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Hallo.

es geht immer noch un meiner Garten-Mauer(manche erinnern sich bestimmt noch daran),

wäre es möglich folgede Variante:

30cm tief buddeln, dann frostschutzkies und dann direkt oben drauf die betonhohlsteine?

oder benötige ich da unbedingt "betonstreifen"?

wird 75cm hoch aufgebaut mit den hohlsteinen und dann kommt da beton rein..soll dazu dienen, dass ich garten eben machen kann
 
Betonboden Betonboden
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42 Antworten

Die besten Antworten

Ekaat  
Zitat von Cib1976
Vielen dank Ekaat dass du für uns gegoogelt hast und diese tolle Geschichte aus dem Netzt kopiert und hier eingefügt hast. Leider trägt sie nichts zum Beitrag dazu. ;-)
Du mußt nicht von Dir auf andere schließen. Für dieses Wissen benötige ich kein Google und auch kein Wikipedia, wie ich im übrigen auch bei allen anderen meiner Beiträge auf mein eigenes Zentralnervensystem zurückgreife - und da iat nichts mit Copy & Paste
MichaelSB82 fragte, ob nicht Eisenstangen ausreichten, und er sich das Armieren sparen könne. Deswegen habe ich diesen Beitrag geschrieben, da viele mit den verschiedenen Fachbegriffen um sich werfen, und nicht wissen, was die einzelnen Begriffe bedeuten.
Und über den Mund fahren lasse ich mir nur ungern.
Ich erinnere mich. So wie du denkst geht es nicht. Der Fundamentstreifen ist zwingend erforderlich. Du kommst nicht umhin folgende Reihenfolge einzuhalten. Fundamentgraben ausheben, 40 -50 cm - Frostschutzkies einfüllen, 20 cm - frostschutzkies verdichten - Schalung erstellen die mind. 10 cm über Erdhöhe steht - Armierung einbringen, diese sollte nach oben über die Schalung hinweg reichen - Beton einfüllen und verdichten - eventuell Feuchtesperre aufbringen - dann sogenannte Schalungssteine setzen - die Armierung immer mit nach oben führen und verlängern - spätestens nach der zweiten Reihe Beton einfüllen und ordentlich verdichten, dann erst die nächste Reihe Schalungssteine setzen und immer die Armierung nach oben mit verlängern.
Und immer so weiter bis gewünschte Höhe erreicht ist. Richtig trocknen lassen. Dann die erdzugewandte Seite mit Bitumenanstrich gegen eindringende Nässe abisoliern.

Frage : Warum willst du die Schalungssteine in der Erde versenken ? Nicht notwendig.
Außerdem bekommst du die Erde ringsum nicht richtig verdichtet. Dann doch lieber die
"Erdschalung" verwenden und nur einen kleinen Teil oberhalb einschalen. Wenn das Streifenfundament ordentlich gearbeitet ist hast du eine Ausgangsbasis die schon gerade und in Waage ausgerichtet ist. Ohne Nivellier oder Lasergerät kommst du warsch. nicht aus.

 

Ich schliesse mich da zu 100% redfox an. Er hat es schon deutlich ausgeführt. Ein Streifenfndament würde ich auch auf jeden Fall machen denn damit hast du eine gute Basis für weitere Arbeiten. Scheu dich nicht vor der Mehrarbeit. Es lohnt sich auf dauer.

 

mist, ok danke euch

 

Redfox, Du schreibst nicht wie weit der Beton in die Erde reicht. Die Mauer sollte unten genug Tiefe haben, um oben nicht einfach nach Außen zu kippen. Du schriebst 40 bis 50 cm Kies plus 20 cm verdichteten Kies. Das wären vermutlich 30 bis 40 cm Beton im Boden. Genügt das? Ich frag mal ****, denn 1 m Mauerhöhe hat schon massive Hebelwirkung, wenn Wurzeln und Erdreich einseitig drücken. Sollten nicht zumindest punktuell tiefere Pfosten/Anker im Boden sein?
Nicht dass ich es besser wüsste, ich frage mich nur, wie 40 cm die Mauer am Kippen hindern sollen.

 

Ich würde zur Stabilisierung noch Stahlarmierung durch die Hohlsteine ins Erdreich bzw. Fundament jagen. Da kippt nix mehr.

 

genau - so wie cib schreibt - ein wenig stahl (1 pro schalstein) reicht um hier wirklich stabilität zu gewährleisten

 

Zitat von redfox
Ich erinnere mich. So wie du denkst geht es nicht. Der Fundamentstreifen ist zwingend erforderlich. Du kommst nicht umhin folgende Reihenfolge einzuhalten. Fundamentgraben ausheben, 40 -50 cm - Frostschutzkies einfüllen, 20 cm - frostschutzkies verdichten - Schalung erstellen die mind. 10 cm über Erdhöhe steht - Armierung einbringen, diese sollte nach oben über die Schalung hinweg reichen - Beton einfüllen und verdichten - eventuell Feuchtesperre aufbringen - dann sogenannte Schalungssteine setzen - die Armierung immer mit nach oben führen und verlängern - spätestens nach der zweiten Reihe Beton einfüllen und ordentlich verdichten, dann erst die nächste Reihe Schalungssteine setzen und immer die Armierung nach oben mit verlängern.
Und immer so weiter bis gewünschte Höhe erreicht ist. Richtig trocknen lassen. Dann die erdzugewandte Seite mit Bitumenanstrich gegen eindringende Nässe abisoliern.
1. wieso nur 20cm des Frostschutzkieses verdichten? Wenn, dann schon alles Verdichten...
2. wieso die Schalung 10 cm über die Erdhöhe bringen? Die von ihm gewollten Schalsteine als oberste Schicht reichen bei weitem aus und stellen einen saubereren Abschluss dar.
Die Betonschalsteine brauchst du übrigens nicht gegen Nässe sichern...

