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neuen Werkstattboden, unebenen Betonboden als Untergrund

27.11.2015, 18:44
Hallo,

ich suche eine Möglichkeit meinen vorhandenen Werkstattboden (Betonboden mit Löchern und Versatz zur Tür hin) auszubessern.

Das heißt der neue Boden sollte folgende Merkmale aufweisen können:
-Eben, kein Gefälle oder Löcher
-Leicht zu Reinigen/Kehren, also wenn möglich keine Fugen
-Belastbar/Befahrbar zum Stellen einer Massiven Guss- Drechselbank

Ich hab mich im Baumarkt schon mal schlau gemacht und bin auf Ausgleichsmasse gestoßen, diese ist leider nur bis 30mm Höhendifferenz geeignet und außerdem recht teuer bei der menge die ich benötige. Der Verkäufer konnte mir leider auch nicht sagen ob ich diese Fläche dann als Nutzfläche beanspruchen kann oder ob noch zusätzlich gefliest werden muss.
Eine andere Überlegung wäre OSB-Platten als Boden zu verwenden, jedoch weiß ich noch nicht wie ich diese auf dem unebenen Boden verlegt bekomme ohne dass diese am Ende Rutschen oder nachgeben. Ein Vorteil von Holz wäre natürlich das ich nicht auf dem Kalten Beton stehe.

Anbei habe ich noch 3 Bilder die meine beschriebe Situation verdeutlichen.
Auf dem ersten Bild ist der Versatz zu sehen an den ich gerne "anknüpfen" würde.
Auf den zwei weiteren Bilder sind diverse Löcher und die Oberflächenbeschaffenheit zu sehen.

Ich freue mich auf eure Vorschläge und Tipps
Multiwerker
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Ausgleichsmasse, Betonboden, Boden, Werkstatt Ausgleichsmasse, Betonboden, Boden, Werkstatt
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16 Antworten
Woody  
Kombinier doch beide Möglichkeiten: Ausgleichsmasse zur Nivellierung und drauf dann die OSB schwimmend verlegen. Eventuell dazwischen noch Trittschalldämmung.

Tolles Ambiente mit den beiden riesigen Heizkesseln *bedauer*. Aber besser als gar keine Werkstätte, gell.

 

Dog
Wie wäre es damit die großen Löcher zu spachteln und dann Ausgleichsmasse?

 

Zitat von Woody
Kombinier doch beide Möglichkeiten: Ausgleichsmasse zur Nivellierung und drauf dann die OSB schwimmend verlegen. Eventuell dazwischen noch Trittschalldämmung.

Tolles Ambiente mit den beiden riesigen Heizkesseln *bedauer*. Aber besser als gar keine Werkstätte, gell.
Hab grad am Stammtisch den Vorschlag bekommen alles Grob mit Zementestrich zu ebnen und dann die OSB Platten, wäre billiger aber ob der Estrich nicht auf dauer bricht?!

Die zwei Puffer sind nicht so tragisch, die Werkstatt wurde vor Sanierung der Heizung gewerblich genutzt (mit dem schlechten Boden) jetzt wo die Puffer drin stehen ist es etwas beengt aber man hat noch ausreichend Platz. Die Werkstatt hat ca. 4x4m

 

Zitat von Nublon
Wie wäre es damit die großen Löcher zu spachteln und dann Ausgleichsmasse?
Da hab ich etwas bedenken da ich dann mehrere verschiedene Materialien einbringe die sich mit einander verbinden müssen, ob da dann nicht mit der zeit was "lose" wird?!

 

Dog
Mit der richtigen Haftbrücke dazwischen passiert da nix.

 

Genau dasselbe Problem habe ich bei mir (Garage), die ich als Werkstatt benutzen möchte. Das Problem ist, dass mir die Handwerker den Boden schief gemacht haben und so das Wasser zur Hauswand dringt.

Ein befreundeter Bodenleger hat mir wenigstens eine Möglichkeit eingerichtet, dass die Hauswand/Garagenwand nicht mehr feucht wird. Das Problem ist aber geblieben. An dem beiße ich mir schon seit geraumer Zeit die Zähne aus.

 

Mein Vorschlag:
Mit Estrichbeton die großen Löcher schliessen und den Boden auf ein annähernd ebenes Niveau bringen, dabei ggf. in mehreren Lagen arbeiten. Dann mit Ausgleichsmasse den Boden ausnivellieren und glätten. Dann könnte man noch mit Verlegeplatten (Span oder OSB) den Boden schwimmend belegen, falls erforderlich und gewünscht.
Als Ausgleichmasse könnte das hier funktionieren. Bei 12 m² Fläche (ich habe 4 m² für diese Kessel abgezogen) und einer durchschnittlichen Ausgleichshöhe von 10 mm läge der Bedarf bei ca. 10 Sack. Haftungsprobleme zwischen Estrichbeton und Ausgleichsmasse sollten mit Grundierung kein Thema sein.

 

die oben angesagten Lösungen mit Ausgleich-Masse usw. dürfte wohl das RICHTIGE sein ..
Zwei Dinge find ich merkwürdig... Du hast in dem gut 16m/2 Raum zwei Pufferspeicher, welche die Werkstatt trotz Isolierung ganz schön aufheizen .. und trotzdem noch einen Heizkörper ?
die Werkbank ragt gemäß Zeichnung in die Tür eine ? ( das Element mit dem Fenster )...
Ansonsten...Tisch- Kreissäge und Bohrmaschine dürften wohl Platz haben... sogar Dein
Baustellen-Radio hat noch einen besseren Platz verdient ?....
Gruss.....

