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Neuer Rasenmäher

18.06.2013, 11:27
Hallo zusammen,
ich bräuchte mal eure Hilfe.
Zur Ausgangssituation:
Die Rasenfläche die gemäht werden muss ist grob geschätzt 1500m² groß.
Die Fläche liegt zum Teil extrem am Hang. Wirklich gerade ist sie aber nie.
Zur Zeit besitzen wir einen Solo 552 Hr mit Seitenauswurf. Es muss also nach dem mähen noch immer das Gras zusammen gehakt werden.
Der Rasenmäher ist in einem nicht mehr sonderlich guten Zustand und nun ist mir letzte Woche der Keilriemen des Hinterradantriebes gerissen.
Die Werkstatt die ihn sonst wartet meinte, dass mindestens 50€ an Kosten anfallen würden. Da ich aber gesehen habe das der Spanner auch fehlt denke ich, dass die Kosten höher ausfallen werden. Zudem sagte mir der Mitarbeiter, dass er den Rasenmäher kennt und sich eine Reperatur nicht mehr wirklich lohnt.
Nun stehe ich also vor der Wahl den Keilriemen enweder selber für kleines Geld zu wechseln und den Mäher wieder einigermaßen fit zu machen oder direkt einen neuen zu kaufen?
Ich habe uahc heute mal in der Gebrauchsanweisung und direkt am Mäher geschaut allerdings ist mit nicht ersichtlich wie ich den Riemen wechseln kann, da ich nicht verstehe wie ich den Riemen über das Lager am Motor bekommen soll. Vielleicht gibt es da ja einen simplen Trick.
Die andere Variante wäre einen neuen zu kaufen.
Hab mich auch schon ein bisschen erkundigt. Nur weiß ich nicht wirklich welche Marken gut sind. Klar Solo und Sabo, aber die haben leider auch ihren Preis. (evtl. gebraucht bei Kleinanzeigen oder ebay?)
Was ist mit Alko, Brill etc. ? Könntet ihr mir vlt Modelle mit einer Schnittbreite um die 52cm empfehlen.
Konkret ins Auge gefasst habe ich auch den Wolf Garten BluePower 53 A HW ES (kostet im Inet um die 500 neu). Was haltet ihr von dem und wie sieht die Qualität bei Wolf aus?

Vielen Dank im Vorraus
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14 Antworten
Ich würde auf die Motorleistung achten,dein Solo hat 5,5 PS im Baumarkt finden sich viele
billigere Modelle mit 3,5 PS,auch mit Antrieb,das ist bei 52er Schnittbreite zu wenig wenns ach noch Bergan geht.

 

Im Bezug auf Deine Frage zu Alko Mähern kann ich nur sagen, dass ich mit meinem absolut zufrieden bin.

Die Leistung der Motoren reicht jedoch "nur" bis 3,7 PS...

 

Da muss ich dem Hoppel schon zustimmen und gehe noch einen Schritt weiter.
Bei einer Rasenfläche von 1500 m² empfehle ich Dir einen Rasentraktor.
Derzeit ist die 35 % Aktion beim Praktiker beendet, aber das wäre eine reale Chance für den Erwerb eines Traktors.
Dann einen mit Heckauswurf und Grasfangeinrichtung, mindestens 2 Mähwerke, zusätzlich 2 Mulchmesser. Diese benutzt Du mal den Rasenschnitt zum Düngen zu belassen.

Bei meinen knapp 450 m² habe ich mit dem Traktor und dem Trimmer 1 h gut zu tun.
Mit dem Selbstfahrenden früher bis zu 1,5 h
Außerdem macht das Traktor fahren noch eine menge Spaß.
MTD ist für den Hausgebrauch zu empfehlen, er macht auch bei bestimmungsgemässigen Gebrauch lange Freude.

Gruß vom Daniel

 

Daniel hat recht,bei 1500 qm würd ich auch zu einem Aufsitzmäher raten,macht Spass und dauert nicht so lange
Nur,die Aufsitzmäher haben ihre Stärke in der Fläche,Ecken und Winkel geht nicht sooo gut,
Bei mir gehts nicht ohne normalen Rasenmäher da der Rasentrack in den Ecken zu viel stehen lassen muss weil er mit dem Mähwerk einfach nicht rann kommt.
Alternativ gibts Frontmäher,die sind aber Preislich schon wieder eine Andere Liga.
Wie Immer "nach Einwurf einer Endsprechenden Meng Kleingeld ist alles Möglich"

 

...die Frage ist nur, wieviel Hangneigung der Aufsitzmäher schafft?

