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Laubsäge & Kinder

12.10.2015, 08:12
Bei Kinderspielzeug sag ja man immer, geeignet für Kinder ab xx Jahren.

Was denkt ihr, wann kann man einen Jungen, der ja schon Interesse an Holz hat, eine traditionelle Laubsäge in die Hände geben?
 
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34 Antworten
Funny08  
Mit etwas Anleitung würde ich so auf sechs sieben Jahre tippen...

 

Dog
Kommt aufs Kind an, ich hab mit ca. 6 Jahren das erste mal ne Laubsäge bedient.

 

Ich bereue in der Holzwerkstatt einer städtischen Einrichrung , Kinder von 7 bis 15 Jahren...
Die Kids mit 7 Jahren nutzen schon unter Anneitung eine Laubsäge ..
Natürlich sollte man bei der Arbeit immer darauf schauen , dass nichts passiert ..

Drechselkurs machen die Kids ab 12 Jahren bei mir.. Wenn man verantwortungsvoll ist , aufpasst und wie zuhause auch die Eltern, die Kids anleiten, passiert nichts ..
Mache diese Arbeit wöchentlich mit ca 52 Kindern und Jugendlichen in verschieden Kursen und es klappt ohne Verletzung oder Problemen ..

 

Meine Tochter hat eine kleine (aber echte) Säge mit 3 in dem Hand bekommen, weil sie mit mir zusammen Holzwerken wollte. Hat dazu eine kleine Stück Restholz auch bekommen, die ich an eine kleine Tisch befästigt habe. Sie hat ja noch nix gebaut, wollte nur durchsägen, wie ich. Sie hat auch einige Stücke auch mit Holzleim geklebt, nennte es Flugzeig (konnte aber nicht fliegen, hatte auch keine Flüger... ) und damit paar Tage lang gespielt.

Mir war wichtig, damit sie sich nicht verletzt, und habe die Grundlagen altersgerecht erklärt, aber dann dürfte frei mit ihren Holz arbeiten.

 

Habe es so wie woodwille mit meinem Sohn gehalten.

Sein erstes Werkstück mit Säge- + Bohrübungen habe ich vorsorglich aufgehoben.

 

Vor jedem meiner Kurse, der jeweils mit 15 Kindern in der Schreinerei besucht ist, wird vor Beginn der Holzbastelarbeiten, eine kleine Belehrung nochmal gemacht und es klappt..
Mache die Kurse schon über 3 Jahre ...
Beim Ergrbnis kommt es nicht darauf an das perfekte Werkstück zu haben, sondern der Stolz und die Freude mit Werkzeug und Fantasie, etwas gebaut zu haben ..

Das schönste Lob für mich ist das sehr positive Feedback der Kinder und deren Eltern..
Die Kurse sind über Monate total ausgebucht , weiche mittlerweile sogar in meinen eigenen Betrieb damit aus und dies am Wochenende , weil die Nachfrage einfach sehr hoch ist ..

 

Maggy  
Vor Dekupiersägenzeiten hatte ich viel mit der Laubsäge gemacht. Mein kleiner Neffe besuchte mich dann immer und fragte, ob er nicht auch darf. Da habe ich die kleinste gut führbare Laubsäge gekauft und ihn mal probieren lassen. Da war er Grade 5-1/2 Jahre alt. Er war voll begeistert und als er sein erstes Werk, einen Baum fertig hatte und auch noch bemalen dürfte, war er selig. Es hängt halt ein bißerl vom Kind ab. Wenn sie von sich aus wollen,denke ich, klappt es früher als bei anderen.

 

Laubsäe, ab 6 jahre, würde ich sagen, zumindest meiner großen Tochter traue ich das zu.
Wenn Du Dich an die aufoktruierten Normen und regelungen hälts, dann darf das vermutlich kiener unter 18 verwenden, denn es könnte ja was passieren.
Ach was gehen mit diese Helikoptereltern am A***

 

eine Laubsäge ist mit dem Auflagebrettchen ( das mit dem offenen Langschlitz )
ein ideales Werkzeug zum ÜBEN für die kleinen Heimwerker !
Wichtig ist die Hilfestellung beim Sägeblatt festmachen... da sollte das obere End nicht herausschauen.... und nur dünnes Sperrholz fürs erste Werkeln, sonst gibt es zu viel
Bruch !.... bei meinem Daddy durfte ich zuerst Hämmern und Nageln....!
Gruss.....

