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Muss Käufer eines gebrauchten Hauses neue Energiebezugsanmeldung für Strom beantragen?

04.06.2013, 19:06
Hallo,
dieses Info erhielt ich heute von meinem Bastelspezie aus der Nachbarstraße.
Wer kennt sich damit aus?
Danke und Gruß vom Daniel
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12 Antworten
Sorry ich war zu schnell am Abzug, bitte um die Hilfe eines Moderator, welcher mir die Frage verbessert.
Danke.

 

Woody  
Ich kann dir nur sagen wie es bei uns in Ö geregelt ist:

Sofern der Verkäufer den Strom noch nicht abgemeldet hat, erfolgt einfach eine Ummeldung auf den Käufer mit aktuellem Zählerstand beim Energieversorger. Willst den Versorger wechseln, so muss der VK seinen Bezug abmelden, der Käufer neu anmelden.

Ich hoffe, ich hab deine Frage richtig interpretiert.

 

Zitat von danielduesentrieb
Sorry ich war zu schnell am Abzug, bitte um die Hilfe eines Moderator, welcher mir die Frage verbessert.
Danke.
Hab's mal etwas gekürzt, weil die begrenzte Zeichenzahl sonst nicht gereicht hätte

 

Danke an den helfenden Helfer.

Richtig verstanden.
Vielleicht ist es in D ähnlich.
Gruß

 

Wer ausser dem neuen Eigentümer sollte denn den Vertrag mit dem Energieversorger abschliessen können?

Zunächst informiert der Alteigentümer den Stromversorger über das Ende seines Bezugs. Dazu liest er den Zähler ab und übermittel die Daten an den alten Versorger. Die Ablesung erfolgt sinnvoller Weise gemeinsam mit dem neuen Eigentümer - das vermeidet Misverständnisse. Sofern der neue Eigentümer den selben Stromanbieter wählt, kann die Ab- und Anmeldung in einem Rutsch erfolgen.

 

Geändert von Fernton (04.06.2013 um 19:39 Uhr)
Woody  
Am einfachsten wäre es, du schaust einfach in den Lieferbedingungen des Versorgers nach. Wichtig ist auf jeden Fall den aktuellen Zählerstand bei Übergabe schriftlich zu fixieren und beidseitig zu unterschreiben. Sollte der VK noch Stromschulden haben, ist so leichter der Verbrauch Neu beweisbar.

Was noch zu beachten wäre: die monatlichen (bei uns sind es viertelj.) Vorauszahlungen im ersten Jahr. Da man noch nicht weiß, wie der Verbrauch sein wird, stufen einem die Versorger meist zu niedrig ein (stand das Haus länger leer, dann sowieso, weil ja nach dem Vorjahresverbrauch eingestuft wird) und dann kommt die böse Überraschung mit der ersten Jahresabrechnung mit irren Nachzahlungsforderungen.

Nicht vergessen, im ersten Jahr meist höherer Stromverbrauch durch Maschinen und Geräte im Zuge von Renovierungsarbeiten.

 

Hallo,
mein Spezie behauptet, das bei Eigentümerwechsel einer Immobilie der Netzbetreiber, unabhängig vom Stromhändler, eine neue EBA mit der Tüchtigkeit der Anlage nach DIN VDE 0100 zu beantragen wäre???
Gruß vom Daniel

 

Ok, nun verstehe ich was du meinst.

Massgeblich hierfür sind die Technischen Anlagebedingungen (TAB) des örtlichen Netzbetreibers.

Melde-/Beantragungspflichtig sind idR Neuanschluss, Stillegung, wesentliche Änderungen an Anlage oder Anschluss und der einsatz besonderer meldepflichtiger Geräte (dazu bitte beim örtlichen Netzbetreiber nachfragen).

Falls der Voreigentümer also z.B. eine Stillegung beantragt hat, müsstest du einen Neuanschluss beantragen samt Nachweis. Bei einem Hausverkauf eine Stillegung zu beantragen ist aber eher ungewöhnlich. Meist wird nur der Versorgungsvertrag gekündigt und wenn der nicht schon ewig und drei Tage gekündigt war un der Versorger von sich aus dann die Stilllegung beantragt hat, musst du auch nichts neu anmelden.

Frag den Voreigentümer was er gemacht hat und wenn du Zweifel hast frag beim Netzbetreiber wie es weiter geht.

 

Zitat von danielduesentrieb
Hallo,
mein Spezie behauptet, das bei Eigentümerwechsel einer Immobilie der Netzbetreiber, unabhängig vom Stromhändler, eine neue EBA mit der Tüchtigkeit der Anlage nach DIN VDE 0100 zu beantragen wäre???
Gruß vom Daniel
Nö, eigentlich nur eine Wiederinbetriebnahme.

Und falls der Versorger neue Zählertafeln oder sonstiges fordert, kann man den Jocker des
"Bestandschutz"es aus dem Ärmel ziehen.

Nach meiner Äußerung des Wortes "Bestandschutz" wollten Sie mit mir nicht weiter diskutieren und haben´s genehmigt und angeschlossen.

Nur einen Smatmeter haben´s trotz Bestellung nicht installiert.
Aber damit komm ich klar.

 

Zitat von Manfredh
Nö, eigentlich nur eine Wiederinbetriebnahme.

Und falls der Versorger neue Zählertafeln oder sonstiges fordert, kann man den Jocker des
"Bestandschutz"es aus dem Ärmel ziehen.

Nach meiner Äußerung des Wortes "Bestandschutz" wollten Sie mit mir nicht weiter diskutieren und haben´s genehmigt und angeschlossen.

Nur einen Smatmeter haben´s trotz Bestellung nicht installiert.
Aber damit komm ich klar.
Danke aber was ist in Gottes Namen ein Smatmeter???

 

Funny08  
Ein Smartmeter ist ein Zähler der die Daten zB Direkt an das EVU per Web sendet. Schließe mich der Meinung an, wurde die Anlage nicht Stillgelegt und du hast Baulich nichts daran verändert, sollte der Bestandsschutz hier greifen und dir Kosten ersparen.

 

Bei uns genügte ein Anruf mit dem genauen Zählerstand am Tag X und alles ging weiter. Auch der Versuch des Verkäufers, falsche Zahlen bei der Abmeldung durchzugeben, scheiterte.

 

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