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Lippenproblem bei FSN Schienen

27.10.2015, 11:56
Hallo liebe Community,

ich wende mich an euch, weil ich ein Problem habe, welches ich nicht ganz verstehe.
Seit kurzem besitze ich eine PKS 66 a und die Schienen FSN 140 & FSN 70. Dass man bei beiden Schienen die Lippe passend sägen muss, weiß ich (habe sehr viel zu der Kombi gelesen). Das habe ich zuerst bei der 70er gemacht (natürlich vollflächig aufgelegt, geringe Schnittiefe usw…). Im Prinzip hat auch alles gut funktioniert: Super sauberer Schnitt, keine Ausfransungen, Lippe sauber gekürzt. Dann ist mir aber etwas komisches aufgefallen. Die Lippe ist am Anfang der Schiene kürzer abgeschnitten als zum Ende hin, so etwa 1-2mm. Eine Kante in der Lippe gibt es aber nicht, sie wird einfach stetig zum Ende hin etwas breiter. Nun dachte ich, die Säge oder Schiene wären vielleicht nicht parallel und deswegen läuft der Schnitt nach außen weg. Das wäre ärgerlich aber noch nachvollziehbar. Jetzt wird es richtig seltsam, ich habe die Säge ohne Brett und ausgeschaltet langsam auf der Schiene bewegt und von unten geschaut. Die Säge läuft exakt parallel zur Schiene, denn am Anfang der Schiene fehlen nun die 1-2mm vom Blatt bis zur Lippe! Je weiter man nach hinten kommt, desto näher kommt das Blatt der Lippe, am Ende der Schiene treffen die Zähne perfekt die Lippe.
Meine Erklärung –bis dahin- war, dass ich wohl die Säge verkantet aufgesetzt habe, zu Beginn liegt der Fuß ja auch noch nicht vollflächig auf… Also habe ich die FSN 140 etwas anders zugeschnitten. Dazu habe ich den Fuß fast komplett aufgelegt und ließ das Blatt über die Schnitttiefenverstellung vorsichtig „tauchen“ (hat übrigens gut funktioniert). So wollt ich sicher gehen, dass Fuß und Schiene bestmöglichen Kontakt haben.

Leider zeigt die Lippe genau den gleichen Verlauf wie bei der FSN 70. Wie kann es denn sein, dass ich die Lippe weiter abschneide als das Blatt läuft????

Grüße Menni
 
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10 Antworten
Das klingt für mich auch merkwürdig.... Ich habe das mal an die Profis weitergeleitet.

 

Munze1  
Könnte das Sägeblatt flattern und dadurch mehr abschneiden?

 

  • Hm. Mein Beitrag verschwand im Nirgendwo ... Muss also nochmals schreiben.
Die Säge schneidet am Anfang breiter als am Ende. Kontrolliere mal Deine Säge:
  • Sägeblatt ist wirklich fest montiert? Könnte am Anfang etwas flattern und bei höherer Drehzahl sich auspendeln in die Senkrechte. Also Spannmutter kontrollieren, passt der Bohrlochdurchmesser zur Säge, ist die Stammblattstärke zu dünn für die Mutter?
  • Ist die Winkelverstellung fest angezogen, hat diese evtl. Spiel, so dass Du anfangs in die eine Richtung und gegen Ende zur anderen Seite drückst?
  • Hat die HKS-Grundplatte Spiel in der Führungsschiene? Denk mal nach, wie Du gestanden bist und gesägt hast. Am Anfang die Säge in die FSN gedrückt und am Ende eher zu Dir gezogen? Je nach Standposition von Dir könnte sich 1 mm Spiel so auswirken.
Andere Ideen habe ich nicht. Ich gehe mal davon aus, dass HKS und Führungsschiene zueinander passen (es gibt 2 Varianten der Führungsschienen) und beide fehlerfrei sind.

 

Setz die Säge noch mal auf die Schiene und dreh das Sägeblatt. Dabei beobachten, ob es parallel zur Schiene bleibt,oder taumelt. Sitzt die Säge spielfrei auf der Schiene?

 

Aber bei der Drehzahl kann das eigentlich nicht sein... Wenn das Blatt wackelt, dann hat er keinen Geraden Schnitt an der FSN aber er hat ja nur zwischen Anfang und Ende der FSN einen Unterschied... Keine Ausfransungen wie es bei einem Wackelnden Blatt wäre, denn das Blatt dreht sich ja mehrmals komplett bis es an der FSN vorbeigezogen wurde

 

Stimmt keinerle. Aber an irgendwas muss es ja liegen ... Wenn es am Blatt nicht liegt und an der Führung, kann nur die Gummilippe lose sein bzw. nachgeben.

Menni schreibt, bei ausgeschalteter Maschine ist ein Spalt sichtbar. Zum Ende der Schiene hin weniger bis nicht. Also muss es doch an der laufenden Maschine liegen ...

Das Blatt kann aufgrund der Fliehkräfte ja nicht größer und damit dünner werden ... ;-) wobei langsam glaube ich das.

 

Danke für die Antworten.
Das Sägeblatt ist original 12Z und sitzt fest. Die Welle hat kein spiel und das Blatt eiert auch nicht.
Das hätte aber auch nicht zu dem Problem gepasst, denn dieses hängt irgendwie mit der Wegstrecke zusammen.
Meine Vermutungen waren ähnlich der von Rainerle. Die Säge sitzt aber stramm und spielfrei auf der Schiene. Um das "Wegdrücken" auszuschließen, habe ich die 140er mit "tauchen" angefangen, hat aber auch nichts gebracht. Morgen abend werde ich mich nochmal damit befassen

 

Munze1  
Das 12 Zähne Blatt könnte bei schnellen Vorschub Späne aufstauen, die dann den Rundlauf minimal verändern. Sehr gut auch an der TKS zu beobachten. Dann ist der Schnitt nicht mehr sauber.....

 

Hallo Menni,
das ist schon seltsam, aber aus der Ferne können wir dazu auch nichts sagen.

Viele Grüße
Das Bosch-Experten-Team

 

Danke für die Hilfe. Habe mir alles nochmal genau angesehen und einige Schnitte gemacht. Der Schnitt im Brett erfolgt ca. in der hinteren Hälfte brauchbar entlang der Lippe. Weiter vorne steht das Brett etwas (~1mm) unter der Lippe hervor. An der Frage wie die Lippe (2x) so kurz werden konnte ändert sich also nichts.
Es ist zwar etwas ärgerlich, aber in Zukunft lasse ich einfach vorne etwas Platz zur geplanten Sägekannte. Vieleicht probiere ich noch andere Sägeblätter aus und kaufe dazu eine neue Lippe...

 

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