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Neue 18Volt akkus? Sind die akkus bei den "alten" 18V Li Geräten nutzbar?

24.05.2016, 20:30
Hallo,

ich hoffe meine Frage ist verständlich, denn ich bin etwas verwirrt und habe seltsamerweiße nichts im Forum darüber gefunden (was mich noch mehr verunsichert).

Es scheint mir so zu sein, als gäbe es neue 18Volt LI Akkus und passende Geräte (z.B. der Uneo Maxx) oder habe ich das ganz falsch verstanden? Zumindest gibt es wohl unterschiedliche Ladegeräte.

Ich habe nun eine "alte" AHS 52 LI Heckenschere die einen vermeintlich alten PBA 2.0Ah 18Volt LI akku hat. Kann ich mir nun einen Uneo Maxx mit neuem Akku kaufen und die Akkus zwischen den Geräten munter hin und her tauschen, oder funktionieren die neuen 18V LI akkus auch nur bei den neuen Geräten und die "alten" Akkus nur bei den alten Geräten?

ich hoffe jemand kann meine Unsicherheit beseitigen ;-)
vielen Dank
grüße
 
Akkus, Akkutechnik Akkus, Akkutechnik
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8 Antworten
Grundsätzlich kannst du an allen 18V Li-Ion - Geräten alle 18V Li-Ion-Akkus einsetzen.

Der Unterschied tritt bei den Ladegeräten zutage:


  • bei den alten Ladegeräten hast du den Akku aufgesetzt. Diese Kontakte haben nur die Akkus mit 1,3 AH, 1,5 AH und 2,0 AH.
  • bei den neuen Ladegeräten wird der Akku mit den Kontakten aufgeschoben. Mit diesem Ladegerät kannst du alle 18V - Akkus laden, egal wieviele AH er hat.

 

Allerdings steht in der Anleitung des neuen Ladegerätes, dass damit keine 1,3 Ah geladen werden dürfen! Zum Glück habe ich keine von denen

 

okay danke für die Information das war mir nicht ganz klar.
1,3Ah Akkus habe ich zum Glück auch nicht.

Nur einen 14,4Volt 1,5Ah Akku, aber den sollte ich dann mit dem neuen Ladegerät ja auch laden können. Nur eben leider nicht während er im Akkuschrauber steckt, was sehr schade ist.

 

Servus zusammen!
Exakt für diese Frage habe ich mich eben angemeldet.

Es scheint ja in der Tat eine "erste Serie" der 18V Bosch Family zu geben. Ich habe mir meinen Fuhrpark Anfang 2010 mit Erwerb unseres Hauses zugelegt. PSB, AHS, ART, GST.
Scheinbar ist mir jetzt ein original Akku (1,5 Ah) abgeraucht und wollte mir gerade einen neuen 2,0 Ah zulegen, da sah ich die neue 2,5 Ah Serie, die mir natürlich sehr zusagt.

Ich stehe nun gerade vor der wirtschaftlichen Frage meinen 18V Fuhrpark komplett auf neue Akkus umzustellen. Jetzt kommt die Rechnung:
1 Akku kostet ca. € 60,00 + Ladegerät ca. € 35,00. Macht bei 2 Akkus + 1 Ladegerät = € 155,00.
Beim Amazon gibt's allerdings eine neue PSB mit Ladegerät + 2 Akkus für € 199,00, d.h. ich hätte dann für rund € 45 zusätzlich eine neue Bohrmaschine + neuen Koffer dabei.

Die erste Serie um ca. 2010 hieß meines Erachtens auch noch nicht "Power4all" sondern irgendwas mit "Family" und ich wollte nur sicher gehen, dass alles von 2010 zu 2016 passt!!! Das nehme ich hiermit als bestätigt an. ;-)

Gibt es sonst noch irgendwie wirtschaftliche Tipps für die Umstellung auf die 2,5 Ah Akku Serie???
Ich habe insgesamt 3 Akkus (1x 1,5 Ah original; 1x 1,5 Ah Nachbau; 1x 1,3 Ah) die alle 6 Jahre auf dem Buckel haben und der erste nun abgeraucht ist.

Danke Euch und Gruß.
Felix

 

Geändert von Pilotcutter (02.06.2016 um 11:33 Uhr)
Vorsicht bei Nachbauten! Die Maschinen und Ladegeräte haben alle einen kommunizierenden Chip bzgl. Akku leer. Nachbauten könnten eine deutlich geringere Lebenserwartung haben. Ein Bosch-Experte hat mir mal dringendst abgeraten einen Nachbau in Li-Ion statt einem NiMH-Akku zu einem älteren Akkuschrauber zu kaufen. Die China-Teile kennen keine Produkthaftung und Akkus gehen meist beim Aufladen hoch. Da bist Du in der Regel nicht in der Werkstatt. Da brennt dann rasch das ganze Haus ab. Die Originalen sind da bestimmt deutlich hochwertiger ...

