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Nachtstromzähler einbau.

28.01.2011, 12:38
Wer weiß was der einbau eines Nachtromzählers kostet?
Da wir am überlegen sind uns einen eibauen zu lassen.

danke
 
Kosten, Nachtstromzähler Kosten, Nachtstromzähler
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12 Antworten
sonouno  
is unterschiedlich...je nach Region und Stromanbieter...
einfach bei deinem Stromlieferanten nachfragen.
grüssle, sonouno ;-)

(darf glaub auch nur der Stromlieferer einbauen da er verblombt werden muss)

 

Zitat von sonouno
(darf glaub auch nur der Stromlieferer einbauen da er verblombt werden muss)
Grundsätzlich korrekt ist, dass nur dein Netzbetreiber dir sagen kann wie teuer der Zähler wird, da er ihn abnehmen muss und jeder Netzbetreiber andere Hersteller und Modelle einsetzt. Ein beliebiger Stromzähler kann also nicht verbaut werden.

Es besteht aber die Möglichkeit, den von den jeweiligen Netzbetreibern genannten Stromzähler dann nicht vom Stromlieferant sondern von einem normalen Elektrotechniker einbauen zu lassen - das können sie einem nicht verbieten. Abgenommen und verplombt werden muss dieser dann aber trotzdem vom Stromlieferanten selbst. Oft ist es aus diesem Grund billiger, wenn man ihn auch gleich den Zähler einbauen lässt.

Wie hoch dieser Preis im Einzelnen ausfällt, kann dir außer deinem Stromnetzbetreiber niemand sagen - die Preise haben nicht selten von Region zu Region Schwankungen von 300% und mehr. Oft gibt es auch die Möglichkeit den Zähler zu kaufen anstatt ihn mit einer Jahresgebühr zu mieten (meistens ist das für Privathaushalte aber teurer - die Miete fällt oft sehr niedrig aus).


Daher meine Empfehlung: Einfach mal beim Netzbetreiber anrufen - jede andere Auskunft wird ansonsten eher Verwirrung stiften - es ist nicht einmal möglich ungefähre Preise zu nennen, da diese wirklich stark von Anbieter zu Anbieter schwanken

 

Zitat von sonouno
(darf glaub auch nur der Stromlieferer einbauen da er verblombt werden muss)
genau...du darfst erst ab dem zähler selber an die Leitung ran. Zählereinbau ist Sache des Energieversorgers. Wer da selber hand anlegt riskiert ne Strafe

 

Funny08  
Jopp da hat Sonouno recht - das macht ein Auftragsnehmer des Stromlieferanten, und bei deinem Energieversorger erfährst du auch was da an Zusatzkosten usw auf dich zukommt. Je nach Zählerschrank kann es auch vorkommen, das da etwas umgebaut wird - oft reicht aber der Wechsel des Zählers aus.

 

sonouno  
Zitat von Thorsten2501
genau...du darfst erst ab dem zähler selber an die Leitung ran.
jo, aber selbst davon lass ich mal die Finger !!! 380 v können sehr böse sein

 

Funny08  
Zitat von sonouno
jo, aber selbst davon lass ich mal die Finger !!! 380 v können sehr böse sein
Kribbelt halt ein bissel *g - also ohne zu Wissen was man macht sollte man nicht im Zählerschrank herumwursteln - da hast du schon vollkommen recht - wenn man wirklich mal an einem stromführenden Teil hängenbleibt ist das extremst Unangenehm - und mit etwas Pech kann man davon auch nicht mehr seinen Enkeln erzählen. Von Strom und Gas sollte man einfach die Finger lassen.

 

Das ist mir ja klar das wir das nicht selber machen. Aber der netzbetreiber kann mir das auch nicht sagen da wir das selber beim elektriker in auftrag geben müssen. Ich dachte jemand von euch hats vlt. auch schon machen lassen.
danke für die vielen antworten

 

Hallo mariella

#Wer weiß was der einbau eines Nachtromzählers kostet?
#Da wir am überlegen sind uns einen eibauen zu lassen.

