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Leistungsmessgeräte- Expertenmeinungen gefragt!

17.08.2011, 17:19
Hallo ihr Heimwerker,
Da ich immer für Do-it-yourself bin, stehe ich gerade vor einer wichtigen Entscheidung was mein Projekt angeht und würde gern mal eure Meinungen zum Thema Leistungsmessgerät hören. Hier erst mal ein paar Infos:

Die Netzqualität gibt an, wie gut ein Energieverteilungssystem den zuverlässigen Betrieb der Verbraucher gewährleistet. Eine Störung der Energieversorgung jedoch kann durch bereits durch eine kleine Störung bei Spannung, Strom oder Frequenz hervorgerufen werden. Störungen der elektrischen Energieversorgung können auf das Energieverteilungssystem des Betriebes, auf die Verbraucher oder auf das Energieversorgungsunternehmen zurückgeführt werden können.

Fluke bietet hierfür Leistungsmessgeräten für Fehlersuche, vorbeugende Instandhaltung - nun meine Frage hat mit diesen geräten schon jemand gute Erfahrungen gemacht oder was könntet ihr mir für Modelle empfehlen?


Bin gespannt auf eure Antworten
 
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17 Antworten
Funny08  
Wäre sehr sinnvoll, wenn du da ein paar nähere Angaben dazu machen könntest, um was für ein Projekt es sich da handelt. Für den Privathaushalt ist sowas vollkommen unnötig. Eigentlich sind solche Messgeräte eher was für Fachbetriebe, welche Industrieinstallationen durchführen.

 

Wie Funny schon schreibt für den Privatgebrauch ist das Gerät vollkommen überflüßig. Zielvermarktungsgruppe sind eher E-Installationsbetriebe oder Werksdienste

 

Mir ist auch etwas unklar, was du damit möchtest. Wenn am Netz ein Problem vorliegt, ist in der Regel der Netzbetreiber dafür zuständig.
Nun sind wir alle gespannt, wie dein Projekt aussieht...

 

Ok mal ein paar Infos vorweg währen wahrscheinlich schon noch ganz hilfreich.
Mein Team und ich sind gerade dabei unser Bürogebäude zu sanieren und ein guter Freund der Elektriker ist hatte mir geraten auf jeden Fall ein Leistungsmessgerät anzuschaffen.
Da ich mich selber nicht so ganz gut in diesen Bereichen auskenne wollte ich mal dazu ein paar andere Meinungen hören und die hier mal sammeln...

Also ihr meint also auch ein gesamtes Bürogebäude benötigt ein solches nicht?

 

Selbst wenn es benötigt würde dann doch wohl nur einmal! bei Inbetriebnahme des Netzes - aber wenn das Umbauvolumen so groß ist wird wohl eh jemand die Anlage im Auftrage des EVUs abnehmen und der wird entsprechende Messgeräte besitzen!
Anstatt nach der Installation zu prüfen ob die Lastverteilung passt sollte man sich da vorher schon Gedanken zu machen und entsprechend die Lasten verteilen.

 

wenn du schreibst dass du in diesem bereich nicht so versiert bist...stell ich mir die frage ob du dann mit dem Messergebnis etwas anfangen kannst. (ich könnte es wohl nicht!). Tatsache ist doch, dass man sich im Vorfeld die Gedanken macht ob wo welche Verbraucher hinkommen und wie man dafür entsprechende Leitungen auslegt? Oder liege ich hier ganz falsch? bin kein Elektriker

 

Zitat von Thorsten2501
wenn du schreibst dass du in diesem bereich nicht so versiert bist...stell ich mir die frage ob du dann mit dem Messergebnis etwas anfangen kannst.

Dieser Argumentation kann ich durchaus etwas abgewinnen. Was möchtest Du mit den Messergebnisen anfangen????

 

Ich würde auch vorher Planen was wohinkommen soll und dann das Netz ausreichend stabil Dimensionieren.
Im Altbau ein vorhandenes Netz zu überprüfen ok aber dann doch einen Elektriker das machen lassen.

 

Also als Messgeräte reichen bei einem Umbau eigentlich ein Multimeter für 50-60.-€.

Als weiteres Bonbon obendrauf wäre ein guter Leitungsfinder mit Signalinjektor ca.200.-€ bei einem schon sehr großem Umbau denkbar.

