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Lehm als Dichtmittel?

27.05.2013, 22:07
Ein Architekt empfiehlt Lehm als Dichtmittel. Ist das schon irgendwo langfristig erprobt? Ich habe nur einige kleine Bereiche mit einem Riß in der Kellerwand abzudichten, die weniger als einen Meter unter der Erdoberfläche liegen. Der Grundwasserspiegel liegt bei Regen oft nur 40cm unter der Erdoberfläche weil die öffentliche Regenwasserableitung so hoch anstaut, da sonst andere Stadtteile überflutet werden. Ist Lehm auch unter diesen Umständen (Druckwasser) geeignet? Wie dick müßte die Schicht sein? Welche Konsistenz müßte der Lehm haben? Was passiert bei Frost in dieser geringen Tiefe?
 
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2 Antworten
Anfangs der 1900er Jahre wurden Häuser mit Lehmziegeln gebaut, ich hatte mal so eines gekauft. Das war zwar ohne Keller aber brottrocken und sehr gut klimatisiert.

 

Im Prinzip hat er recht auf Lehm und Ton staut sich Wasser.
Den Riß in der Kellerwand solltest du aber mit einer Flex oder ähnlichem aufweiten dann mit Betonmörtel ausfüllen.
Ixch denke mal du müsstest vor der Wand bestimmt 50cm breit ausheben, Lehm oder Ton hinein und ordentlich schichtweise stark verdichten.
Bei uns im Verein haben wir Lemboden tiefer wie 30cm ist es immer trocken.
Bei uns im Tontagebau steht auch das Wasser lange in den Senken und trocknet erst nach längerer Trockenheit aus.

 

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