 

Unter Anleitung so ab 5-6 Jahren. So war es bei meinem Neffen.

 

Cool, vielen Dank für eure Hilfe. Dachte schon das mir niemand antworten möchte (bei über 270 gelesen) oder meine Frage hier irgendwie untergegangen ist .

Doch jetzt habe ich von euch genau die richtigen Antworten bekommen und ich werde mich mal auf die Suche nach einer geeigneten Säge machen. Ach übrigens, mein Enkel ist gerade 6 Jahre geworden .

Vielen Dank an euch

 

Ich habe unsere Lütsche mit 6 Jahren letztens mit dem dicken Excenter schleifen lassen. Sie hatte Respekt (und Ohrenschützer auf), aber keine wirkliche Angst. Es war 320er Papier drauf und nach dem Schleifen hat sie mit ihren kleinen Fingern die Oberfläche ertastet und sich **** und dusselig über das glatte Ergebnis gefreut. Als "Vorübung" für spätere Sachen fand ich das nicht schlecht.

Bei diversen handwerklichen Tätigkeiten im Haushalt suche ich mir morgens immer eine "Assistentin", die mir sowohl Werkzeug reicht, als auch im kleinen Rahmen selber z.B. den IXO bedienen muss. Zu 100% ist das voller Eifer meine Tochter, die sich um diesen "Job" richtig reißt.

Sie lernt somit die einzelnen Fachbegriffe der Werkzeuge und reicht mir auch (fast) immer das richtige aus dem Systainer.

Und irgendwann werden wir uns auch an Laubsägearbeiten machen. Allerdings ist das Kindabhängig bei ihr im Moment noch nicht ganz an der Reihe. Aber das liegt tatsächlich an jedem Kind selber.

 

Ich mag nicht wenn Kindern gefährliche Werkzeuge (angefangen von Messern) komplett vorenthalten werden. Natürlich kommt es auf das Kind und die Anwendung an, aber besser ist es, dem Kind zu zeigen, wie man das Werkzeug verwendet ohne sich zu verletzten und die Gefahren aufzuzeigen.

Frei nach dem Motto: Zeige deinem Kind, wie man auf den Baum raufkommt, aber auch, wie man allein wieder runter kommt!

 

Ich denke das passt zum Thema:

  1. Ich war noch nicht in der Schule, da habe ich bereits Pinoccio und Winnetou aus Sperrholz mit der Laubsäge ausgesägt und mit Buntstiften bemalt. Mein Opa hat mir das beigebracht. Meine Mutter war etwas sauer, denn mit dem kleinen Bohrer habe ich durch und dann in die Küchentischplatte gebohrt. Und das nicht nur einmal. Aber ich finde, das war es letztlich wert - tolle Kindheitserinnerungen und heute lacht auch die Mama darüber.
  2. Bei uns gibt es einen Waldkindergarten. Neulich morgens rannte mir beim Gassigehen eine Horde schlammüberzogener Kindern über den Weg. Kurze Zeit danach waren sie am Tipi-bauen im Wald. Jeder mit Taschenmesser und am Entblättern von Ästen. Beim Laufen wurde fein eingeklappt, beim Schneiden immer schön von sich weg. Die waren alle zwischen drei und sechs und kein Erzieher schrie "Hilfe es könnte was passieren!".
Man muss Kinder Selbstvertrauen schenken. Und dass mal was schiefgeht ist doch absolut normal. Sonst würden wir alle im Rollstuhl sitzen, denn dann hätten wir aus Angst vor dem Hinfallen nie laufen gelernt.

Es ist eher die Frage, wie vorsichtig dürfen Eltern sein, wann ist der Zeitpunkt, seinem Kind etwas zuzutrauen. Ich meine, es ist nie zu früh, aber häufig viel zu spät.

 

Janinez  
Mein Sohn bekam seine erste mit 3 Jahren und half seinem Papa ganz fleissig in der Werkstatt...................

 

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