Wenn dicke Ströme an Stationären Kraftmaschinen zu messen sind wäre ein
Zangen Ampere Meter Messaufsatz zur Multimeter Erweiterung denkbar. ca.50.-€

Für die Endabnahme des Elektro Umbaus benötigt man einen Isolationstester für´s
ganze Gewerk. Ab ca. 500.-€ und daher besser Elektrofirma beauftragen das im Zuge
der Wiederinbetriebnahme der Elektro Anage durchzuführen. Kosten ca. 60.-€.
(Lohnkosten incl. Einsatz des Messgerätes)

Und der Rest ist für einen gelernten Elektriker lediglich eine Auslegungssache,
die Er ja in der Ausbildung erhalten hat !
Belastbarkeit/Leitungslänge/Materialart/Querschnitte/ect.

Hierzu ist natürlich eine entsprechende sorgfältige Planung unabdinglich.

Grüße aus Oberfranken

 

Zitat von Bastelfuchs
Und der Rest ist für einen gelernten Elektriker lediglich eine Auslegungssache,
die Er ja in der Ausbildung erhalten hat !
Belastbarkeit/Leitungslänge/Materialart/Querschnitte/ect.

Du kennst nicht zufällig jemanden der IT-Systemelektroniker in einem kleineren reinen IT-Unternehmen gelernt hat. Aber im Regelfall hast du schon recht

 

Doch so jemanden kenne ich. Dem schaue ich alle Morgen im Spiegel an.

Allerdings gab es die Berufsbezeichnung IT-Systemelektroniker zu meine Lehrzeit

noch nicht. Ich habe mein Handwerk von der Pieke auf gelernt und habe mich in

den IT-Bereich der Elektrotechnik spezialsiert.


Erschreckend finde ich gelegentlich was sich so mit welchem Bildungsstand in diesem

Bereich so tummelt. Die Ergebnisse lassen mich da leider sehr oft erschaudern.

 

Funny08  
Also ich find auch - auch wenns für ein Bürogebäude sein soll, ist solch eine Anschaffung totaler Kappes - solch ein Gerät müsste, wenn überhaupt, der Elektriker nach Inbetriebnahme der Anlage nutzen um schlimmstenfalls Maßnahmen gegen zu Hohe Blindleistungsverluste (Kompensation) zu Treffen. Allerdings ein guter Elektriker plant dies schon bei der Installation direkt mit ein, und baut dementsprechend schon zB Kondensatoren in die Beleuchtung mit ein usw... Und ansonsten gibt es sicherlich auch Möglichkeiten sich solche Geräte bei Fachbetrieben auch mal auszuleihen... naja ist zumindest meine Meinung

 

Zitat von Bastelfuchs
Doch so jemanden kenne ich. Dem schaue ich alle Morgen im Spiegel an.

Allerdings gab es die Berufsbezeichnung IT-Systemelektroniker zu meine Lehrzeit

noch nicht. Ich habe mein Handwerk von der Pieke auf gelernt und habe mich in

den IT-Bereich der Elektrotechnik spezialsiert.


Erschreckend finde ich gelegentlich was sich so mit welchem Bildungsstand in diesem

Bereich so tummelt. Die Ergebnisse lassen mich da leider sehr oft erschaudern.
Nee, exakt Deinen (Weiter)bildungsgang meinte ich nicht!!!!
Wer in einem 2 Mann Computerladen die Ausbildung zum IT-Systemelektroniker macht und keine ÜBL Möglichkeiten erhält ist zwar E-Fachkraft aber wird die &nbsp;Lastverteilung nicht hinbekommen!!!<div><br></div><div>Mich lässt das jedoch nicht erschauern, da diese Leute ganz andere Sachen auf dem Kasten haben (AWE wurde vermutlich während Deiner Ausbildung noch nicht)und die meisten genau wissen was sie können und was nicht.</div>

 

Geändert von DirkderBaumeister (18.08.2011 um 14:49 Uhr)
Aber sollte die theoretische ausbildung nicht die gleiche sein?

 

Zitat von Eraser112
Aber sollte die theoretische ausbildung nicht die gleiche sein?
Nein, schon mal was von Rahmenausbildungsplänen gehört????
Ein IT-Systemelektroniker muss z.B. in der Lage sein einen Server aufzusetzen der allen&nbsp;gültigen&nbsp;IT-Sicherheitsrichtlinien&nbsp;entspricht. Ein Elektroniker für Betriebstechnik wird das wohl nie machen!

 

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