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Laser für Kapp und Gehrungssägen

25.07.2011, 14:33
Ich hadere momentan mit der Anschaffung einer neuen Zug, Kapp und Gehrungssäge. Meist ist mittlerweile ein Laser zum Auffinden des Schnittpunktes auf dem Werkstück integriert. Verwendet ihr den wirklich ausschließlich oder sucht ihr auf klassische Art und Weiße den Schnittpunkt?
 
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ich verwende ihn, je nach Genauigkeitsbedarf sichere ich mich dann aber jeweils noch einmal zusätzlich ab

 

Ist es denn ein Must Have oder nur als Ergänzung zu sehen?

 

bei den billigen Geräte tagen die Dinger meistens nicht. Ich hab die PCM7S und der Laser dort funktioniert 1A trotzdem halte ich bei kritischen Schnitten das Blatt vorher nochmal kurz an....sicher ist sicher

 

Thorsten die Aussage wundert mich jetzt doch etwas. Gerade bei der PCM 7 S finde ich den Laser sehr fragwürdig. Er wird mit Batterien gespeist und wackelt doch echt arg. Da hätte ich kein Vertrauen.

 

Bei meiner 8er kann ich über den Laser auch nicht meckern. Meine richtige Arbeit mit der ist Säge fängt zwar erst an, aber bis jetzt ist der Laser ein muss. Gerade wenn man etwas aus einem alten und nicht winkligen Brett aussägt kann man wunderbar danach ausrichten.

 

Als glücklicher Produkttester der PCM7S kann ich Dir versichern, das Du den Laser

nach extrem kurzer Zeit (unter2h) nicht mehr missen möchtest.

Mir kommen die anderen Sägen noch ganz ohne Anzeige richtig vorsinntflutlich vor.

Bis dato musste ich beiden Batterien noch nicht tauschen, schalte aber auch ständig

den Laser an und aus. Habe schon einiges geschnitten.

Wenn Du mehr Schnitthöhe brauchst, würde ich die PCM8S empfehlen.

Soweit ich sehe außer Blattdurchmesser& Watt ziemlich gleich.

Das mit den Batterien, anstelle Speisung aus 220V Netz ist bisschen unverständlich.

Ich habe auch entsprechenden Verbesserungsvorschlag gemacht.

Ein Hinderungsgrund für den Erwerb sehe ich es allerdings nicht.

Eventuell gehen ja auch zwei Akku´s oder ich mach mal ein Netzteil mit

Kabel ans Batteriefach ran. Wäre halt das I-Tüpfelchen gewesen.

Wackelig ist die Laser Befestigung meineserachtens nicht.

Ich hatte anfangs Bedenken mit der Verstaubung (Einflugschneise Späne),

aber auch das ist mit einem Pusterer alle paar Arbeitsstunden erledigt.

Laser an der Säge klares "Must Have" .

 

Wenn ich eine Kapp-Gehrungssäge (evtl. auch Zug-) kaufen würde dann auf jeden Fall mit Laser, allerdings nicht so eine billige Baumarkt Eigenmarke oder so was sondern etwas wo der Laser auch vernünftig da hinzeigt wo gesägt wird.

 

Eine Rahmentür auf Gehrung soll mit der Kappsäge gebaut werden, 90 x 40cm. Wie ist denn Eure genaue Vorgehensweise vor bzw. beim Ablängen mit der Kappsäge?

Welche relative Genauigkeit fordert Ihr generell von der Säge? 1mm, 0,1mm?

 

Zitat von Hobbyholzwerker
Eine Rahmentür auf Gehrung soll mit der Kappsäge gebaut werden, 90 x 40cm. Wie ist denn Eure genaue Vorgehensweise vor bzw. beim Ablängen mit der Kappsäge?

Welche relative Genauigkeit fordert Ihr generell von der Säge? 1mm, 0,1mm?
Ich würde sagen 0,5mm sind ausreichend. Holz ist ein natürlicher Baustoff und
verändert seine Länge je nach Feuchtigkeit.
Und da arbeitet kein Holz dem nächsten gleich.

Winkel natürlich exakt bündig.
Diabonales Stützholz von Bandseite unten nach Schwenkseite Oben nicht vergessen.
Sonst hängt die Tür nach unten durch !

Bei der Garagentür meiner Eltern muß ich das mal machen !!!
Seit Bau 42 Jahre hängt die Gartentür durch und schleift auf´m Boden.
Der Schreiner war ganz klar vom Stamme der Murkser, da er die Diagonale vergaß.

 

Schade, Du hast meine Frage nicht verstanden. Ich meinte wie Ihr genau vorgeht. Womit messen, womit Risslinie anzeichnen ...

Holz arbeitet in der Breite und in der Länge zu gut wie gar nicht. genau deshalb baut man seit Urzeiten einen Rahmen, um breite Brettflächen zu vermeiden.

Was Du beschreibst ist eine einfache diagonal verstrebte Brettertür. Einen Rahmen auf Gehrung ist etwas völlig anderes. Schon mal einen Bilderrahmen gesehen?

Um eine Genauigkeit von 0,5mm zu erreichen, brauchst Du den Laser?

 

Wenn man mit dem Laser arbeiten will und das sollte man, dann muss man sich auch auf diesen verlassen können. Wenn es Dir an Vertrauen zu den grünen Bosch Lasern mangelt kannst du Dir auch die blauen Bosch oder andere Hersteller anschauen. Mangelt es Dir zu einem Vertrauen am Lasersystem generell, dann kannst du Dir noch das DeWalt XPS System anschauen oder an deinem Vertrauen arbeiten. Das Lasersystem funktioniert bei einer guten Kapp- und Gehrungssäge ziemlich gut und wenn es richtig eingestellt ist kann man sich auch darauf verlassen.

 

Bei meiner Lutz Zugsäge hab ich den Laser etwas nach rechts ausgerichtet,jetzt stimmts.
Oder ich hätte etwas links vom Strich Sägen müssen.

 

Sowas geht zwar irgendwie ist aber mist! Man muss seinem Werkzeug vertrauen können. Der Laser muss präzise einstellbar sein und seine Einstellung behalten. Deswegen mag ich auch dieses LED system so weil es sich selbst einstellt.

 

Messinstrumente müssen Ihrer Funktion auch bestens behandelt werden.

Wenn man eine Wasserwaage fallen läßt, ist nicht mehr Sichergestellt, das Sie

noch ordentlich Justiert ist.

Dann muß man halt korrigieren oder besser behandeln.

Und deshalb nicht an der Laser Befestigung rummachen, sofern es OK ist.

 

Ich konnte auf dem letzten Workshop sowohl die PCM 7 S als auch die PCM 8 S testen.
Der klare Favorit ist dabei die 8er. Hier ist alles robuster und dem Laser konnte man auch vertrauen.
Mir ging es hierbei aber nur darum, ob ihr nochmal eine Säge ohne Laser kaufen würdet?

 

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