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Markenholzschutzlasur...oder Discounter?

12.03.2012, 21:49
Hallo meine Frage wäre, welche Holzschutzlasur Ihr verwendet. Eher die teuren Produkte oder die günstigen aus dem Discounter wo zur Zeit alles im Angebot ist?

Wir bauen gerade aus Terrassendielen eine Wandverkleidung und ich habe mich für die günstige Alternative entschieden.

Freue mich auf eure Meinungen....

grüßle goalie
 
Holzlasuren, Lasur, Tipps Holzlasuren, Lasur, Tipps
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21 Antworten
Also ich habe gerade für unser Rankgitter die günstige Hausmarke von Max Bahr gekauft, bin selbst gespannt wie gut das klappt und wie lange die hält.

 

Das mit den billigen habe ich hinter mir, da werden nur noch die Restbestände für weniger wichtiges aufgebraucht. Ich bin inzwischen bei OSMO gelandet, da reicht ein Anstrich und damit ist sie letztlich gar nicht so viel teurer (von der gesparten Zeit mal abgesehen).

Außerdem ist sie super zu verarbeiten, z. B. nicht so pappig wie einige Dauerschutzlasuren, die ich schon ausprobiert habe und sie schäumt nicht (so wie z. B. die von Baufix bei Norma & Co.).

 

Als wir die Traufenschalung vom Dach angestrichen haben, hatten wir von Sikkens Cetol Filter 7, das Produkt war super, die Verwendung genial und mit den Billigprodukten nicht zu vergleichen. Ist natürlich nicht günstig und auch nicht überall zu kriegen.

 

Ich würde auch vorschlagen etwas mehr zu bezahlen. Wenn man da am falschen Ende spart, zahlt man meist in der Haltbarkeit drauf. Mit Markenprodukten in diesem Bereich ist man immer auf der sicheren Seite.

 

Also bei den Magazinbeuten (die Behausung der Bienen) in meiner Imkerei verwende ich zwar keine Lasur aber Lack, aber matt und nicht glänzend und der Lack ist die billige Hausmarke von Hagebau/Öbau der ist in der Nähe und da kosten 750ml 10€ und mit den PFS kann ich 10 Zargen streichen und hab nicht mal 1/4 von der Dose verbraucht. Aber bei der Lasur greife ich auf Xyladecor das ist zwar recht teuer aber ich hab bis jetzt gute Erfahrungen gemacht.

Hab einfach mal ein paar Bilder meiner Völker aus den letzten Jahr eingestellt da sieht man die farbigen Zargen, die sind alle mit den billigen Lack von Baumarkt mit der PFS gesprüht
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Ich nehme immer die günstigere version, schmeiß den kompressor an, sprühpistole dran und gib ihn......zeitaufwand ist verschwindend gering
kann man aber nicht überall machen, nebelt halt ein büsschen^^

 

Servus!

Ich nehme meistens die Toom-Hausmarke oder die (oben negativ beschriebenen) Baufix Lasuren.

Die weiter oben beschriebenen negativen Eigenschaften der Baufix Ware kann ich absolut nicht bestätigen! Ich hatte bisher keinerlei Probleme damit, auch bei der Verarbeitung mit der PFS...

Als ich gerade Xyladekor gelesen habe, ist mir der damalige Giftskandal wieder in den Sinn gekommen... seitdem habe ich nie wieder ein Produkt der Marke angefasst...

(Für die jüngeren Handwerker: in den 70er Jahren gab es einen riesen Giftskandal mit eben jener Marke und der Verwendung von Dioxinen, Phenolen, PHP usw.)

mfg Dieter

 

Mit der Baufix Lasur habe ich durchwachsene Erfahrungen. Das wird aber auch an dem hellen Farbton Kiefer liegen.
Verarbeitung etc. ist in Ordnung. Aber bereits nach dem ersten Sommer zeigen sich graue Stellen. Von UV-Schutz kann man jedenfalls bei hellen Farbtönen nicht sprechen.

 

Naja, ich habe keine Erfahrung mit der hellen Lasur gemacht, kenne nur die Dunklen und die sind gut.

