Werde Mitglied in der großen deutschen Heimwerker-Community!
Jetzt anmelden!
 

Multifunktionswerkbank, der Bau

26.12.2014, 08:01
Geändert von mwanders (11.01.2015 um 07:25 Uhr)
So, nach langem durchforsten von Foren und Heimwerker Seiten, unzähligen Bauanleitungen, Videos auf Youtube, erstellen von eigenen Zeichnungen, besprechen mit Freunden ist es nun endlich soweit. Der Plan steht (Multifunktionswerkbank die Planung).
Das Material ist bestellt und bald gehts los. Jetzt muss ich mit noch eine Flachdübelfräse und einige Zwingen und Klemmen besorgen und dann gibts hier mehr zum Bau.
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Tischplatte 1,80m x 0,90m + Untergestell02.jpg
Hits:	0
Größe:	39,8 KB
ID:	30400  
 
Multifunktionswerkbank Multifunktionswerkbank
Bewerten: Bewertung 1 Bewertung
64 Antworten
Janinez  
Gut so mwanders - so können wir besser verfolgen, wie es bei Dir voran geht. Ich weiß als Neuling stellt man das als Projekt ein, da man es nicht besser weiß und dann geht es unter.
Schön, daß Du meinem Rat gefolgt bist

 

na klar, nehme gerne einen rat auf. möchte ja auch von Kritik profitieren, dass ich während dem bau evtl. noch etwas ändern kann, sofern es mir sinnvoll erscheint...

 

Ich wünsche dir gutes gelingen und deine Planung dazu ist schon mal klasse

 

So, nun ist es endlich soweit. Der Bau beginnt.
Das Holz habe ich mir beim fachhändler bestellt und zuschneiden lassen. Nachdem ich es Zuhause hatte der erste lernfaktor... da mp nicht 100 prozentig masshaltig ist habe ich leider an der ein oder anderen Stelle einen mm zu wenig... mal sehen wie ich das beim Bau hinbekomme. Zur erklärung: ich bin von 24 mm platte Material ausgegangen, leider hatte die platte die zum zuschnitt verwendet wurde nur 23,5mm. Somit stimmten meine Berechnungen der teile nicht mehr genau. Der zuschnitt ist aber exakt auf meine Masse gemacht worden. Daher mein tip für die zukunft: multiplex nur grob vorgeschrieben kaufen und nach Möglichkeit den Feindschaft selber erledigen. Für die werkbank sollte es allerdings genügen. Werde bei den zarten eben kleine Spalte haben.
nächsten Problem dann, wo bekomme ich eine flachdübelfieber her; bei ob gibt's eine für 40euronen.... da ich jedoch nicht genug Geld habe mir immer was billiges zu kaufen habe ich nirgends vor einigen Jahren geschworen kein billig Werkzeug mehr zu kaufen. Also musste eine andere Lösung her. Also einen bekannten Schreiner gefragt, und tatsächlich er leiht mir seine lamello aus... nun kann losgehen. Heute verzieh ich mich in die Werkstatt und werde loslegen... weiteres folgt

 

Janinez  
Ist ja auch ein Werkstattwetter heute, bin gespannt, wie weit du kommst. Bilder machen nicht vergessen

 

Ich werde jetzt auch mit einem ähnlichen Projekt beginnen Allerdings habe ich mir ganze Platten gekauft um endlich mal meine Tauchkreissäge richtig arbeiten zu lassen. Dir schon mal viel Spaß bei der Umsetzung deines Plans.

 

Janinez  
Dann sehen wir von dir ja auch ein neues Projekt Maedelfueralles?

 

Als gute und günstige Flachdübelfräse kann ich dir die Einhell Flachdübelfräse empfehlen. Achte falls sie die dir zusagt nur darauf das du die zweite Revision erwischt!

 

Zitat von Janinez
Dann sehen wir von dir ja auch ein neues Projekt Maedelfueralles?
Ja das werde ich wohl wieder einstellen. Bin jetzt mit den Zuschnitt zum größten Teil fertig. evtl. mach ich auch mehrere Projekte draus, weil es sonst zuviel wird. Also eines für die Werkbank und ein weiteres für den Einbau der Oberfräse und den Fräsanachlag.

 

Da kann ich HdH nur zustimmen!

 

So, nach zwölf Stunden in der Werkstatt, natürlich mit mittagspause, bin ich ein ganzes Stück weiter gekommen.
das Grundgerät steht, fehlen nur noch die rollen, aber dafür habe mir jetzt ein paar schrauben gefehlt, schade dass sonntags kein bau markt offen hat.
Bilder vom Bau folgen die tage. Morgen muss ich mal meiner Frau und meiner Tochter Zeit schenken, ausser ich bin bald wach, dann kommen sie schon morgen....

 

