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Kreissägeblätter schärfen

07.01.2012, 20:08
Hallo, eingesundes Jahr 2012 für alle. Ich habe eine ältere Tischkreissäge, ein Kreissägeblatt mit gehärteten Zähnen. Aber jetzt wird die Schnittstelle immer heiß, besonders bei dickerem Holz. Ich vermute, dass die Zähne nicht mehr scharf genug sind. Kann man die gehärteten Zähne auch selber wieder anschärfen? Bei meiner Kettensäge mache ich da auch selber, kein Problem. Kann man für das Kreissägeblatt auch eine Korunt-Feile nehmen? Danke, Klaus
 
Kreissägeblatt, Schärfen Kreissägeblatt, Schärfen
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34 Antworten
Ich habe mit dem Schleifen selbst keine Ahnung, aber der Schärfdienst schleift meine gehärteten Sägeblätter auch immer damit.

Gruß Stefan

 

Wenn ich Sägeblätter habe die stumpf geworden sind, sammel ich welche und geb sie zum Schärfdienst. Ich muss ja nicht alles können.

Die machen das Tagtäglich und können es besser wie ich. Dafür sind mir die Sägeblätter zu wertvoll, als das ich sie durch Unkenntnis evtl. Zerstöre.

 

Gerade bei Sägeblättern ist es, aufgrund der hohen Drehzahl, wichtig, dass sie rund und gleichmäßig laufen. Daher würde ich sie zum Schleifen immer in "Fachhände" geben. Viele Baumärkte bieten das inzwischen sogar an.

 

Ekaat  
Kreissägeblätter selbst schärfen? Laß bloß die Finger davon! Es sei denn, Du kaufst Dir eine Automaten für sehr viel Geld. Klar bekommst Du die Zähne scharf, aber was nützt es Dir, wenn von den 124 Zähnen nur 32 greifen, weil das Blatt eiert? Das ist Profiarbeit. Anders sieht es mit Handwerkzeugen, wie Fuchsschwanz oder Gestellsäge aus. Problematisch finde ich auch das Schärfen von Kettensägen, weil es auch hier auf die Exaktheit des Anstellwinkels der Schneide ankommt. Und dies gewährleisten im Allgemeinen auch nur Automaten. Und eine Kettensäge schärfen zu lassen kostet ja nicht die Welt. Würde ich jedenfalls auch aus Kostengründen nicht selbst machen.

 

Das sehe ich ganz genauso - zumindest was die Kreissägeblätter betrifft.

Habe gerade heute wieder festgestellt, dass Schnitte mit der KS deutlich sauberer sind als mit der Stichsäge. Die KS ist für mich also das Gerät für Genauigkeit und Sauberkeit. Ich würde die Krätze kriegen, wenn ich mir das mit Eigenpfusch beim Schärfen versauen würde. Und so schnell wird das Blatt auch nicht stumpf - ich hatte gleich beim Kauf etwas mehr investiert.

Laß es lieber!

 

Hab einmal gesehen wie das ausgehen kann wenn jemand seine Sägeblätter selber schleift... Blatt und fast auch die Säge waren danach kaputt...
Von daher geb ich meine Sägeblätter immer weg zum Schleifen...

 

Da gibt es was von Einhell.
http://www.amazon.de/Einhell-Blue-45.../dp/B002IJQ5V4
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	81jUfthCRBL._AA1500_.jpg
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Größe:	42,3 KB
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Gehe doch einfach mal in den Baumarktbund frage, was das schärfen kostet. Ist es teuer und hast Du mehrere Blätter, dann lohnt sich sicherlich das Gerät von Einhell. dabei ist aber zu beachten, daß das Sägeblatt nur in kleinen Schritten rundum geschliffen wird, bis alle Zähne geschliffen wurde. Und zuviel darf es auch nicht sen, sonst glüht der Zahn aus

und wird weich. Dann müßten die Zähne nachgehärtet werden. 

 

Ich würde sie auch nie selbst schleifen, gute Sägeblätter für 40 bis 60m Euro lass ich schleifen ich hab auch billige für 5 Euro, und wenn die nicht mehr sägen werden sie entsorgt.

 

Zitat von RolfJo
Das sehe ich ganz genauso - zumindest was die Kreissägeblätter betrifft.

