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longboard selbst bauen

02.02.2015, 22:30
Hallo habe eine frage ich wollte ein longboard selber bauen eigentlich wollte ich drei 4mm holzplatten nehmen um das deck zu bauen bei obi gab es aber nur 9 mm platten also habe ich davon 2 genommen mein problem ist nun, dass ich nicht weiss wie und ob ich die beiden platten biegen kann ob ich zb nur eine nehmen könnte und so formen mit gewichten oder ob ich beide zusammenleimen kann und dann formen ich weiss nur nicht ob die platten dann dann auch geformt werden
 
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14 Antworten
Das habe ich in dieser Art noch nicht geacht, aber kleine Hölzer habe ich über Wasserdampf erhitzt. Nach einer Weile (einer gaaaanzen Weile) kannst du das Holz vorsichtig biegen.
Das zweite Brett solltest du erst im nachhinein mit der ersten Platte verleimen.
So lassen sie sich a) besser biegen und b) stabiler verleimen.

 

Könnte man denn nur eine platte biegen und würde die dann 120 kg aushalten (man steht ja nicht nur steif da sollte also so ca 120 aushalten) also sie besteh aus 7 schichten und ist wie gesagt 9 mm dich

 

Das hört sich an, als handele es sich um 9mm-Sperrholz. Und das heißt Sperrholz, weil es sich gegen Verbiegung (zumindest der eigenen) sperrt.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man das schadlos biegen kann, auch bei größeren Radien nicht. Oder irre ich mich da?
Was die 120 kg betrifft, kommt es sicher neben der Stärke auch auf die Spannweite an. Wenn ich an Schwerlastregale denke, die bei 80 cm Breite für 90 kg ausgelegt sind, scheinen mir 9 mm für 120 kg eher zu schwach dimensioniert.

 

Nein das ist kein sperrholz sondern aus so 7 schichten irgendwie multiflex oder so

 

Also ich muss es ja biegen für das konkave des longboards das heißt soviel wie rechts und liks ein ca 2 cm dicker stab der so lang ist wie der teil auf dem ich stehen will
drangelegt und danndie beiden platten die zusammengeleimt sind darauflegen dann noch gewichte drauf damit es sich biegt aber da die platten ja so dick sind weis ich 1. Nicht ob sich das deck dann überhaupt verformt und 2. Nicht ob es dann die form beibehält

 

Geändert von mika321 (03.02.2015 um 00:18 Uhr)
Hallo Mika, ich hab mit meinen Kindern gerade unser erstes Longboardprojekt abgeschlossen. Ich habe 3 Lagen 4mm Birkensperrholz benutzt. Für meine Tochter (35Kg) reicht es gerade aus. Ich würde mich mit meinen 90 Kg nicht draufwagen. Dein 7-lagiges Multiplex dürfte auch zum Biegen zu steif sein. Du wirst Probleme in den Bereichen bekommen, wo deine Concave-Biegung auf die Nose- und Tailkick-Biegung trifft, weil das Holz dort in 2 Richtungen gleichzeitig gebogen wird. Ich werde bei meinem 2. Projekt wohl eine Lage mehr Birkensperrholz nehmen, und dazwischen noch Glasfaser und Epoxyd-Harz verwenden. Beim Birkensperrholz sollten ohnehin die Aussenseiten mit Glasfasern verstärkt werden, da sich sonst die Schrauben für die Achsen sehr tief ins Holz eingraben.
Es hat aber auf jeden Fall Spaß gemacht und ich weiß jetzt,was ich beim 2. Brett anders mache.

 

@mika321, kindergetuemmel und Stefan
Wie es scheint, habt Ihr schonmal Sperrholz verleimt. Ich hatte vor Kurzem hier im Forum einen ähnlichen Beitrag eingestellt und auch nach einem passenden Leim gefragt. Welchem Leim nehmt Ihr zum Verleimen?

Gruß Jan

 

@kaosqlco
Ich habe wasserfesten Holzleim von Ponal genommen (genaue Bezeichnung müsste ich heute Abend raussuchen). Wichtig ist nur, dass du keinen Expressleim nimmst, sondern einen der eine etwas längere Trockenzeit hat. Am besten schmierst du beide Leimflächen großzügig ein und verteilst den Leim vollflächig mit einem Restholzstück (evtl. kannst du ihn auch mit einer Schaumstoffwalze verteilen). Wenn du dann die einzelnen Holzschichten aufeinanderlegst können sie sich beim Pressen schön gegeneinander verschieben. Sieh zu, dass du genügend Leimzwingen hast, die du ringsum anbringen kannst, damit der Rand schön geschlossen ist. Ich schau mal, ob ich nachher ein Paar Bilder von meiner "Presse" und dem Endresultat reinstelle.

 

Oh ja. Die genaue Bezeichnung des Leims plus Bilder wären toll.

 

Ich habe in verschiedenen Videotutorials gesehen, dass die Amis gerne "Gorilla Glue" verwenden. Das ist ein Einkomponenten-Polyurethankleber. Der war mir nur für den ersten Versuch etwas zu teuer.

 

@kaosqlco
hier sind mal einige Bilder.
Seid gnädig. Es ist mein erstes Board.
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Ich mache erstmal nur ein longboard mit den beiden platten ohne konkav dass schenke ich meinem bruder und dann mache ich noch eins mit mehren dünnen danke für die vielen antworten

 

@Stefan70
Vielen Dank für die Fotos. Ich finde Dein Board toll.
Ich habe jedenfalls noch keins gebaut und beschäftige mich bisher nur in der Theorie mit den Techniken.
Den Leim habe ich schon, allerdings in einer nicht ganz so großen Packung.
Auf dem Foto Material_01.jpg kann ich leider nicht erkennen, was für Material das ist. Kannst Du mir das bitte noch verraten?
Gruß Jan

 

@Jan
Das Material ist 4mm dickes Birkensperrholz aus dem Hellweg-Baumarkt. Ich habe mir da mehrere Platten á 110cm x 25cm zurechtsägen lassen. Das Birkensperrholz besteht jeweils aus 3 Lagen, die orthogonal verleimt sind (die aüßeren sind ca. 1mm dick und die innere ca. 2mm). Ich hab dem Mann an der Säge gesagt, dass er mir die so zurechtsägen soll, dass einige den Faserverlauf in Längstrichtung haben und die anderen in Querrichtung (siehe Foto). Beim Verleimen hab ich die dann immer schön abgewechselt. Am Ende hab ich dann ein Brett mit den Maßen 98cm x 19cm rausgesägt (hat sich so ergeben, weil ich an 2 Bruchstellen vorbeisägen musste)
Viel Spaß beim Bauen.
Wenn es beim ersten mal nicht klappt, nicht entmutigen lassen. Der Weg ist das Ziel.

 

Geändert von Stefan70 (05.02.2015 um 09:04 Uhr)
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