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Macke oder was?

30.06.2013, 19:48
Ich habe neulich im Rahmen einer Blogparade mal ein paar Fragen aufgeworfen, bei denen niedliche Antworten mit viel Selbsterkenntnis rumkamen. Deshalb dachte ich mir, das könnt ich doch hier auch mal machen

Meine Frage an Euch ist, ob ihr auch einen liebevollen Vogel pflegt, eine kleine Macke habt oder wie auch immer ihr einen Spleen bezeichnen würdet.
Ich will nicht auf krankhaften Zwängen rumreiten, die würde ich nicht als Macke abtun, sondern ganz andere Dinge.
Ich habe auch einige davon. Manche sind lautlos, weil nur ich sie bemerke, andere sind sichtbar, manchmal sogar hörbar.
Dann stell ich mal meine liebevoll gezüchteten Vögl vor, was?
Kaffeetassen. Wenn wir herausfinden wollen, wem welche Kaffeetasse gehört, die hier rumsteht, dann ist es zu 95% sehr einfach, meine zu identifizieren. Ich lasse fast immer eine kleine Pfütze in der Tasse. Warum? Ich weiß es nicht. Bei allen anderen Getränken werden Becher, Gläser, Tassen leer. Nur beim Kaffe schwappt immer ein Anstandsschluck drin rum.
Kalte Füße. Ich mag kalte Füße, zumindest meine Füße sollten möglichst kälter sein, als der Rest meines Körpers. Nichts (naja, fast nichts, Zahnschmerzen sind ätzender) ist für mich nerviger, als wenn die warm sind. Wenn ich unter der Decke liege, kann ich inzwischen ohne Hände meine Socken ausziehen. Dann lieg ich eingemummelt bis an die Nasenspitze auf der Couch, aber die nackigen Füße gucken unten raus. Im Winter latsch ich freiwillig barfuß durch den Schnee, damit die Knochen kalt werden. Nur ganz eiskalt, das ist auch nicht gut. Dann mutiere sogar ich zum Jammerlappen und zieh mir notfalls mal dicke Socken über.
Dinge schneiden. Wenn ich Zwiebeln, Karotten, Würstchen oder sonstwas schneide, zähle ich die Schnitte. Warum ich das mache weiß ich beim besten Willen nicht, aber damit hab ich schon zur Schulzeit angefangen. Wenn ich mir Nudeln mit Würstchenscheiben gemacht hab, hab ich gezählt, wie oft ich das Würstchen durchgeschnitten hab. Nicht dass ich hinterher gewusst hätte, wie viele Scheiben da jetzt rumliegen, nö!
Eine Macke aus meiner Schul- und Ausbildungszeit ist, dass ich ganz schlecht von Handgeschriebenem lernen kann. Ich habe schon in der Schulzeit meine “Lernlektüre” auf der Schreibmaschine abgeschrieben. Später am PC und dann hab ich das ausgedruckt (logisch, oder?) Klar, beim Abschreiben muss man sich ja noch einmal mit dem Stoff befassen und damit ist ein Lerneffekt schon vorprogrammiert Außerdem kann ich wesentlich besser nachts lernen, wenn es draußen dunkel ist. Zu meinem Staatsexamen hab ich mich nach der Penne hingelegt, den Wecker auf 20:00 Uhr gestellt (Mein Staatsexamen war im Januar, da ist es um 20:00 Uhr schon dunkel) und danach hab ich meist bis in die Puppen gelernt. Damals mit Kaffee zum Wachbleiben und Glühwein zum warmbleiben.
Hab ich noch ne Macke? Ja. Ich liebe Äpfel in fast allen Variationen. Auf Kuchen, als Apfelmus, Apfelkompott oder frisch – alles lecker. Aber ich mag absolut keinen Apfelsaft. Ich kriege bei dem künstlichen Apfelaroma Brechreiz. Ich mag auch keine Apfelseife, Apfelshampoo oder sonstwas. Irgendwann hab ich mal versehentlich ein Apfelshampoo erwischt und musste das Duschen unterbrechen, weil ich erstmal den Weg des Kaffees durch die Kanalisation verfolgt habe.
Ich glaub, das reicht als Outing, oder? Und bei Euch so?
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1 Antworten
Woody  
ggggggggggggggg, paar Dinge kommen mir bekannt vor (beim schneiden zählen und alles was gelernt werden muss, abtippen)

 

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