Da Tiger schreibt, die Fläche liegt zum Teil extrem am Hang, bin ich davon ausgegangen, dass er einen Aufsitzmäher aufgrund der Geländebeschaffenheit ausgeschlagen hat...

 

Stimmt auch wieder,Vom Motor her hätt ich keine Bedenken aber wenn Steigung dann brauchts Leistung,vermute mal das Damit das Budget gesprengt wird.
Obwohl es da auch lösungen gibt.

 

Zitat von HOPPEL321
Obwohl es da auch lösungen gibt.

...wir wollen ja nicht übertreiben...

 

Ehrlich gesagt was machste rum. Du weisst das Solo und Sabo gut sind. Natürlich auch etwas teurer. Aber sie halten. Mein Vater hat nen 20 Jahre alten Sabo und der läuft ohne Probleme (wenn er richtig gewartet wird und immer genug Öl hat).
Ich selbst besitze den Sabo Vario 43. Hat zwar 900 Euro gekostet. Aber an das Mähergebnis kam der Alte bei weitem nicht ran.
Ich würde mir wieder nen Sabo kaufen.

 

@ tiger1909
Hallo, die Hanglage habe ich wohl verdrängt.
Dann wäre schon ein Echo oder Westwood Traktor geeignet, er sollte schon über eine Ölpumpenschmierung verfügen.
Das haben die billigen MTD oder Parthner nicht.
Ein gescheiter Gebrauchter fällt ja wohl auch aus, wenn es Dir nicht einmal gelingt den Keilriemen vom Mäher selber zu wechseln.

Dann würde ich schon für einen Sabo tendieren...

Gruß vom Daniel

 

Geändert von danielduesentrieb (18.06.2013 um 14:04 Uhr)
Der OG. Solo ist ja auch aus der Profiliga,mit 5,5 PS wird der auch seine 8-900 Euro gekostet haben,wie alt ist der denn ?
Ach ja,wenn Irgenwo dransteht "Not for Prof. use dann sind die Dinger nur für ca. 300 Betriebstunden ausgelegt,das heist 30x 1Stunde mähen pro Saison und max. 10 J. soll er halten.Sind Statistische Werte,kommt im normalfall aber hin.

 

So hier mal ein paar Fotos, um einen groben Überblick über die Rasenfläche zu bekommen.
Wie man sieht ist der Rasen schon etwas länger, sodass heute eine Entscheidung gefällt werden muss, welcher Mäher es denn sein soll.

Favorit ist momentan der Wolf blue power 53
http://www.amazon.de/Wolf-Garten-12AI869L650-Benzin-Rasenm%C3%A4her-Power-Antrieb/dp/B004HVE8OW/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1371814484&sr=8-2&keywords=wolf+blue+power+53+a+hw

Gründe sind der geringe Preis und das er sowohl den Heck- und Seitenauswurf, als auch die Mulchfunktion hat.
Kann mir jemand über die Qualität von Wolf berichten(gehören ja jetzt zu mtd). Ist der Motor Leistungsstark genug für die Fläche und Hanglage?
Wie sieht es mit Erstzteilen aus?

Zudem wäre es nett, wenn ihr mir noch alternative Modelle von anderen Herstellern aufzeigen könntet (Sabo, Solo, Alko, Brill, Viking...), die für die Fläche und Hanglage angemessen wären.

Ich werde dann die vorgeschlagenen Modelle meiner Mutter zeigen und sie soll dann entscheiden wieviel Geld unter dem Aspekt Preis/Leistung in die Hand genommen werden soll.

Vielen Dank im Vorraus
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Geändert von tiger1909 (21.06.2013 um 13:47 Uhr)
Keiner der mir helfen kann? Ich muss das spätestens morgen entscheiden und bin ohne euren Rat echt aufgeschmissen.

 

Woody  
Zitat von tiger1909
Keiner der mir helfen kann? Ich muss das spätestens morgen entscheiden und bin ohne euren Rat echt aufgeschmissen.
Anhand der Bilder beträgt der Anteil der eher ebenen Flächen mehr als 80%, die Hanglage ist aus meiner Sicht mit einem normalen Mäher mit Selbstantrieb locker machbar. Der Böschungsanteil ist zwar relativ steil, aber bei Quermähen im unteren sowie von oben nach unten im steilsten Bereich ebenfalls mit o.a. Mäher machbar. Alternativ die 1m-Breite mit der Motorsense.

