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Konterlattung für Deckenvertäfelung notwendig?

06.10.2013, 01:43
Geändert von Kellerei (06.10.2013 um 01:47 Uhr)
Ich will einen Kellerraum ausbauen und möchte die Mindesthöhe für Aufenthaltsräume von 2,40 m einhalten. Das klappt nur, wenn ich keine Konterlatte für die Deckenvertäfelung anbringe und unmittelbar auf die Grundlatte die Deckenpaneele befestige.
Was spricht dagegen? Die Decke ist eben und eine Isolierung ist nicht erforderlich
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1 Antworten
Woody  
Wenn die Grundlattung stabil genug befestigt ist und auch die nötigen Abstände für die gewünschte Vertäfelung hat, spricht eigentlich nichts dagegen.



Wikipedia sagt dazu:
Im Innenausbau (....) spricht man ebenfalls häufig von einer Konter- oder Kreuzlattung. Hier ist neben dem Ausgleich von Höhenunterschieden der Zweck, Freiraum für beispielsweise Dämmung und Elektroinstallationen zu erzeugen. Zusätzlich erschafft die Kreuzlattung die Möglichkeit, die „aktive“ Lattung (die untere) nach freiem Belieben (also ohne Abhängigkeit von der Lage der Befestigungspunkte in der Decke) anbringen zu können, da sie ja auf der oberen Lattung montiert wird. Im Holzbau hat die Konterlattung außerdem die Funktion, Spannungen, die durch Drehen und Verwinden der Primärkonstruktion (Hauptbalken) entstehen können, auszugleichen, um zu verhindern, dass diese Kräfte die Deckflächen zerstören. Mit Metallständerwerken wird diese Gefahr minimiert.

 

Geändert von Woody (06.10.2013 um 09:47 Uhr)
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