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Löcher in Steine Bohren

17.05.2011, 08:59
Wir müssen für unser Terassengeländer Löcher (5-6mm) in Steine (vermutlich wird es Grauwacke sein) bohren. Hat da jemand Erfahrung?
 
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14 Antworten
Vielleicht ist das der passende Werkzeug, der ist für Grauwacke ausgelegt

http://www.weber-werkzeugtechnik.de/...ia-vacuum.html

 

Ok ich präzisiere die Frage!
Wie geht man vor! das ein entsprechender Bohrer genutzt werden muss ist klar. Aber wie verhindert man das Aufsprengen? Wie spannt man "natürliche" Formen ein? Welche minimal Größe ist erforderlich um vernünftige Ergebnisse zu erzielen?

 

Ich hatte damals in meinem Kleingarten 3 x 8 mm Löcher bohren müssen.
Ich habe es so gemacht das ich mit 5/6mm vorgebohrt habe und dann mit 8mm.
Alles mit Steinbohrer aber ohne Schlag und mit Wasser.
Habe auch mal bei Wikipedia gesucht wie die Beschaffenheit von Grauwacke ist.
Hoffentlich kommst Du nicht gerade auf ein Gesteinbruchstück. Bruchgefahr.

Hier der Auszug von Wikipedia:

Zusammensetzung [Bearbeiten] Die relativ weichen, meist dunklen Gesteine stellen eine Klasse von Sandsteinen dar, die aus Quarz, Feldspat (meist Plagioklas), Kiesel- bzw. Tonschiefern und Gesteinsbruchstücken in einer tonigen Grundmasse (Matrix) bestehen. Der Matrixanteil des Gesteins beträgt dabei mehr als 15 %, besteht meist aus Tonmineralen, Chloriten und Glimmern und verursacht die meist dunkel(grün)graue Färbung. Grauwacken sind mittel- bis feinkörnig, teilweise auch grobkörnig, stark verfestigt, schlecht sortiert und gerundet, oft gradiert und fein laminiert.
Nach H. G. Huckenholz (1963) bestehen Grauwacken aus:

Grauwacken lassen sich unterscheiden in Quarzwacken (dominierender Quarzgehalt), Feldspatwacken (Quarz, Feldspat und geringe Mengen an Gesteinsbruchstücken) und lithische Wacken mit einem hohen Anteil von Gesteinsbruchstücken.

Nutzung [Bearbeiten]

Grauwacke findet als Grauwackeschotter verbreitet Verwendung als Oberbaustoff für Eisenbahntrassen sowie als Pflasterstein.

 

Die Wiki Definition kenne ich
Steinbohrer ohne Schlag dafür mit Wasser hatte ich auch schon überlegt.
Mal eben die Dimensionen in denen ich zu arbeiten habe. ich gehe davon aus etwa 100 Grauwackesteine (150/200) durchbohren zu müssen. Da muss schon ein vernünftiger Plan her um das durch zuziehen 

 

Servus Dirk!

Zitat von DirkderBaumeister
Ok ich präzisiere die Frage!
Wie geht man vor! das ein entsprechender Bohrer genutzt werden muss ist klar. Aber wie verhindert man das Aufsprengen?
Auf jeden Fall: laaangsaaam, nur net hudle...

Sobald Du zuviel Druck auf den Bohrer ausübst, können die Vibrationen evtl. vorhandene Risse vergrößern. Und wie oben schonmal geschrieben, mit Wasser.

Zitat von DirkderBaumeister
Wie spannt man "natürliche" Formen ein? Welche minimal Größe ist erforderlich um vernünftige Ergebnisse zu erzielen?
Ich dachte zuerst, die Steine sind fest und das Geländer soll daran befestigt werden?!

Wenn es nicht zu viele sind, kannst Du auch mal bei dem Steinmetz Deines Vertrauens anfragen, was er dafür verlangt, wenn Du sie anlieferst - kommt natürlich auch auf die Grösse an...

mfg Dieter

 

Vielleicht hilft dir das weiter, hier steht genau beschrieben auf was man zu achten hat beim bohren

http://www.innovative-werkzeuge.de/u...sanleitung.pdf

 

Zitat von Kneippianer
Wenn es nicht zu viele sind, kannst Du auch mal bei dem Steinmetz Deines Vertrauens anfragen, was er dafür verlangt, wenn Du sie anlieferst - kommt natürlich auch auf die Grösse an...