Dir wurden hier genug Gründe Für und Wider angegeben, entscheiden musst du schon selbst.

 

Ich kann jedem nur Abraten, etwas von der Firma Güde (Die Rasenmäher werden z.B. beim Norma unter dem Namen „Power Carden BiG WHEELER“ verkauft) zu kaufen oder den Technischen "Kundenservice" im Garantiefall in Anspruch zu nehmen. Ihr hab keine Vorstellungen über die Kosten die auf einen zukommen.


Zum Sachverhalt:

Ich habe vor ca. einem Jahr einen selbstfahrenden Rasenmäher für 329€ der Firma „Power Carden BiG WHEELER (Güde) bei Norma gekauft, mit einem Garantieversprechen auf den Motor von 3 Jahren.

Im letzten Sommer war er weniger als 10-mal in Einsatz. Dieses Jahr nach 2 maligen Mähen, gab es plötzlich Schwierigkeiten beim anlassen, der Motor hatte nur noch eine schwache Leistungsabgabe und ging ständig aus. Die gemäß Betriebanleitung angeratenen Ölwechsel und anderen Tipps hatten wir befolgt. Irgendwelche auffälligen "Unfälle" hat es keine gegeben, zumindest nichts, was ein normaler Rasenmäher nicht ab können sollte.

Nachdem wir uns gemäß Garantiekarte bei der Firma Güde GmbH Technischer Service gemeldet hatten wurde uns nach 3 Telefonaten und 2 Mails dann endlich ein Anmeldeformular/Arbeitsauftrag übersandt, dem man ausfüllen musste, damit der Rasenmäher abgeholt wird. Auf dem Formular war vermerkt, dass Kosten in Höhe von ca. 30 € anfallen, auch für den Fall, dass man den Rasenmäher verschrotten lässt. Es wurde auch darauf hingewiesen, ansonsten wurden keine weiteren Aussagen bzgl. etwaiger Kosten gemacht. Wir haben das Formular ausgefüllt, eingescannt und an Güde zurück übersendet. Nach ca. 1 Woche wurde der Rasenmäher (zu unserem Glück hatten wir die Originalverpackung noch) von einer Spedition abgeholt. Der Spediteur hatte weder eine Empfangsbestätigung (oder wusste, was er abholen sollte) oder andere Unterlagen für uns, dass die Ware abgeholt worden ist.

Nach ca. einer weiteren Woche kam dann der dicke Kostenvoranschlag von der Firma GÜDE. Uns wurde mitgeteilt, dass mit dem Rasenmäher gegen einen harten Gegenstand gefahren worden wäre, dies nicht unter die Garantie fallen würde und die Reperatur mit Versand und Arbeitskosten ca. 200 € kosten würde. Das sind knapp 2/3 dessen, was der Rasenmäher ursprünglich gekostet hat!!!

Als defekt wurde die Pleuel, die Kurbelwelle und der Dichtungssatz des Motors aufgeführt. Da wir im Garten keine außergewöhnlichen Gegenstände (weder hart noch weich) und auch beim Rasenmähen nichts bemerkt haben, kann ich mir nicht vorstellen, was das für ein "Unfall" gewesen sein soll, der solche Schäden (vor allem an der Dichtung des Motors!!!) hervorrufen könnte.

Versandkosten Abholung 22€,
Versandkosten Rücksendung 22€,
Monteurkosten 48,75€,
Kurbelwelle 41,93€,
Pleuel 15,88€,
Dichtungssatz Motor 15,04€,
MwSt 31,46€, Gesamtkosten 197,06€

Je nachdem was die Firma Güde jetzt mit dem Rasenmäher tun solle würde folgende Kosten für uns anfallen:

1. Mann lässt den Rasenmäher reparieren -> 200€ wie oben beschrieben.
2. Man lässt den Rasenmäher verschrotten: 30€ (dies war der einzige Betrag auf den wir jemals im Vorfeld hingewiesen worden sind).
3. Man lässt sich den Rasenmäher unrepariert wieder zurück senden: 60€ + MwSt.


