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Leimholz, Schadstellen beseitigen: wie?

25.01.2016, 16:31
Der Gartenpaul war mal wieder im Baumarkt und hat ein Paket Leimholz (Fichte oder Buche. Irgendwie sowas) angeschleppt.

Beim Oberflächenbearbeiten (sprich: Schleifen) ist mir aufgefallen, daß ich ziemliche Löcher und Schadstellen im Material habe. Der Lack, den ich verwenden will (2in1 Klarlack und dann Parkettversiegelung) füllt die Löcher nicht auf - zumindest nicht beim ersten bis dritten Durchgang.

Mit was kann ich am Besten die Stellen und Löcher vor dem Lackieren mit Klarlack verschließen, um eine glatte und unauffällige Oberfläche zu bekommen?
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Holz ausbessern, Leimholz, Schadstellen am Holz Holz ausbessern, Leimholz, Schadstellen am Holz
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48 Antworten
Woody  
Da gibt es auf YT ein Video, ich weiß aber leider nicht mehr von wem.

Der hat solche Schadstellen schiffchenförmig mit einem Skalpell ausgeschnitten, Hölzchen eingeleimt und beigeschliffen.

Löcher, also richtige Löcher, bohre ich auf Dübelweite auf, Holzdübel rein, bündig abschneiden und beischleifen.

 

Ich bin jetzt nicht vom Fach, aber ich hätte die Löcher erst mal sauber gemacht um sie anschließend mit Holzkitt zu verfüllen. Danach das Ganze verschliffen.

 

kjs
Holzkitt ist die unedle Art und mit der Zeit sieht man das kräftig weil der nicht nachdunkelt. Die Schiffchen sind eben die "richtige" Methode.
Das ist eben das Baumarkt-Holzproblem. Unterste Qualitätsstufe.
Sieht mir aber nach Fichte Tanne aus und nicht wie Buche.

 

Janinez  
stimmt, ich habe auch immer mit Holzkitt ausgebessert und das sieht man irgendwie..................

 

Wenn Du z.B. eine Flachdübelfräse hast, kannst Du die schmalen Streifen ausfräsen und passende Holzstückchen einleimen. Ansonsten gibt es Konische Zapfenschneider (z.B. HIER (etwas weiter unten)) mit denen man konische Holzstopfen herstellen kann. Die Schadstellen werden dann mit einem passenden Forstnerbohrer ausgebohrt und der Zapfen eingeleimt. Die Methode ist aber ehr für Astlöche rgedacht, als für solche länglichen Lunker...

 

Eine Möglichkeit wäre evtl. mit einem Holkehlfräser (Kugelform) eine Nut fräsen, einen Dübel (ohne Riffel) längs einleimen und ihn dann mit dem Stechbeitel abstoßen und beischleifen.

@Woody Löcher, also richtige Löcher, bohre ich auf Dübelweite auf, Holzdübel rein, bündig abschneiden und beischleifen.
Dann hast du Hirnholz in deiner Fläche.

 

Woody  
Zitat von Borsti59
........
Dann hast du Hirnholz in deiner Fläche.
Ist das schlecht? Ist doch nur eine Platte....

 

Janinez  
kommt halt drauf an, wofür er die Platte verwenden will..............................

 

kjs
Bei den Baumarktpreisen für Leimholz nehme ich im Zuschnitt nichts was so aussieht. Dafür verlangen die zu viel. Wenn ich nur etwas für nicht sichtbare strukturelle Dinge brauche und die haben ein billiges Sonderangebot bin ich flexibler aber meist wird das dann MDF/OSB oder Sperrholz.

 

Woody  
ich meinte das eher auf meine Methode bei meinen Platten bezogen. Und bei Gartenpaul gehts ja immer noch um den Schreibtisch für seine Frau. Vermute ich mal.

 

Das einzig Wahre ist die von @Sugrobi beschriebene Methode oder ein Harzgallenfräser, den wohl die wenigsten hier besitzen.

 

Für mich sieht das wie Harzaustritt aus. Einzige Methode (Schiffchen) wurde bereits oben genannt.

 

Woody  
Zitat von Borsti59
Das einzig Wahre ist die von @Sugrobi beschriebene Methode oder ein Harzgallenfräser, den wohl die wenigsten hier besitzen.
Und wie soll diese Methode bei diesen länglichen Schadstellen (mMn Rindenrest) funktionieren? Sugrobi hat ja geschrieben, dass das nur bei runden Stellen funktioniert.

 

Die Schreiner setzen zwei oder drei, je nach länge der Schadstelle versetzt hintereinander

 

Google mal unter "Harzgallenflicken"
so wird es richtig gemacht

 

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