Zitat von redfox
Frage : Warum willst du die Schalungssteine in der Erde versenken ? Nicht notwendig.
Außerdem bekommst du die Erde ringsum nicht richtig verdichtet. Dann doch lieber die
"Erdschalung" verwenden und nur einen kleinen Teil oberhalb einschalen. Wenn das Streifenfundament ordentlich gearbeitet ist hast du eine Ausgangsbasis die schon gerade und in Waage ausgerichtet ist. Ohne Nivellier oder Lasergerät kommst du warsch. nicht aus.
Ich habe bereits mehrere Streifenfundamente gelegt - jedes mit Betonschalsteinen in der obersten Reihe - deine Gegenargumente sind eigentlich Argumente für die Schalsteine.
Wenn du den Boden als Schalung hernimmst, bekommst du erst recht nicht die Seiten neben dem Fundament verdichtet.
Mit Schalsteinen, kann ohne Probleme neben dem Fundament jedwelche Füllung eingebracht und verdichtet werden.

Eine Schlauchwaage (je nach Länge des Fundamentes), evtl. noch eine Wasserwaage ist absolut ausreichend.

Ansonsten die Armierung in den Frostschutzkies, wie von Cib schon angesprochen.

 

Ich habe bei mir ein Ahnliches Projekt vor einigen Jahren mit Hilfen von Fachleuten gemacht. Mein Garten liegt ungefähr 1,60m tiefer, als der dahinter liegende Park. Als wir eingezogen sind, war dann ein relativ langer Ranker in unserem Garten. Diesen haben wir abgegraben. Danach wurde ein ca. 10 cm dickes Steifenfundament gegossen...kein Kies oder ähnliches darunter...nur Lehm und Erde. Danach wurden auch Betonhohlsteine draufgesetzt...immer mit 10cm Versatz zum Hang hin. Die Steine wurden mit Stahl und Beton verfüllt...Das hält bisher bombenfest und wie geschrieben...die Mauer ist 1,60m hoch. Dahinter ist sogar eine ganze Baum und Strauchreiche angelegt worden. Ich bin zwar nicht vom Fach, aber wenn ich mir oben durchlese, was für Anforderungen an die Mauer gestellt werden, dann weiß ich nicht so ganz genau, ob diese etwas übertrieben sind, oder ob bei mir wiedermal nur gepfuscht wurde...allerdings hält die Mauer doch schon seit 5 Jahren und da hat sich nix verzogen oder so

 

@RAS384, der Kies sorgt für einen ebenen Untergrund was du sicher auch mit bloßen Erdreich auch schaffst ja. Allerdings sorgt der Kies dafür dass das Wasser ablaufen kann. Wenn du direkt auf Erdreich die Mauer aufstellst und das Wasser nicht ablaufen kann (Erdreich nimmt das Wasser auf) kann es zu Frostschäden im Fundament führen. Sicher ist es nur ne Mauer die draußen steht und nass wird. Aber sie soll ja auch was aushalten so wie ich das verstanden habe. Wie lang soll die Mauer eigentlich werden, steht das irgendwo, hab ich was überlesen?

 

huhu so dann schreibe ich mal bissel genauer, dass sich die netten User nicht nach meinen anderen threads suchen müssen(die ich auf die schnelle auch nicht finde ),

also:

20m lang 50cm tief und 80cm
so dann war geplannt, dass ich 80cm streifen in die erde buddle die dann 20m lang sind und 50cm tief..
dann dachte ich an 20cm frostschutzkies, welches verdichtet wird und restliche 60cm würde ich mit beton ausfüllen(eben mit dem erdreich), so
dann würde ich alle ca. 50cm eisenstande reinjagen welche zu 50cm im boden ist und 50cm rausschaut..
oben drauf würden dann die Betonholsteine draufkommen (versetzt), so dass wenn dann da beton reinkommt, er durch den eisen sich mit dem boden verbindet und eigentlich bombenfest sein müsste/sollte..

dan habe ich mir überlegt, ob man nur ca.30cm gräbt und da nur frostschutzkies reinmacht und dann auf ihm direkt die betonholsteine macht..

 

ja cib kannst loslegen

 

So. Sag mal die Mauer soll 50cm breit und 80cm hoch sein oder? Mal ehrlich ich glaube das Ding wirft keiner so schnell um. Aber ich würde durchgehend also auf 20m Kies aufschütten, verdichten und dann mit Stahl verstreben und dann deine Hohlsteine mit Beton füllen. Wenn du es nicht durchgehend gleich machst mit dem Fundament sondern nur streifen dann kann es sein dass sich der Untergrund unterschiedlich setzt und die Mauer reißt.

 

also brauche ich keinen betonstreifen?

reicht also auch, wenn ich loch buddle und den mit frostschutzkies auffülle/verdichte und dann alle 50cm eisen in den boden stecke und da dann betonhohlsteine reinstelle...

richtig?

 

Der Betonstreifen würde insofern helfen dass du einen ebenen Untergrund hast zum Mauern. Du kannst aber die erste Reihe Hohlsteine auch setzen und ausbetonieren sozusagen als Fundament und anschließend deine Mauer darauf aufbauen.

 

cool, damit sparre ich haufen zeit und geld..

könnt dich glatt knutschen

danke

 

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