Auf dem Kostenvoranschlag wurden wir darauf hingewiesen, dass wir innerhalb von 2 Wochen mitzuteilen haben, was mit dem Rasenmäher geschehen soll, ansonsten würde dieser für 60€ unrepariert an uns zurück gesandt werden.

Ich habe mich daraufhin mit ein paar lokalen Reparaturwerstätten/-Verkäufern von Rasenmähern in Verbindung gesetzt und die haben mir anhand der im Kostenvoranschlag festgestellten und aufgeführten Schäden unabhängig voneinander bestätigt, dass:

Selbst bei fahrlässiger Handhabung der Motor immer dicht bleiben muss und es sich hier eindeutig um einen Qualitäts-/Herstellungsmangel und somit Garantiefall handelt.

Der Schaden an der Pleuel ebenfalls darauf hindeutet, dass es sich um einen Qualitäts-/Herstellungsmangel und in Folge einen Garantiefall handeln würde.

Das die Kurbelwelle mit Lager in ungünstigen Fällen zwar beschädigt werden kann, dass die beiden anderen aufgeführten Schäden aber den Verdacht aufkommen lassen, dass das Produkt insgesamt nicht den geforderten Qualitätsstandart erfüllte, was wiederum einen Garantiefall darstellen würde.

Ein solcher Schaden selbst bei grob fahrlässiger Handhabung zwangsläufig auch deutlich sichtbare Schäden am Gehäuse, den Klingen, etc. hinterlassen hätte (Hinweis: Es sind aber keine Schäden am Rasenmäher zu sehen),

Der Rasenmäher auch bei überfahren von nicht direkt sichtbaren Steinen im hohen Gras keine derartigen Schäden aufweisen darf und dies ebenfalls auf einen Qualitäts-/Herstellungsmangel hindeutet.

In einem Gespräch mit dem Verbraucherschutz Bayern wurde mir auch mitgeteilt, dass im Garantiefall, völlig unabhängig davon, ob er sich auf den gesamten Schaden bezieht oder nur auf einen Teil davon, für den Kunden keine Versandkosten entstehen und auch keine Reparaturkosten die sich auf die Garantie/Gewährleistung erstrecken auf den Kunden umgelegt werden dürfen. Darüber hinaus wurde uns allgemein mitgeteilt, dass es häufig vorkomme, dass Firmen unrechtmäßig versuchen würden, derartige Kosten mit dem Hinweis, Sie würden nicht unter die Garantie/Gewährleistung fallen, auf den Kunden umzulegen.

Dies alles habe ich der Firma Güde GmbH Technischer Service auch 2x schriftlich mitgeteilt und nochmals um Prüfung und Neubewertung des Sachverhalts gebeten.

Nach ca. 1,5 Wochen, mit Ablauf der Mitteilungsfrist, erhielt ich nun folgende Antwort: „Sehr geehrte/r … wir haben Ihren GÜDE-Artikel noch mal geprüft, an Ihrem Gerät wurde ein Schaden festgestellt der nicht unter die Gewährleistung fällt. Der Kostenvoranschlag bleibt bestehen.“

So viel zum Thema Kundenfreundlichkeit, Qualität und Garantie der Firma GÜDE.

Aus den von uns gemachten Erfahrungen, kann ich nur jedem ganz dringend davon abraten, einen Artikel der Firma Güde, wie er z.B. bei Norma unter dem „Power Carden BiG WHEELER verkauft wird, zu erwerben oder im Schadensfall zu versuchen die Garantie/Gewährleistung in Anspruch zu nehmen. Bei den plötzlich geltend gemachten Kosten kauft man sich lieber gleich ein anderes Gerät.

Im Vorfeld wurde kein einziges mal auf die evtl. anfallenden außerordendlich hohen Versankosten von jeweils 22 € einfach, sprich 44 € für die Hin- und Rücksendung oder auf irgendwelche anderen Kosten, mit Ausnahme der für eine evtl. Verschrottung (ob das Zufall ist, oder ob es merkwürdigerweise wohl häufiger vorkommt, dass die Geräte, da wohl nicht Garantiefall, verschrottet werden? wer weiß das schon?) hingewiesen.

Es gab auch keinerlei anderweitiges entgegenkommen von Seiten der Firma GÜDE. Die Einschätzung des Schadens durch andere Reperaturwerkstätten/Firmen und in Folge ob Garantiefall oder nicht, (wenn auch nur aufgrund des Kostenvoranschlags) habt ihr ja gelesen.

 

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