 

Zitat von HansJoachim
Mit der Baufix Lasur habe ich durchwachsene Erfahrungen. Das wird aber auch an dem hellen Farbton Kiefer liegen.
Verarbeitung etc. ist in Ordnung. Aber bereits nach dem ersten Sommer zeigen sich graue Stellen. Von UV-Schutz kann man jedenfalls bei hellen Farbtönen nicht sprechen.
Helle Lasuren im Außenbereich sehen sicher schön aus aber wie du schon sagst, sehr Pflegeintensiv.
Je heller die Lasur des so weniger UV Schutz. Sieht man oft an weißen Zäunen. Die gehen schneller kaputt als dunkle. Ich nehme für den Außenbereich immer REMMERS Lasuren oder Lacke. Die Acrylfarben sind für den Außenbereich nicht zu schlagen.

 

sonouno  
Zitat von Kneippianer
Als ich gerade Xyladekor gelesen habe, ist mir der damalige Giftskandal wieder in den Sinn gekommen... seitdem habe ich nie wieder ein Produkt der Marke angefasst...

(Für die jüngeren Handwerker: in den 70er Jahren gab es einen riesen Giftskandal mit eben jener Marke und der Verwendung von Dioxinen, Phenolen, PHP usw.)

mfg Dieter
Xyladecor (Desowg Bayer...damals) war damals Marktführer (75 % in D)
und wurde deshalb auch von allen verteufelt. Dazu sei zu sagen...alle anderen Herstellern von Holzschutzmitteln hatten zu der Zeit auch PCP und Lindan ans Insektizid in ihren Lasuren (also einfach dem Marktführer nachgemacht.)
sonouno

 

Da geh ich von aus, das die das damals Alle gemacht haben, nur ist mir die Marke halt im Kopf geblieben, da wir alle Holzverkleidungen wieder rausreissen mussten...

War ein Ars** voll Arbeit und über die Auswirkungen der "Kontaminationszeit" mach ich mir lieber keine Gedanken...

 

sonouno  
jo, das Hauptproblem damals war die Ölkriese 74 und 80.... da wurden dann alle Dächer gedämmt und innen mit Holz verschalt... und weils so schön war innen mit Holzschutzlasur gestrichen...die eigentlich nur für aussen gedacht war.
Selbst kleine Dachausbauten hatten da schnell mal 250 m² Fläche... und das mit terpentinhaltiger Lasur mit PCP oder Lindan (später noch Atrazin) gestrichen...
da wundert man sich nicht das einige Leute Kopfschmerzen bekamen ;-))

 

Für mein Gerätehaus habe Ich eine teuer Hornbachlasur genommen (mit Lösungsmitteln) das Ich das Gerätehaus nicht jedes Jahr Streichen muss war wohl nicht nach einem Jahr muss Ich wieder ran.

 

sonouno  
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1. Billiglasuren : meisst auf Wasserbasis mit billigen groben Pigmenten....da wird alles gespart was geht... Elstifizierer, Fungizide, Bindemittel

meisst eine zu spröde Oberfläche die gerne an den Kanten aufplatzt und sich nach 2 Jahren abzuschälen beginnt...erste Anzeichen sind weisslich/milchige Flecken...da löst sich der Anstrichfilm schon.....

2. gute Dünnschichtlasuren : meisst Terpentin- oder Ölbasis...aber auch Wasserbasis
gute Eindringtiefe da längere Trocknungszeit....schöne lasierende Ergebnisse da Feinpigmente und die Maserung wird nicht zugeschlickert...guter Holzschutz für 5 - bis 7 Jahre....bei richtigem Aufbau (farblose Grundierung vorher etc)

3. Dickschichtlasuren : geben eine lackartige Oberfläche und sind hoch abgebunden...
meisst für Fenster/Türen/Tore und Balken/Balkone eingesetzt. Gibt es in Wasser und Lösungsmittelbasis. Oft ohne Holzschutzmittelanteil da dieser mit der Grundierung vorher eingebracht wird.

für deine Wandverkleidung hätte ich mich zu einer lösungsmittelhaltigen Dünnschichtlasur entschlossen.

grüssle, sonouno ;-)

 

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