  1. Als Erstes steht der Materialcheck an, wie bereits gesagt, die Multiplexplatten weisen leider eine Stärke von (nach messen ergaben sich) 23mm - somit stimmen meine Maße teilweise nicht mehr, weil ich bei der Planung nun mal von 24mm ausgegangen bin. Nun werden eben ein paar Spalte entstehen - MIST!
  2. Meine Ersten Flachdübel: Die Mittelzargen werden mit der flachen Seite auf die Unterseite der Tischplatte gelegt (bei mir die Siebdruckfläche), da die glatte Seite der Platte die Oberseite werden wird , Abstand zur Aussenkante der Tischplatte 250mm. Mit Schraubzwingen fixieren (mal ehrlich dass ist doch das beste an jedem Projekt - es gibt immer was neues in der Werkstatt, bei mir waren dass Neue Schraubzwingen (hatte bisher nur zwei Stück!). Nun habe ich die Lage der Lamellos angezeichnet (ausgemittelt) - anzeichnen genügt auf der Oberseite der Zarge - dieses Strichchen kann für die Flachdübel in der Zarge und in der Tischplatte verwendet werden. Nun also zuerst die Dübel in die Tischplatte fräsen, hierzu die Lamello senkrecht auf die Tischplatte stellen und fräsen - fertig! Anschließend die Fräse flach auf die Tischplatte legen und an den gleichen Stellen die Gegenstücke in die Zarge fräsen. Nach dem fräsen erste "trockene Anprobe"
  3. Nun werden die kurzen stirnseitigen Zargen gefräst - Zargen mit Abstand von 23mm (je nach Dicke der Stirnseiten) auf die Tischplatte legen und fixieren, Lamellos fräsen.
  4. Jetzt noch die beiden äußeren Längszargen wie beschrieben.
  5. Anprobe trocken der Tischzargen
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	DSC06365.jpg
Hits:	0
Größe:	118,3 KB
ID:	30648   Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	DSC06388.jpg
Hits:	0
Größe:	49,8 KB
ID:	30649   Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	DSC06367.jpg
Hits:	0
Größe:	131,6 KB
ID:	30650   Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	DSC06368.jpg
Hits:	0
Größe:	135,9 KB
ID:	30651  

Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	DSC06373.jpg
Hits:	0
Größe:	102,2 KB
ID:	30652   Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	DSC06374.jpg
Hits:	0
Größe:	78,7 KB
ID:	30653   Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	DSC06375.jpg
Hits:	0
Größe:	96,4 KB
ID:	30654  

 

  1. nachdem alles halbwegs passt (die Spalte stören mich ehrlich gesagt total, aber was will mal machen) wird verleimt. Zuerst die Mittelzargen und die beiden Querzargen - also Leim in die Lamellolöcher geben und die Multiplexzarge ebenfalls mit Leim versehen. Lamellos eindrücken und Zargen aufstecken. ausrichten und mit Zwingen verspannen, prüfen dass auch alles rechtwinklig ist.
  2. Während der Leim trocknet nehme ich mir mal die Längszarge vor, welche mit den Banklöchern versehen wird. Die Lange Längszarge wird mit der um 48mm kürzeren Längszarge mithilfe einiger Spax verleimt - darauf achten dass die Spax bei den Bohrungen nicht im Weg sind!
  3. Nun werden die Banklöcher angezeichnet (50mm von der Oberkante und der Seite, Abstand untereinander 130mm - in meinem Fall). Mit dem Forstnerbohrer, einem Mobilen Bohrständer und der Bohrmaschine nun die Löcher bohren - mit der Tischbohrmaschine ginge dass viel komfortabler, die habe ich leider noch nicht.
  4. Die Löcher habe ich anschließend noch mit der Oberfräse und einem 45° Fräser mit Kugellager gefast (nur ca. 1,5mm).
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	DSC06383.jpg
Hits:	0
Größe:	120,9 KB
ID:	30655   Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	DSC06384.jpg
Hits:	0
Größe:	140,2 KB
ID:	30656   Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	DSC06385.jpg
Hits:	0
Größe:	94,5 KB
ID:	30657   Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	DSC06386.jpg
Hits:	0
Größe:	71,4 KB
ID:	30658  

Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	DSC06387.jpg
Hits:	0
Größe:	48,6 KB
ID:	30659  

 

  1. Nachdem die bereits verleimten Zargen ausgetrocknet sind, kommen nun die beiden Aussenzargen an die Reihe - Vorgehensweise analog. Leim aufgeben, Lamellos rein, aufstecken und festzwingen - rechtwinkligkeit prüfen.
  2. Nachdem der Tischunterbau soweit fertig ist mache ich mich an den Tischunterbau - zuerst die Tischfüße - , Siebdruck 30mm auf genaue Länge schneiden (bei der Bestellung wußte ich noch nicht genau welche Rollen ich verwende, daher mache ich den Kürzungsschnitt nun mit der Kappsäge und improvisiertem Längenanschlag), Lamellos einfräsen wie schon beschrieben - und zusammenleimen der Vier Füße.
  3. Nun gehts an die 100/100/30mm großen Aufnahmeplatten für die Rollen, welche später auf die Unterseite der Füße geschraubt und geleimt werden - Bohrungen für die Verschraubung mit den Füßen einzeichnen, mit 3mm Holzbohrer vorbohren und senken, dann die Löcher für die Rollen einzeichnen und mit 8mm Bohren - Aussparungen für die Vierkantaufweitung der Schloßschraube mit Stemmbeitel ausstemmen. Das Ganze vier mal.
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	DSC06391.jpg
Hits:	0
Größe:	148,9 KB
ID:	30660   Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	DSC06392.jpg
Hits:	0
Größe:	147,8 KB
ID:	30661   Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	DSC06397.jpg
Hits:	0
Größe:	142,4 KB
ID:	30662   Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	DSC06400.jpg
Hits:	0
Größe:	153,9 KB
ID:	30663  

Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	DSC06402.jpg
Hits:	0
Größe:	150,0 KB
ID:	30664   Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	DSC06401.jpg
Hits:	0
Größe:	154,0 KB
ID:	30665  

 

Woody  
Na da geht ja was ordentlich weiter . Ich versteh nicht, warum du nicht den Tisch nun an die vorhandene Materialstärke anpasst? Die Spalten werden dich ewig ärgern und jetzt könntest ja noch korrigieren.

Für Leisten und schmale Werkstücke bastel dir doch einen Mittefinder. Dazu gibt es hier einige Projekte und noch mehr Ideen auf youtube. Ein simpler,aber überaus wertvoller Werkstatthelfer, den du sehr oft brauchen wirst können.

 

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Ansicht