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Lösung für "undichten" Raum

29.07.2013, 10:22
Morgen allesamt,

ich hab ein kleines Problem und wollte mal eure Meinungen und/oder Lösungsvorschläge wissen.

Folgender Sachverhalt. Wir haben eine Garage und darunterliegend noch einen Abstellraum. Dieser liegt im Garten etwas unter der Erde. Vom Garten führt eine Treppe runter zur Eingangstür (alte Holztür). Links ist eine Mauer die praktisch den Garten "stützt. In diese Mauer ist ganz unten, gegenüber der Türe ein Loch in die Mauer gebohrt damit das Wasser abfließen kann (ca. 1,00 unterhalb der Grasnarbe). Allerdings hat der Vorbesitzer wohl nur durch die Mauer gebohrt und kein Rohr im Erdreich verlegt, sodass das nicht wirklich viel Wasser abfliesen kann. Vor der Türe ist ein kleiner Platz ca ein halber Quadratmeter, dort sammelt sich immer das Wasser und steigt relativ schnell an. Das Wasser tritt dann vermutlich durch die Holztüre und den Rahmen in dan Raum, so dass dort immer etwas Wasser steht. Je nachdem wieviel es regnet.
Das Dach der Garage steht zwar grundsätzlich über, da aber auf dieser Seite freie Wiesenfläche ist, weht bei Regen immer noch ein kräftiger Wind, der den Regen praktisch quer an die Wand und Türe treibt, sodass das überstehende DAch gar nichts hilft.

Jetzt meine Frage an euch, was habt ihr für Lösungen? mir sind zwei eingefallen. Die erste wäre den Garten quer auf die Tiefe des Lochs in der Mauer aufbutteln und quer durch den Garten ein Rohr verlegen damit das Wasser auf das freie angrenzende Feld fliesen kann. Allerdings wäre dies natürlich eine heidenarbeit, da ich wahrscheinlich von Hand butteln müsste, da ich wohl keinen Bagger in den Garten bekomme. Das wäre dann auf ca 15 meter eine Tiefe von immer 1,00 meter bei wahrscheinlich sehr steinigen Boden.

die zweite Variante die ich mir überlegt hatte, war diese:
Ich setze auf die Mauer noch einen Sichtschutz, z.B Aus WPC-Dielen. z.b 1,80 hoch. und dann an die Wand oberhalb der Türe noch ein separates Vordach, das dann so ziemlich mit dem sichtschutz abschließen würde. Somit wäre praktisch ausgeschlossen das viel Regen gegen die Türe und in den Bereich vor der Türe kommt, da das meiste ja am sichtschutz hängen bleiben würde.

Was wäre eure Meinung dazu?

Da ich in diesem Raum aktuell rein gar nichts außer noch einigen Bauschutt den ich noch verfahren muss lagere stört mich das Wasser im Moment relativ wenig aber es geht ja trotzdem irgendwann an die substanz und der Raum soll trotzdem ja mal genutzt werden können, wenn auch nur als abstellkammer für Fahrräder, etc.
 
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15 Antworten
Wie wäre es mit folgender Variante:


  • Ab Abflussloch 3 bis 5m aufgraben aber tiefer als einen Meter.
  • Rohr abschüssig verlegen und in einer mit Unkrautflies umwickelten Gabione / einem entsprechen geschützten Kiesbett enden lassen.
  • Die Größe der Versickerungsfläche hängt dabei von der Wassermenge ab, die raus muss.

 

hi,
naja mein Garten ist von haus aus komplett Abschüssig. Wenn ich das richtig verstanden habe muss ich aber ja für die Gabione den Garten auch ausheben. Selbst wenn das nur 2-3 QM sind hab ich doch die gleiche ARbeit wie wenn ich komplett aufgrabe um nur das rohr zu verlegen oder hab ich das falsch verstanden?

wieviel wasser anfällt lässt ich schwer sagen. also beim letzten Unwetter, was aber wirklich sehr sehr extrem war, stand es vor der Türe noch ca 15 cm hoch. wenn ich das Wasser im kompletten Raume dazurechne schätze ich wären es ca 20-23 cm gewesen die hätten abfließen müssen

 

Funny08  
Ist das was sich da sammelt Regenwasser oder Grundwasser ?

 

Ich rechne mal grob damit, dass du bei einem Meter Tiefe im Graben stehen können musst um zu arbeiten, also ca. 60cm breit. 15m * 1m * 0,6m = 9m³ Material beim Aufgraben. Eher mehr, denn du musst zur Grundstücksgrenze ein Gefälle erzeugen und landest dann eher bei 10,5 m³ zu bewegendem Material.

4m lang und 2m tief aufgraben sind bei 0,6m Breite 4,8m³ Material. Also weniger als die Hälfte an Material und du hast Platz für eine schöne Rigole.

