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Lügendetektor

11.01.2014, 22:16
Hallo,
kürzlich habe ich mir einen einfachen Lügendetektor gezimmert.
Pate war eine Schaltung vom blauen "C", brauchbare Bauteile vorhanden.
Funktioniert, auch die Empfindlichkeit ist regelbar.
Nur fehlt mir ein wenig die Erfahrung im Umgang mit dem Teil.
Sollte man spontan Fragen entwickeln oder wie würdet ihr das lösen?
So ganz ernst nehme ich die Aktion eh nicht.
Gruß vom Daniel
 
Lügendetektor Lügendetektor
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4 Antworten
Woody  
Ich habe mich zwar nie konkret damit beschäftigt, aber für die halbwegs korrekte Auswertung der Antworten solltest du auch Fragen einbauen, deren Beantwortung mit 100% Sicherheit der Wahrheit/Unwahrheit entsprechen.

zBsp: du befragst einen Mann, der bei der Frage "bist du eine Frau" wahrheitsgemäß mit Nein antworten muss = diesen Ausschlag auf deiner Skala oder was auch immer du verwendest ist dein Referenzwert für Wahrheit.

Ich persönlich halte von solchen Befragungsmethoden wenig, es gibt Menschen, die können perfekt lügen und andere wieder, die bei korrekten Aussagen auch ins Schwitzen kommen oder von Haus aus schon gegen jegliche Ausfragerei sind.

Berichte mal weiter, ist sicher ein interessantes (wenn nicht ganz ernstzunehmendes) Unterfangen

 

Um von einem Lügendetektor verlässliche Informationen zu bekommen, brauchst du zwei Sachen: Erfahrung und Kontrollfragen. Nur durch die Kontrollfragen lernt man doch richtig zu beurteilen, welche Reaktion eines Menschen, wie vom Gerät wiedergeben wird. Daher würde ich mir auf jeden Fall einen Satz immer gleiche Kontrollfragen überlegen. Mit denen kannst du dann quasi Bezugswerte festlegen. Abweichungen musst du dann lernen zu interpretieren.

 

Ja in der Tat ist es kein so ganz ernstes Thema, aber mich beißt halt manchmal etwas und ich muss in die Spur.
Im WWW gibt es wenig verwertbares, nur wie ihr schon anmerktet, sind einige ständige wiederkehrende Fragen zum "Warmlaufen und Eichen" Pflicht.
Die Zuverlässigkeit der Antworten korrelieren dann ev. mit der Wahrheit.
Ich werde von dem Spaß berichten.
Danke und liebe Grüße aus LE

 

Damit dat kleine Heinzke nit 4 Stunden/Tag im Bus sitzen musste, war ich auf einem Internat. Die meisten Patres waren auch jahrelang vorwiegend in Zentralafrika und Südamerika als Missionare tätig.
Einer davon berichtete uns (vor mittlerweile 40 Jahren, schluchz) im Lateinunterricht von einem ganz besonderen Lügendetektor, den die Medizinmänner in Zentralafrika verwenden und der 100% zuverlässig ist - zumindest in diesem kulturellen Kontext.
Hat beispielsweise irgendjemand eine Ziege geklaut mussten 10 oder mehr beliebige Personen inkl. des Verdächtigen sich unter grossem Tamtam in einer Reihe aufstellen.
Jeder musste eine Hand voll Reis (Hirse oder was auch immer - ich erinnere mich leider nicht) in den Mund nehmen.
Dann zog der Medizinmann eine fünfminütige Megashow ab - das ganze Programm inkl. dämonisch verzerrter Gesichtszüge, Umfallen, 10 Sekunden Ohnmacht, aufspringen usw.
NAch dieser Aktion mussten die Probanden den Reis (oder was auch immer) auf ihre Hand spucken. Der "Brei" wurrde vom Medizinmann untersucht und danach wurde der Schuldige benannt, wenn er nicht schon selbst vorher die Tat zugab.
Die Funktion ist recht einfach. Durch den Speichel wurde die Stärke in Zucker umgewandelt und der erste Verdauungsschritt im Mund begann.
Mit einer Ausnahme: dem Täter blieb im wahrsten Sinne des Wortes die Spucke weg und das konnte man sehen.

Die Aktion eignet sich vielleicht auch, um korrupte Bauamtsleiter oder so zu entlarven - Drumherum könnte man dann ein schönes Dorf- oder Strassenfest arrangieren. Gelebte volksnahe Politik, sozusagen.

 

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