 

Von Akku-Nachbauten würde ich, wie schon erwähnt, die Finger lassen. Und Li-Ion-Akkus gehören nicht in NiMH-/NiCD-Maschinen, weil diese Maschinen nicht früh genug bei leerem Li-Ion Akku abschalten (low voltage cutoff), und daher den Akku irreparabel tiefentladen können. Im R/C-Modellbau werden für solche Fälle (LiPo-Akkus an alte Fahrregler) externe Unterspannungswarner oder -abschaltungen verwendet.



Ich kenne mich mit den Bosch-Akkus aus der 18V Serie nicht aus, darum bin ich da wohl keine große Hilfe... hehe. Aber ich nehme mal an: Wenn die alten Akkus in die neue Maschine und umgekehrt hineinpassen, dann dürftest du aus dem Schneider sein. Andernfalls hätte Bosch sicher dafür gesorgt, dass die Akkus und Maschinen mechanisch nicht zusammenpassen.



Wobei... da fällt mir ein Fall ein, den ich im vergangen Jahr hatte. Mit Makita 18V 4.0 Ah Li-Ion Akkus, welche nicht auf einige ältere Makita-18V Li-Ion Maschinen passen. Mit den 3.0 Ah-Akkus geht es noch. Beide Akku-Typen passen in neue und alte Ladegeräte, und die alten Akkus gehen in neue und alte Maschinen.

Die alten Maschinen haben eine störende Plastiknase in der Akku-Aufnahme. Die neueren Maschinen haben an der Akku-Aufnahme entweder einen Stern oder einen gelben Schacht (oder beides), die alten haben einen schwarzen Schacht ohne Stern. Nach Recherche im Netz kam ich zu dem Schluss, dass es sich schlichtweg um eine Behinderung zwecks Kauf von neuen Elektrowerkzeugen handeln musste, und habe die Nasen an den Maschinen entfernt, da diese eh lange außerhalb der Garantie waren.

Die Bilder unten dienen nicht zum Nachmachen, sondern nur als Hinweis, wie ich es gemacht habe. Wer es trotzdem tut, macht es auf eigene GEFAHR.
Falls jemand den genauen Grund KENNT, warum diese Nase dort im Weg ist, dann bin ich für jeden Ratschlag dankbar.
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Geändert von RostigerRumpott (03.06.2016 um 09:14 Uhr)
OK, dass Bosch Experten vor Fremd-Akkus warnen liegt auch wohl in der Natur der (geschäftlichen) Sache. Die stern TV Sendungen, wo Handy Akkus während des Telefonierens in die Luft geflogen sind halten sich gesellschaftlich recht stabil ;-)
HP und Canon Experten warnen auch vor fremden Druckerpatronen und die eingebauten Chips dienen nicht selten der Produkt-/Gerätebindung. Akkutechnik ist heute keine Wissenschaft mehr. Ich habe einmal bei einem alten noname E-Bike, dessen Akkus es nicht mehr gab, Zellen mit Lötfahne bestellt und neu eingelötet, das Bike fährt heute noch ohne das Fahrrad und Fahrer explodiert sind. Mein Bosch Akku Nachbau, funktioniert ebenfalls seit 6 Jahren problemlos und im Alltag lässt sich kein Leistungsunterschied zu originalen ausmachen.

Gleichwohl ich hiermit auch keinesfalls Nachbau Akkus proklamieren möchte und ich werde mir auch keine mehr zulegen. Auf mind. 6 Jahre gerechnet muss ich nicht zu irgendeinen zweifelhaften Nachbau greifen bei einer Ersparnis von vielleicht 20% und mich dann mit irgendwelchen Risiken auseinandersetzen. 15-20 € kann man in den Jahren durchaus und besser anderswo sparen ;-)
Zumal mir der Markt für Akku-Nachbauten für Werkzeuge auch verschwindend gering vorkommt. Was ich jüngst wohl gesehen habe, sind neu bestückte Akkus der Original Bosch Akku-Gehäuse; aber die Preisunterschiede zum Original sind auch nicht attraktiv. von daher sind weder Nachbauten noch Neubestückungungen für mich ein Thema und ich denke da bin ich nicht alleine.

Hier einmal ein paar Bilder meines China Akkus:
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Geändert von Pilotcutter (03.06.2016 um 10:21 Uhr)
Ich denke auch, dass sich das nicht lohnt. Mein erster 18Volt Akku hällt jetzt auch schon das zweite Jahr und ich bemerke noch keine verminderte Kapazität. Ich denke der hällt auch noch eine Weile. Irgendwann kauft man dann eben einen Neuen

Ich habe mir jetzt erst in einem Paket 2 neue 18Volt akkus mit 2.5Ah gekauft.
Die 2 Akkus gabs entweder
für 149€ zusammen mit einem Ladegerät und einer Tragetasche,
oder
für 239€ zusammen mit der Tragetasche und 2x 18V LI Bosch Geräten (z.B. Uneo Maxx und Akku Stichsäge PST18Li).

 

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