Das ist je nach Versorger unterschiedlich.
Die Kosten für den Zählertausch erfährst Du bei deinem lokalen Energieversorger.
Zusätzlich wird ein Einbauplatz TRE für den Rundsteuerempfänger gebraucht.
Sollte der nicht vorhanden sein, wird es mit Sicherheit sehr teuer.(700-800€)

Bei mir in Bayern brauchst Du noch einen Elektriker zum stellen des Antrages zusätzlich. (EON-Bayern) Der muß auch noch ein Konzessionsträger sein. Preis
ist verhandlungssache.

Ich schätze, das da zusammen durchaus 200.- € im einfachsten Fall zusammen kommen werden.

Ist Dir bekannt, das Du mit einem Zweitarif Zähler nicht zu einem andernen Stromanbieter wechseln kannst?

Grüße aus Oberfranken

 

Du beauftragst einen Elektriker beim EVU eine Zähleränderung vorzunehmen. Der Elektriker wird, sofern er bei einem EVU eingetragen ist den Zähler einbauen. Das EVU schickt dann höchstens noch jemanden zum verplomben vorbei (Das kostet nichts, weil es im Interesse des Netzbetreibers ist). Die Installationskosten werden wohl bei +/- 200 Euro liegen. Je nach Netzbetreiber kommen für den Zähler unterschiedliche Bereitstellungsgebühren dazu und die Zählergrundgebühr ändert sich.
Je nach Verwendungszweck bietet sich gegebenefalls auch ein zweiter Eintarifzähler an. Dann kann man auch für beide Zähler unterschiedliche Anbieter wählen, was gegebenefalls den Preisunterschied schon wieder mehr als ausgleicht. Bei Zweitarifzählern ist man meistens an den Netzbetreiber als Lieferant gebunden.

 

Funny08  
Man braucht nicht unbedingt einen extra Platz für den Rundsteuerempfänger - die gibts auch in den Zähler integriert. Allerdings frage ich mich - wieso ihr da wechseln wollt - die günstigen Preise der 90 ziger Jahre gibt es ja fast nirgends mehr - viele Anbieter die "günstig" Strom liefern, bieten oftmals keinen Nachtstrom mehr an und mit den Zusatzkosten der Zählermiete, rechnet sich das fast nicht mehr.

 

Wollte auch schon fragen, wer überhaupt noch einen Nachtstromtarif anbietet. Mir fallen zu der ganzen Sache nur Nachtspeicheröfen ein, welche sehr uneffektiv und in Mehrfammilienhäusern ab 2019 sogar verboten sind.

Warum möchtest Du Nachtstrom nutzen?

 

Es ist wirklich ein Rechenexperiment ob sich das lohnt.
Ein Bekannter hat eine Wärmepumpe die wohl entsprechend Strom verbraucht (??? Hab keien Ahnung von Wärmepumpen???) Um die Stromkosten in grenzen zu halten hat er jedenfalls 2 Eintarifzähler einbauen lassen. Für den "normalen" Verbrauch und den Pumpenverbrauch hat er jeweils einen Anbieter der auf Basis des Verbrauchs einen günstigest Tarif (Kombination aus Grundpreis und Leistungspreis) anbietet. Mit einem Zweitarfifzähler wäre er an den Grundversorger gebunden, da diese der einzige vor Ort ist der einen entsprechenden Tarif anbietet. Durch seine Lösung kann er beie Kreise unabhängig von einander kalkulieren.
Allerdings hat er die Installation direkt beim Hausbau so vornehmen lassen. Bei nachträglicher Änderung fallen auch noch die Installateurpreise wieder ins gewicht, so dass sich ein Wechsel des Systems wohl eher nicht rechnet.

 

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