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Loch aus Ytong-Wand schneiden - aber wie?

23.06.2015, 18:48
Hallo Community,
ich möchte gerne aus einer Ytong-Wand im Innenbereich ein Loch herausschneiden, damit ich da ein Bullaugen-Fenster einbauen kann. Loch wird so etwa 60cm Durchmesser haben, Die Ytong-Wand hat etwa eine Stärke von 100mm. Habe an den Kauf einer Bosch PSA 18 LI gedacht, um das herauszusägen. Hat jemand Erfahrungen mit dem Bosch Gerät und denkt ihr das Gerät kann das schaffen? Stemmen wäre nur Plan B, denke sägen ist mit weniger Schmutz verbunden....
Danke für Eure Infos und Meinungen dazu!
 
Loch, Ytong-Wand Loch, Ytong-Wand
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30 Antworten
Hi. Die Werkzeugwahl ist schon mal richtig. Loch bohren und los gehts. Du kannst es entweder mit einem normalen Sägeblatt machen das idt aber danach stumpf. Oder du holst dir ein spezielles für Ytong. Die gibts extra für Säbelsägen.

 

Ach so was die Säge angeht. Ich habe nicht das Model aber den Vorgänger. Schon Ewigkeiten. Ist n klasse Gerät.

 

Brutus  
Bist du sicher, dass du das mit der Stichsäge machen möchtest ?
Wenn dir eine Säbelsäge zur Verfügung steht, dann würde ich es damit sägen, das kann man mit ein wenig Geschick aus dem Armen heraus sehr schön rund sägen, habe es bei dickem Holz so gemacht. Ich glaube (weiß es aber nicht mit Sicherheit), das es mit der Stichsäge sicher nicht so einfach geht.

 

Brutus die PSA ist doch ne Säbelsäge und keine Stichsäge. ;-)

 

Brutus  
Muss irgendwie PST gelesen haben, sorry ;O)
Dann hat er ja das richtige Gerät gewählt, jetzt noch das richtige Blatt und ran an den Spe... oder Ytong ;O)
Wäre ja auch ein ziemliches Unterfangen mit einer Stichsäge.

 

Ich stelle mir das vor die 10cm dicke Mauer mit der Stichsäge und der Rückschlag weil das Sägeblatt zu kurz ist. Voll in die Fre..e :-D

 

Brutus  
Hatte ich mir auch vorgestellt, bis du mich auf den Boden der Tatsachen zurück gebracht hast ;o) Oh du böses Kopfkino ;O)

 

:-D jetzt hab ich deinen Film kaputt gemacht

 

Brutus  
Macht nichts, wir wollen ja nicht, dass sich jemand verletzt, der nächste Tagtraum kommt bestimmt ;O)

 

Zurück zur Säbelsäge.
Ich habe in Porenbeton gesägt und ein altes gusseisernes Stallfenster in die Flurwand eingebaut. Ging sehr gut. Bei meiner Schwägerin haben wir sogar eine komplette Türe aus Ytong geschnitten - Küche zum Esszimmer. Auch problemlos. Der Schnitt war so sauber, so dass wir lediglich Flüssigrauhfaser gestrichen haben.

Man muss nur ohne Druck sägen und ganz ideal: Auf die Rückseite der Wand zwei Dachlatten mit Abstand 2 mm schrauben. Dazwischen läuft dann das Sägeblatt exakt entlang. So hast Du einen perfekten Schnitt. Das Bullauge bei Dir ist leider rund, da kann es sein, dass das Blatt verläuft. Insofern musst Du nachverputzen oder Du baust Dir eine Schablone z.B. aus OSB so dass Du eine Auflage für das Sägeblatt hast. Oder bohrst viele Löcher nebeneinander, so dass das Sägeblatt eine Zwangsführung hat.

Wir haben damals Holzsägeblätter in Ermangelung spezieller Blätter verwendet. Die sind zwar Schrott aber das Loch ist perfekt geworden. Eine Alternative zur Säbelsäge bzw. zu einem Eöektrofuchsschwanz kann ich Dir nicht nennen. Herausstemmen macht die Wand eher instabil, da Du zugleich die umliegenden Steine lockern würdest.

 

Die Idee mit den Latten ist gut. Bei dem Bullauge kann er aber leichte Ausbrüche riskieren da das Bullauge meist 2-3cm Rand hat die abdecken. Ansonsten wie du sagtest bohren...so in etwa...
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Genau. Denn die Säbelsägenblätter sind für gerade Schnitte konzipiert. Da Sie biegsam sind verlaufen die rasch in Kurven und da ist das Loch dann auf der einen Seite leicht paar Zentimeter größer. Also lieber kleiner aussägen und den Rest mit der Säge oder einer alten Holzraspel nacharbeiten.
Aber das wird schon ...

 

Herzlichen Dank an die Community für die wertvollen Tipps, die Idee mit der OSB-Platte als Schablone gefällt mir super und falls doch eine Seite kleiner ist wird das mit der Holzraspel noch gleich gemacht und dann verputzt. Dann werd ich mir also mal die Bosch PSA 18 LI selber schenken, jetzt hab ich ja einen guten Grund dafür ;-)

 

Wenn dann Außenschablone! Die Säge neigt dazu, nach Außen auszubrechen ...
Hilfreich: Es steht jemand auf der anderen Seite der Wand und gibt Alarm, wenn die Säge zu sehr ins Holz geht.

 

Ich habe so ein Projekt noch nicht gehabt, glaube aber nicht das ich mir eine runde Schablone anfertigen würde ...

ICH würde die LOCHMITTE durchbohren (bei 100mm Wandstärke kein Problem).

Dann würde ich den größten Dosensenker bzw. Trockenbohrkrone nehmen der/die in meinem Fundus ist. Auf beiden Wandseiten zwei Kreise um das Mittelloch ziehen (einmal Außenrand, einmal Zentrierkreis gemäß Größe der Hohlbohrkrone.

Anschließend auf der inneren Linie weitere Durchbohrungen zur Führung des Zentrierbohrers und in Stärke des Zentrierbohrers mit geeignetem Abstand (Größe Bohrkrone) machen.
*kannbeiytongvielleichtaberauchentfallen*

Auf der anderen Wandseite anhand des inneren Kreises kontrollieren, ob ich waagerecht gebohrt habe, danach Hohlbohrkrone drauf und dann zuerst von der einen Seite, und anschließend von der anderen Wandseite die Segmente ausgebohrt.

Die kleinen Ecken dann mit einer Raspel, Säge o.w.a.i. entsprechend der Außenkreise fein nacharbeiten. Sollte relativ schnell und sauber gehen ...

 

Geändert von Linus1962 (24.06.2015 um 11:16 Uhr)
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