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Montagegrube bauen / Bodenplatte erstellen

15.01.2014, 14:37
Geändert von Stephan71 (15.01.2014 um 14:42 Uhr)
Montagegrube bauen / Bodenplatte erstellen
Ich möchte meine Werkstatt (Alte Scheune) ausbauen
Eine Montagegrube bauen und eine Bodenplatte gießen - das ganze mit Boden Isolierung gegen Feuchtigkeit und Kälte - die Idee sieht erstmal so aus (Bild)
Tiefe der Grube 1,59m
Breite Öffnung 1m
Überstand 30 cm für Werkbank/Werkzeugwand
Anschlüsse 230V/400V und Druckluft
Bin für Anregungen offen bzgl. Betonstärke, Wände aus Betonschalsteinen, Bodenaufbau etc.
Danke schön ;-)
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Name:	Grube werkstatt.png
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ID:	24126  
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10 Antworten
Wenn du schon ne Scheune hast, wäre ein gebrauchte Hebebühne da nicht praktischer und vor allem kostengünstiger?

 

In diesem Bereich habe ich nur 2,80m Deckenhöhe und es gibt arbeiten da sollten die Räder fest auf dem Boden stehen. Ich werde noch rechts und links Schienen einsetzten falls mal ein günstiger Grubenheber zu ergattern ist.
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Name:	9818_n.jpg
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ID:	24127  

 

Geändert von Stephan71 (15.01.2014 um 15:04 Uhr)
Woody  
Sind 1,60m nicht arg bissl wenig? So ist ein vernünftiges Arbeiten unter einem Auto, welches auf den Rädern steht, gar nicht machbar.

Wenn du Platz genug hast, würde ich auch eine ordentliche Treppe/Stufen einplanen. Mit Werkzeug eine Leiter runterkraxeln ist auch nicht so schön.

Seitlich an der Wand würde ich Steckdosen und unbedingt eine ordentliche Beleuchtung (Neonröhren?) machen. Kabelgewirr auf so engem Raum sollte man vermeiden. Und wenn du ohnehin schon neu machst, kannst du das ja alles berücksichtigen.

Boden leicht zu säubern (Öl) und vielleicht mittig einen kleinen Auffangschacht mit herausnehmbarem Behälter nach Säuberungsaktion.

Das wären so meine Ideen.

 

Bis 1,59m geht das ganze ohne Absauganlage - daher bleibe ich bei meinen 1,59 +- Fertigungstoleranz. Treppe ist ebenfalls Pflicht auf einer Seite + Leiter auf der Anderen.

 

Speziell für Solche Böden gibt es eine beschichtug. wird wie bodenausgleichsmasse über den Betonboden gekippt und verteilt

Diese Höhe berücksichtigen...

Als arbeitshöhe würde ich ca 170 empfehlern (leidvolle erfahrung)
An den Rand der Grube auf jeden Fall L Profile einlassen. Damit kann man vensenkte Lichtgutter oder Bohlen über die Grube Legen. Wenn man einfach eine "Kante" giesst, bröckelt das ab.

Ganz geschickt wäre auch eine Kante gegen reinrollen aus Profilstahl.

Anstelle eines Grubenhebers kann man sich auch mit einem Stempelheber auf einer Gerüstbohle behelfen. (nur mal so)

An deiner Stelle würde ich das Loch machen, den grubenboden mit ca 20 cm beton ausgiessen buddel ruhig in breite und länge etwas mehr. Die Wände könntest du evtl gleich im selben zug mit giessen (quasi eine Wanne) oder du mauerst hoch.Den Garagenboden würde ich dann auch abtragen, verdichten und oben neu ausgiessen.

Wände verputzen wär auch was, gleich mit Feuchtesperre.

Je nach erdreichfeuchte must du mit einer drainage rechnen...

 

Eine tolle und spannende Arbeit.
Wäre ich jünger würde ich in eine Garage des neuen Hauses sogar eine Grube nachrüsten.

1,59 m ist schon tief und reicht aus meiner Erfahrung zum Arbeiten am Fahrzeug.

Ganz wichtig erscheint mir aber ein Rahmen aus Winkeleisen als Abschluss und eine tragfähige befahrbare Abdeckung aus Holzbohlen!

Den Betonboden würde ich einfach glätten und versiegeln, gibt da örtlich genug Zeug.

Der Hinweis mit den Neonröhren von woody ist auch ganz wichtig.

Maximal eine Steckdose zur Speisung der Handleuchte und ev. Druckluft dürfte reichen.
Viel Spaß vom Daniel

 

Wegen der Feuchtigkeit spiele ich mit dem Gedanken " Cresit Mörtelfit Wasserdicht" als Zuschlagstoff in den Beton zu mischen - ich denke Schaden kann es nicht aber ich hab keine Erfahrung damit.
Einen Rahmen aus Winkeleisen zusammenzuschweißen scheint die Beste Lösung zu sein, ich bin mir noch nicht sicher ob Holzbohlen oder Gitterrost. Hat wohl beides seine Vor- und Nachteile.
Sind 20cm Beton für den Boden nicht etwas zuviel des guten (1m³)
Die Grube soll 5m lang werden - immer etwas länger als das längste Auto damit "Mann" nicht in der Grube festhängt.

 

Woody  
Ich würde Holzbohlen als Abdeckung vorziehen. Durch den Gitterrost fällt doch sehr viel Dreck in die Grube, der dann auch irgendwann wieder rausgeholt werden möchte.

 

Servus Stephan,

Wenn Du in die Grube Strom (Steckdose / Licht) legst, würde ich auf jeden Fall eine Absaugung installieren.

Das hängt damit zusammen, dass wenn Dir entsprechende Flüssigkeiten o.Ä. in die Grube laufen, sich dort auch ein explosionsfähiges Gemisch bilden kann, welches beim Betätigen des Lichtschalters oder beim Steckerziehen unter Last (Handleuchte) Dir eine ungemein schnelle Ausstiegshilfe beschert.

Denke auch daran, dass die Grube entweder über einen Ablauf verfügt oder das Abpumpen von Flüssigkeiten möglich ist (der Boden ist leicht auf einen Punkt geneigt)

Bei einem Ablauf in die örtliche Kanalisation ist wiederum ein Ölabscheider notwendig.

Wie Woody bereits angemerkt hat, ist eine Treppe wesentlich einfacher als eine Leiter.

Soviel erstmal von mir...

mfg Dieter

 

Holzbohlen vs Gitterrost --> Gut zugedeckt oder schön belüftet mit der Chance das die Schraube die man gerade brauch genau durch das Gitter fällt.
Zum Glück kann man da noch etwas Testen, ich denke an die Erste und letzte Abdeckung als Gitter zu machen und den Rest als Holzbohlen.
Kein Ablauf, kein Ölabscheider und auch keine Absaugung.
Das soll eine reine Hobbywerkstatt bleiben und das als Trocken-Werkstatt ohne Wechsel von Betriebsflüssigkeiten.

 

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