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Kupferrohre für Gasleitung liegen ohne Isolierung in der Wand

24.05.2012, 21:34
Hallo,

wir haben ein Altbau diesen wir gerade sanieren wollen. Durch entfernen des Putzes kamen gleich die Kupferrohre für die Gasheizkörper zum vorschein. Diese liegen ohne Isolierung (nur mit Zeitungspapier umwickelt) Unterputz (Kupferrohr berührt den Putz).

Wir haben nun mehrere Installateure da gehabt und jeder sagt was anderes.
Diese müssen erneuert werden, da Wärmeverlust und wir Probleme bekommen werden da die Rohre den Putzberühren,
Keine Erneuerung möglich da wir keine Rohre horizontal verlegen dürfen, da der Schlitz ca. 7cm tief werden muss und somit die Statik gefährdet

Nun meine Frage müssen wir diese rausreissen und neue Leitungen legen? Oder kann ich diese so wie sie sind drin lassen (denke im Rest vom Haus ist es ebenso)?
Oder gibt es andere Möglichkeiten?

Danke für Eure Hilfe
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9 Antworten
Ich bin zwar kein Gas-Wasser-Installateur, aber wenn es bisher funktioniert hat und nichts undicht ist, warum dann alles raus reißen????
Sicher wird man zwar mit gedämmten Rohren Heizkosten sparen, aber wieviele Jahre braucht man da um die Ausgabe wieder rein zu holen.
Ich glaube, ich würde es so lassen so lange die Rohre nicht undicht sind, aber vielleicht meldet sich ja noch ein Rohr-Experte zu Wort der da anderer Meinung ist.

 

Ich vermute es handelt sich um Wasser führende Leitungen einer Gasheizung. Dass die Rohre den Putz berühren ist sicher etwas ungeschickt. Wie lange sind denn die Rohre schon in der Wand?Gab es Probleme mit Geräuschen durch die Rohre (Wärmeausdehnung...)?Gibt es Risse im Putz durch die Bewegungen der Rohre?Wenn nichts dergleichen zutrifft, dann würde ich das auch nicht so eng sehen, wenn doch, dann sollte man handeln.

 

@kindergetuemmelWie kann stelle ich fest ob es Wasserführende Leitungen sind? Die Rohre sind ca. 10-15 Jahre drinGeräusche kann ich nicht sagen, da wir nicht drin wohnen.Habe bis jetzt keine Risse gesehenGruss

 

Da hattest geschrieben, dass die Rohre zu Gasheizkörpern führen. Handelt es sich um Heizkörper mit Zu- und Ablauf (Vor- und Rücklauf) oder haben die Geräte eigene Brenner. Dann wäre es wahrscheinlich eine Gasleitung.
Gasleitungen "Arbeiten" nicht so stark, weil sie nicht von Wasser mit unterschiedlichen Temperaturen beeinflusst werden. Auch würde sich an ihnen kein Kondenswasser absetzen, da der Temperaturunterschied nicht so groß zur Umgebungstemperatur wäre.

Wieviele Anschlüsse haben deine Heizkörper?
Kannst du vielleicht ein Foto machen?

 

Geändert von kindergetuemmel (24.05.2012 um 22:37 Uhr)
Hast du eine gastherme im Keller oder irgendwo? Also eine Zentralheizung oder hast du wirklich in jedem Raum einen Gasbrenner stehen. Normalerweise, und vor allem, wenn du was von Wärmeverlusten schreibst, hast du ja irgendwo im Haus deinen zentralen Heizungsbrenner stehen. Der erwärmt normalerweise Wasser, das durch die Heizungsrohre zu deinen Heizkörpern in den einzelnen Zimmern gepumpt wird. Diese Heizungsrohre nachträglich zu dämmen dürfte in den meisten Häusern unmöglich sein. Vor allem, sie geben ihre Wärme ja an die Wohnräume ab. Sie ist also nicht verloren. Die Frage ist nur, entstehen irgendwo Strömungsgeräusche durch das fließende Wasser. Die können sehr laut und gerade Nachts damit sehr störend sein. Dann müsste man sich vielleicht eine Änderung überlegen, z.b. die Rohre in Sockelleisten neu verlegen. So würde die Statik nicht gestört.

Ps: an die Profis. Mir ist klar, das Heizungsrohre heutzutage gedämmt sein sollen. Die Frage ist nur die technische Machbarkeit

 

Geändert von scaranow (24.05.2012 um 22:47 Uhr)
Du must zunächst mal klären, was das nun für Rohre sind.
Anscheinend haben ja die Installateure nicht einmal das zweifelsfrei geklärt.

Wenn Du wirklich Gasheizkörper hast, dann sind das tatsächlich Gasleitungen.
Gasheizkörper haben in der Regel einen Aussenkamin - hast Du Aussenkamine an der Fassade? (die sehen aus wie Lüftungsgitter - manchmal kombiniert Abgas / Zuluft)

Ein Installateur hat aber was von Wärmeverlusten gesagt - das passt dann wieder nicht, denn dem Gasrohr ist es egal, ob es isoliert ist oder nicht - es sollte allerdings gegen Gipsputz abgeschirmt sein - bei mineralischem Putz (Kalkputz) sehe ich das nicht ganz so eng.
Grundsätzlich würde ich da nicht rangehen, weil es ja funktioniert.

Aber Du solltest erst einmal klären, was das überhaupt für Rohre sind und ob Du eine normale Gasheizung mit Warmwasserrohren oder tatsächlich Gasheizkörper hast.
Mir ist das nicht ganz klar.

 

Setz mal ein Foto von einem Heizkörper rein, das würde hier ungemein weiter helfen.
Und vielleicht auch von der Stelle, wo du den Putz bis auf das Rohr abgeschlagen hast.

 

Hallo kein Grund zur Panik da der Putz schon ab ist würde ich als Fachmann die rohre vorsichtig freilegen und mit wickelfils isolieren das ist aufjeden fall möglich

 

Ekaat  
Bei mir im Haus sind die Wasserrohre für die Heizung verzinktem Stahlrohr in dem Estrich verlegt. Ohne Schutz. Es kam, wie es kommen mußte: die Dinger rosteten durch und ich hatte einen Springbrunnen in der Küche. Hausratversicherungen ersetzen auch Wasserschaden, der bei Heizungen auftritt; auch die evtl. nötigen Maurer- und Putzarbeiten. Da das Wasser nicht unter hohem Druck (bis max. 3 bar) steht, kann auch bei einem Bruch nicht viel passieren. Da Deine Rohre aus Kupfer sind, ist die Gefahr einer Korrosion nicht so gruß, wie bei Stahlrohren. Mein Vorschlag: Da, wo ohnehin der Putz erneuert werden muß, mit Wickelfilz isolieren, alles Andere so lassen, wie es ist.
Um Gasrohre kann es sich kaum handeln, weil seit ewigen Zeiten eine Unterputz-Verlegung verboten ist (eine Leckprüfung kann nicht vorgenommen werden).

 

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