Habe gerade heute wieder festgestellt, dass Schnitte mit der KS deutlich sauberer sind als mit der Stichsäge. Die KS ist für mich also das Gerät für Genauigkeit und Sauberkeit. Ich würde die Krätze kriegen, wenn ich mir das mit Eigenpfusch beim Schärfen versauen würde. Und so schnell wird das Blatt auch nicht stumpf - ich hatte gleich beim Kauf etwas mehr investiert.

Laß es lieber!

Es gibt Zeiten für die Handkreissäge, es gibt Zeiten für die Tischkreissäge und es gibt Zeiten für die Stichsäge. Bei der Handkreissäge gibt es noch eine Einschränkung oder Erweiterung - wenn ich eine hochwertige Tauchsäge mit Führungsschiene benutze, kann ich mir auch mal ohne Tischkreissäge weiterhelfen. Da werden die Schnitte ebenso gut.

Und da ich von meinen Sägen immer 100 % verlange, diese auch mal richtig viel Geld gekostet haben, sollte ich da nicht beigehen und versuchen die paar Euro einzusparen was das professionelle Schärfen kostet.

 

Geändert von TischlerMS (09.01.2012 um 00:04 Uhr)
Hallo klausbacsi,


wir geben keine Anleitung zum selbstschärfen von Kreissägeblättern. Wir empfehlen grundsätzlich dies von einem Fachbetrieb ausführen zu lassen oder gegebenenfalls ein neues Sägeblatt zu kaufen.
Daher bieten wir auch keine entsprechenden geräte hierfür an.


Markus_H

 

Zitat von Ekaat
Problematisch finde ich auch das Schärfen von Kettensägen, weil es auch hier auf die Exaktheit des Anstellwinkels der Schneide ankommt. Und dies gewährleisten im Allgemeinen auch nur Automaten. Und eine Kettensäge schärfen zu lassen kostet ja nicht die Welt. Würde ich jedenfalls auch aus Kostengründen nicht selbst machen.

...da wäre ich in der "Holzsaison" ja nur noch beim Schärfdienst...

Das Fichtenmoped schärf ich noch selber, somit reichen auch drei Ketten für nen Waldeinsatz...

Alles sonstige Schnelldrehende lass ich schärfen...

mfg Dieter

 

Meine Sägeketten schärf ich nur mit Schraubstock und Feile.
Die Schleifmaschinen beim Schärfdienst nehmen zuviel weg,da ist nach 3 mal schärfen der Zahn weg.Hab das von einem Waldarbeiter abgekuckt,wenn die im Akkord arbeiten
sind die Ketten scharf,sonst verdienen die nix.

 

Zitat von Ekaat
Kreissägeblätter selbst schärfen? Laß bloß die Finger davon! Es sei denn, Du kaufst Dir eine Automaten für sehr viel Geld. Klar bekommst Du die Zähne scharf, aber was nützt es Dir, wenn von den 124 Zähnen nur 32 greifen, weil das Blatt eiert? Das ist Profiarbeit. Anders sieht es mit Handwerkzeugen, wie Fuchsschwanz oder Gestellsäge aus. Problematisch finde ich auch das Schärfen von Kettensägen, weil es auch hier auf die Exaktheit des Anstellwinkels der Schneide ankommt. Und dies gewährleisten im Allgemeinen auch nur Automaten. Und eine Kettensäge schärfen zu lassen kostet ja nicht die Welt. Würde ich jedenfalls auch aus Kostengründen nicht selbst machen.
Von meinem Opa kenne ich das auch noch: Sägeblätter selber schärfen. Da hat er Tage dran gesessen, und für das Ofenholz mag´s ja gereicht haben...

Das waren aber auch andere Zeiten. Mit den heutigen Präzisionsgeräten selbst im Heimwerkerbereich möchte ich mich da gerne Ekaat anschließen. Damit spart man am falschen Ende, und womöglich an der eigenen Sicherheit...

 

Hallo,
Zitat von Schupo01
für das Ofenholz mag´s ja gereicht haben...

Das waren aber auch andere Zeiten.

das waren vor allem CV Blätter und keine mit HW Bestückung. Die konnte man mit Feilen schärfen und sogar schränken. HW (Hartmetall) ist da wesentlich empfindlicher. 


Gruß


holzbastler

 

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