Zitat von DirkderBaumeister
Mal eben die Dimensionen in denen ich zu arbeiten habe. ich gehe davon aus etwa 100 Grauwackesteine (150/200) durchbohren zu müssen.

 

Zitat von AlexanderClauss
Vielleicht hilft dir das weiter,....

Ehrlich gesagt nicht. Infos von Unternehmensseiten kopieren kann ich auch! hier werden normalerweise praktische Erfahrungen gesucht!

 

Hallo Dirk,
Muss ja eine Riesenbaustelle sein, das Grauwacke-Steingelände für Deine Terasse ??
Vermutlich ist das eine (mit diesen Steinen ) aufgeschüttete Terasse...??
Könnte mir vorstellen, das Rohr oder Winkeleisen im ca. Meter-Raster einbetoiniert...
den besseren Halt für das Terassengeländer geben !
100x Bohren im z.B. 30cm Raster...das sind 30 Meter ?? oder hast Du Dich nur verschrieben ? ( 100x Bohren, geht nur mit einem pneum.Bohrhammer..alles
andere wird ein Jahrhundert-Werk....meine Erfahrung !)
mfG. Hazett

 

Wenn Du eine Ständerbohrmaschine hast mit einem entsprechend dimensionierten Schraubstock kannst Du es natürlich auch selbst probieren. Ich würde es auf jeden Fall mal...

Bezüglich der obigen Antwort von Dir, Deinen Eintrag habe ich nach der Veröffentlichung auch gesehen... (siehe Zeiten)

Zu der Erfahrung kann ich nur sagen, dass ich mehrmals bei Brunnensteinbohrungen dabei war - der Steinmetz ist ein sehr guter Bekannter von mir.
Das waren jedoch entsprechend grössere Steine.

mfg Dieter

 

ich würde erst einen kleineren durchmesser nehmen, danach den großen. das verhindert risse. zum kühlen viel wasser

 

Zitat von Hazett
Muss ja eine Riesenbaustelle sein, das Grauwacke-Steingelände für Deine Terasse ??
nein, eigentlich nicht, ca. 13 m²
Zitat von Hazett
Vermutlich ist das eine (mit diesen Steinen ) aufgeschüttete Terasse...??
Nein, auch nicht. Eher eine betonplatte mit (hoffentlich) Polygonalfliesen drauf
Zitat von Hazett
Könnte mir vorstellen, das Rohr oder Winkeleisen im ca. Meter-Raster einbetoiniert...
den besseren Halt für das Terassengeländer geben ! 
Der Rahmen wird entsprechend zusammengeschweißt und vernünftig befestigt! das ist nicht das Problem der Fragestellung. 
Zitat von Hazett
100x Bohren im z.B. 30cm Raster...das sind 30 Meter ??
Wenn man ein Geländer von 5m Länge und 1m Höhe hat und die Steine zum waagerecht und zum senkrecht benachbarten Stein jeweils 30 cm Abstand haben sollen kommt man auf ca. 80 Steine. Wenn man dann das ganze am Geländer fortsetzt ist 100 sehr realistisch!

 

Wenn mann die Möglichkeit hat auf 10mm Bohrdurchmesser zu gehen, kann man sich eine Kernbohrmaschine für Sein ausleihen. Damit gibt es keine Ausbrüche und es geht recht flott. Leider sind die kleinsten Bohrer 10mm

 

Ich hatte mal in Feldsteine Bohrungen für Steckdosen an der Terasse gemacht. 3 Steckdosen kosteten mich 1,5 Dosenbohrer trotz bohrens ohne Schlag und kühlen mit Wasser. Aber es ging. Es sind auch ein oder zwei Steine gesprungen (ist schon lange her und man wird älter ), aber es hat geklappt.
Wie ich die Steine festgehalten habe traue ich mich beinahe nicht zu sagen. Ich hatte Schutzschuhe an und habe die Steine zwischen die Füße geklemmt. Ist nicht zu empfehlen, aber anders wusste ich mir auf die Schnelle nicht zu helfen. Es war ein flexibler "Schraubstock" . Bei etwa 100 Bohrungen ist das aber wohl nicht zu empfehlen.

 

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