Bei Grabungen in der Tiefe musst du auf jeden Fall die Wände abstützen wenn du nicht riskieren willst selber dauerhaft unten zu bleiben.

 

Geändert von Fernton (29.07.2013 um 11:44 Uhr)
Regenwasser. Das Problem habe ich auch nicht wenn es nur mal normal regnet ohne Windböhen regnet, da schützt der Dachvorsprung schon.
Das ganze tritt wie gesagt nur bei starken Gewittern, wie z.B gestern auf. DA ist es sehr windig und der Wind drückt den Regen seitlich dorthin

 

@Fernton

ja jetzt hab ichs verstanden. da hast du natürlich recht. wäre auch eine Variante.

 

puwo67  
Kannst ja mal prüfen, ob due einen solchen Minibagger dort hinbekommst. Der hat nur eine Breite von 91cm, passt also auch durch eine etwas breitere Tür.

Musst dann nur noch jemanden in deiner Nähe finden, der einen solchen auch vermietet.

 

daran hab ich schon gedacht, weiß nur nicht ob man sowas ne 10-stufige Treppe runterbekommt.
und mit dem LKW-Kran drüberheben wird auch nicht funktionieren weil der LKW zu Breit ist um an die Gartentüre zu kommen.

 

Ekaat  
Zitat von Leondriver20
Regenwasser. Das Problem habe ich auch nicht wenn es nur mal normal regnet ohne Windböhen regnet, da schützt der Dachvorsprung schon.
Das ganze tritt wie gesagt nur bei starken Gewittern, wie z.B gestern auf. DA ist es sehr windig und der Wind drückt den Regen seitlich dorthin
Das mag sein, aber, was Funny meinte, war, ob das Wasser direkt durch Regen oberflächlich hineinläuft, oder während der Versickerung im Boden den Weg zu Deinem Raum nimmt. In beiden Fällen müßtest Du anders herangehen. Wenn das Wasser durch das Erdreich kommt, könnte Dir eine Grube mit einer Sumpfpumpe helfen.

 

@Ekaat
wie gesagt, in der mauer ist nur ein Loch. Dahinter beginnt sofort das Erdreich. Wenn es wie gestern stark regnet kann das Erdreich natürlich nicht soviel wasser aufnehmen, vor allem nicht in der Geschwindigkeit. Somit sammelt sich das Wasser vor der Tür, da der Wind die ganzen Wassermassen dort randrückt.
Die Türe war heute für von oben bis unten komplett feucht.

Deswegen meine idee mit dem Sichtschutz. Wenn der Wind das Wasser nicht mehr seitlich randrücken kann, wäre denke ich ein Großteil des Problems gelöst.

 

Durch die Aussage das es nur bei Wind auftritt tendiere ich dazu das es sich wirklich nur um Wasser von oben handelt.
Wenn ich mir jetzt vorstelle das ich die Arbeit hätte...
Dann wärs mir lieber den Beton (oderwasauchimmer) vor der Tür aufzustemmen und dort eine Sickergrube anzulegen, bevor ich den halben Garten umgrabe.
Falls doch wasser von unten dabei ist....dann kann da auch zusätzlich abgepumpt werden.

 

bei der Variante sickergrube stellt scih mir aber auch folgende Frage. Dort wo das Wasser steht ist mit Platten gepflastert. Wäre also kein Problem die zu entfernen. allerdings ist das ganze ca nur 0,5 QM. Wie tief müsste ich da? Viel Platz zum schaufeln bleibt mir da ja auch nicht wirklich.
Und wie sieht die sickergrube aus? was muss da rein? nicht das wenn dann dort das ganze Wasser steht das Fundament von unten auf Dauer angegriffen wird.

 

Wenn da nur Platten liegen, und die Angelegenheit nicht dringend ist, würd ich da ganz Pragmatisch rangehen.
Platten weg, 20-30 cm ausschachten und den nächsten starken Regen abwarten

 

Funny08  
Würde das auch ausschachten für eine Sickergrube ...wenn es ja Regenwasser ist... Und reicht das nicht aus, würde ich da ne Pumpe reinstellen, wenn das Wasser steigt, geht diese automatisch an und wieder aus wenn der Wasserpegel wieder gesunken ist.

 

Ekaat  
Ideal für sowas wäre eine Tauchpumpe, wie ich sie habe: Sie hat einen Schwimmer, der die Pumpe ausschaltet, wenn genug abgepumpt ist. Da zwischen Ausschaltpunkt und Einschaltpunkt ca. 25 cm liegen, ist gesichert, daß sie nicht bei jedem Tropfen zuviel gleich anspringt. Die Pumpe kann also permanent angeschlossen bleiben. Schlauchanschluß: 3/4"

 

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