 

Geändert von Hazett (28.11.2015 um 13:46 Uhr)
ich würde folgendes vorschlagen : soweit wie möglich alles leeräumen dann alles mit tiefgrund verfestigen, dann mit fließestrich oder auch faserverstärkter ausgleichmasse alles nivellieren. dann gut trocknen lassen, feuchtesperre drauf und mit OSB - grobspanplatten
nicht zu dünn, 18-22 mm, auslegen. die platten untereinander verkleben und dann mit schlagdübeln im boden befestigen. diese nicht zu schwach und zu dünn bemessen.
somit hast du einigermaßen warme füße und einen ebenen fußboden.

 

Schon interessant, keiner fragt wie viel höher die höchste Stelle zur tiefsten ist. Sollen 3 mm drauf oder insgesamt 2 bis 5 cm?

Estrich würde ich definitiv nicht verwenden. Da fällt ein Hammer runter und "Zack" ist ein Teilstück lose. Es sei denn da kommen vollflächig mindestens paar Zentimeter rein.
Schau dass Du selbstnivellierende Ausgleichsmasse - siehe den Link von chief - bekommst. Vorher den Boden vorgehandeln - da ist das technische Merkblatt mit verlinkt. In die Türe eine Dachlatte spannen und das Zeug einfach reingießen.

Darauf entweder Fliesen legen oder OSB. Verleimen, aber definitiv nicht verschrauben!!! Velege schwimmend. OSB arbeitet nicht zu wenig. Du hast einen Kellerraum und mit Feuchtewechsel und Kälte/Wärme wirst Du auf jeden Fall hier und da etwas Dehnung haben. Verdübelst Du die Platten, bekommen diese einen "Bauch" und alles federt nach.

Ich würde sogar den "Estrich" mit Dampfsperrfolie belegen, Ränder hochschlagen, da drauf Trittschalldämmung, dann OSB mit 1 cm Dehnfuge am Rand. Aus OSB Sockelleisten sägen, und beim Befestigen die Folie so abschneiden, dass sie kurz unterhalb der Oberkante der Sockelleiste endet. So bleibt ggf. aufsteigende Feuchtigkeit im Boden dort und es gibt kein Schwitzwasser unter den OSB.

 

@Rainerle
Ich habe den TE so verstanden, dass es schon um mehrere Zentimeter Höhenunterschied geht. Zusätzlich noch Ausbrüche und Löcher. Um da erstmal halbwegs ebenes Niveau und eine geschlossene Oberfläche reinzubringen, habe ich Betonstrich vorgeschlagen. Die teure Nivelliermasse dann, um die Oberfläche zu glätten und letzte Höhenunterschiede zu beseitigen. Deine Vorschläge zur OSB Verlegung klingen vernünftig. Diese festzudübeln wäre mir auch nicht in den Sinn gekommen. Welches Material schlägst Du als Dampfsperre vor?

 

Die Werkstatt liegt nicht im Keller, sie ist etwa 15cm höher als der angrenzende Hof und ist nicht unterkellert. Die Glasfront, wo die Werkbank davor steht ist ein Großes Tor mit einer kleineren Tür. Hier wurde bereits wie auf Bild 1 zu sehen angefangen ein vernünftigen Boden zu gießen, an diesen würde ich gerne anknüpfen da am Tor eine Metallschiene mit eingegossen wurde, die als Kantenschutz und Türanschlag dient. Der Versatz zu diesem Niveau beträgt ca. 45mm. Der Boden steigt danach wieder an der Wand von den zwei Puffern an und ist hier wieder auf gleicher ebene wie vor dem Tor.
Die kleine weiße Tür in die die Werkbank hineinragt wird nicht genutzt. Eine Tischkreissäge wird in dieser Werkstatt keinen Platz finden. Eine Formatkreissäge und weitere Maschinen stehen in der Werkstatt neben an.

Vielen Dank für eure kompetenten Antworten.

 

Chief, wir wissen/wussten ja nicht, wie hoch der Aufbau werden soll.
Zur Dampfsperre. Einfach eine Folie, die man im Dachstuhl auch anbringen würde.

Multiwerker: gerade dann, wenn nicht unterkellert ist, wirst Du aufsteigende Feuchtigkeit vom Boden haben. Beton zieht gerne Feuchtigkeit hoch. Das ist nicht unbedingt schlimm, aber bei einem Holzboden sollte man Schwitzwasser vermeiden. Kommt eben drauf an, was Du als Belag reinmachen willst/wirst.

 

hier sollte man wirklich darauf achten das es auch eine dampfsperre ist und keine dampfbremse, die man auch im dachstuhl anbringt. als dampfsperre kann eine ganz normale sogenannte baufolie dienen. diese dann, um sicher zu gehen, doppelt oder mehr legen. allerdings sollte man dann auch bedenken das die feuchtigkeit, die ja nun nicht mehr nach oben weg kann, sich zur seite und dann vielleicht ins mauerwerk verzieht. auch besteht die gefahr das sich die folie durch den aufliegenden schwimmenden holzbelag durchscheuert.
also dann vielleicht doch erst eine feuchtigkeitssperre und dann den schwimmenden betonestrich aufbringen. bei 5 cm estrich kann man auch estrichmatten mit einbringen und somit einen armierten estrich der kaum zu abplatzungen neigt.

 

Woody  
Also ich halte diese Dampfsperre oder -bremse für überflüssig. Hat man früher auch nicht gemacht und nichts ist passiert. Je offener das gebaut wird, umso eher kann die Feuchte nach oben aufsteigen und auch verdunsten. Soviel Wasser wird ja nun auch wieder nicht aus dem Boden gezogen.
jm2c

 

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