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Mein inoffizieller Testbericht zum Glue Pen

26.07.2013, 15:15
Als ich die ersten Produktankündigungen las, dachte ich erst "Wer braucht so was?" und "Was will man am Prinzip des Heißklebens noch verbessern?".
Dann wurde ich durch die Tests doch neugierig und habe mir einen Glue Pen zugelegt und bin begeistert.
Bisher nutzte ich eine Heißklebepistole vom Diskounter. Da fand ich klasse, dass man den 230V Stecker entweder direkt ans Gerät stecken konnte oder an der Ablage (mit Tropfschale) lassen konnte. Nach der Entnahme aus der Ablage lief die Pistole dann noch genügend mit der Restwärme kabellos und wurde dann immer wieder an der Ablage aufgeheizt.

So nun zum Glue Pen:
- die Größe und das Gewicht sind fantastisch gering und der Pen damit super handlich.
- Das Aufheizen liegt wirklich bei max. 15 Sekunden (nachdem der erste Klebestift mal drin ist).
- Der Kleberrückzug funktioniert absolut. Fast kein Tropfen und Fädenziehen mehr.

Ich habe ihn jetzt immer in Reichweite, da ich öfters mal Stecker zusätzlich auf Platinen mit Heißkleber sichere, dafür war mir die große Pistole immer zu umständlich und die Aufheizzeit zu lange.

Ein paar kleine Anmerkungen/Anregeungen:
- Es ist nicht ersichtlich (auf dem Karton und/oder dem Manual) welche Sorte der Klebestifte beigelegt wurden. Erst nach dem Nachbestellen ist klar, dass es die belastbareren (weil milchigen) Stifte sind.
- Im Handbuch sollte erwähnt werden, dass man beim "Nachladen" einen Tropfen Heißkleber auf den neuen Stift tun sollte um die Nachführung zu gewährleisten.
- Wieso heißen sie "sticks" und nicht "Stifte" ?
- Wechseldüsen mit verschiedenen Größen wären das Tüpfelchen auf dem "i".
- Ein Plastikkoffer mit Platz für 2 Sorten Kleber wäre optimal.

VG
Fritz
 
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