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Mein Plan einer Werkbank

14.10.2013, 20:10
Anbei zeige ich meinen Plan von einer Werkbank. Die Arbeitsplatte ist eine 30mm Siebdruckplatte, Der Rahmen unter der Platte und der Schwingrahmen soll aus 24mm Birkensperrholz entstehen. Die Tischbeine plane ich aus KVH. Die Zwinge ist die große deutsche Vorderzangenführung von feinewerkzeuge. Die Backen sollen aus Buchen Holz entstehen. Ich bitte um konstruktive Kritik was ich verbessern sollte. Vor allem haltet ihr es für möglich mit der Zwingenführung über die ganze Breite des Tisches zu spannen oder muß ich die Zwinge versetzen und die Backe kürzen

Gruß Bobbi
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ID:	22515  
 
Werkbank Werkbank
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10 Antworten
Ich würde keine Siebdruckarbeitsplatte nehmen.
Da flutscht dir alles durch die Gegend....

Entweder Multiplex oder Tischlerplatte.
Vielleicht aber auch eine Küchenarbitsplatte aus Massivholz.

 

Verbesserungsvorschlag:
Schreib dazu für was du die Werkbank benutzen willst.
Welche Werkzeuge kommen zum Einsatz?
Was wird bearbeitet?
Vielleicht noch mit einer Gewichtung (häufig selten)

 

Sieht gut aus, Dein Plan.
Ich habe die kleine Ausführung der von Dir genannten Vorderzange verbaut. Wenn man einseitig spannt verzieht sie sich schon und ist dann nicht mehr parallel. Aber wenn Du auf der freien Seite ein Holzstück mit passender Stärke mit einspannst, geht es ausgezeichnet. Du kannst es einfach mit einer Federklemme am Durchfallen hindern.
Gut funktioniert in diesem Zusammenhang auch eine Lösung, die in Holzwerken beschrieben wurde. Sie besteht aus einer Anzahl dünner Blättchen, die auf einer Seite durchbohrt sind und von einer Schraube locker zusammen gehalten werden. Damit lässt sich sehr leicht dieses Gegenstück bilden, das Deiner Werkstückstärke entspricht, indem die überzähligen Blättchen einfach zur Seite geklappt werden.
Trotzdem solltest Du Dich fragen ob Du wirklich eine Zange über die ganze Breite brauchst. Wenn ja, wäre eine Lösung mit zwei synchron laufenden Spindeln wohl die bessere. Allerdings auch eine andere Preisklasse.

 

Woody  
Was ich persönlich beim nächsten Mal (sollte es das noch geben) anders machen würde, wäre die Platte überstehend zu machen, um Werkstücke mit Zwingen direkt an der Arbeitsplatte befestigen zu können.

 

Schau dir das mal an. http://montagetische.info/cms/front_content.php .
Da sind sehr schöne Montagetische aus Multipelx drin. Die Tischen haben (fast) alles drin was man braucht. Da kommst du auf andere gedanken und Ideen.
So was möchte ich mir auf jeden fall auch bauen.......die sind geil

 

@ Woody Die Oberfläche und der vorder Rahmen sollen noch reichlich Löcher in 20mm grüße für Bankhaken bekommen.

@fernton die Werkbank will ich noch erweitern nach der Multifunktionswerkbank des Guido Henn in Holzwerken. Demnach wird meine Führungsschiene noch mit entsprechenden Halterungen und Anschlägen an den Tisch gebaut. doch das wird die Fortsetzung des Projektes

@armin haus Peter Die Doppelspindel Lösung hatte ich in Gedanken, aber wegen der Preisklasse verworfen. Gerade mit der Zwingenlösung trage ich mich noch schwanger.

Ich bedanke erstmal für eure Kritik und hoffe bald einen Baufortschritt berichten zu können

Bobbi

 

debabba  
Hallo cwbobbi,

ich kenne ja deine Platzsituation nicht, aber evt. machst du noch Fächer und Schubladen unter die Werkbank.
Du gewinnst Stauraum und durch zusätzliches Gewicht verrückt dir die Werkbank nicht beim Arbeiten.

LG debabba

 

Geändert von debabba (15.10.2013 um 13:52 Uhr)
Zitat von cwbobbi
@fernton die Werkbank will ich noch erweitern nach der Multifunktionswerkbank des Guido Henn in Holzwerken. Demnach wird meine Führungsschiene noch mit entsprechenden Halterungen und Anschlägen an den Tisch gebaut. doch das wird die Fortsetzung des Projektes
Also möchtest du im Schwerpunkt Holz bearbeiten und nicht etwa Metall oder Töpfern oder ... richtig?

Dann würde mir eine Spannvorrichtung an der langen Seite fehlen.

 

Ich rate auch stark von der Siebdruckplatte ab. Zu teuer und vor allem unbrauchbar als Arbeitsplatte.

 

Ekaat  
Ich habe zwei 18mm Spanplatten genommen und diese so miteinander verleimt und verschraubt, daß vorne 10cm der Unteren Platte fehlen, um besser mit Schraubzwingen arbeiten zu können. Da ichj viel mit Metall arbeoite, habe ich in die Obere Platte einen Absatz von 6mm Tiefe und 200mm Breite eingefräst, in die ein Flachstahl der gleichen Stärke und Breite kam. In diesen Flachstahl habe ich zwei Langlöcher gesägt und gefeilt, um den Spannbock für die Bohrmaschine dort aufspannen zu können. Außerdem bot mir der Stahl eine gute Möglichkeit, den Schraubstock und den Bohrständer mit Gewindeschrauben zu befestigen. Da ich damals guten Kontakt zu einem Galvaniseur hatte, habe ich den Stahl galvanisch verzinken lassen.

 

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