann am Schluß das Werkstück über das viel zu hoch eingestellte Blatt. Habe ich erst gestern angesehen und bei der Größe die er gesägt hat nimmt man so lange Schiebestöcke daß man IMMER vor dem Sägeblatt ist. Bei größeren Teilen nimmt man einen geteilten Schiebeblock sodaß das Blatt unten mittig durchläuft. Da kommt das Holz nicht nach oben.
Die viel schlimmeren Kick-Backs habe ich mit Fräsen gesehen (mit großen Profilfräsern). Die bringen wesentlich mehr Energie ins Werkstück wenn es abhebt.

Klar, mit Spaltkeil ist es sicherer und ich habe den auch immer drin seit ich eine Maschine "mit" habe.

 

Zitat von kjs
Meiner ist so tief daß ich darüber wegkomme.... Das war das erste was ich angesehen habe, ca. 2mm unterhalb der Oberkante Sägeblatt in der unteren Position! Und wenn sind das 2 Schrauben....
Bei der HKS ist es etwas knapper, da ist es nur 1mm.
Hallo zusammen,
da der Beitrag zu unsicherem Arbeiten animieren kann, ein Hinweis von unserer Seite:
Die Betriebsanweisung (BA) gibt deutlich den Hinweis, dass bei demontierten Spaltkeil alternative Sicherungsmaßnahmen zu treffen sind:

Verwenden Sie das Elektrowerkzeug zum Nuten oder Falzen nur mit einer entsprechend geeigneten Schutzvorrichtung (z.B. Tunnelschutzhaube).

Viele Grüße
Bosch-Experten-Team

 

Tja um wieder zurück auf die Fräser zu kommen. Ich nutze zwischenzeitlich sogenannte Spiralnutfräser für solche Arbeiten. Die gehen aufgrund ihrer Bauart wie ein heißes Messer durch Butter. Gibt es mit positiver oder negativer Spirale. Je nachdem welchen man einsetzt, erhält man entweder eine saubere Kante oder einen sauberen Grund. Der Einsatz gegenüber einem herkömmlichen Nutfräser ist ein himmelweiter Unterschied.

 

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