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Kleine Sinneshöhle bauen!!!

25.06.2013, 17:23
Kurze Frage an alle Schreiner und Heimwerker. Meine Schwerster möchte für meinen kleinen Neffen eine Sinneshöhle habe (gefällt ihr halt). Leider ist dieser Spaß ziemlich teuer und so fragte sie mich, ob ich das Teil nachbauen könnte. Prinzipiell ist es kein großes Ding, wenn da nicht diese Bögen wären .

Hat jemand von euch eine Idee wie man diese herstellen könnte? Für jeden Bogen eine Platte und raussägen??? Gebe doch sehr viel Restholz.

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Sinneshöhle Sinneshöhle
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8 Antworten
Soviel Restholz gibt das überhaupt nicht und wenn Du EINE Platte in der richtigen Größe bekommst/nimmst und entsprechend aufteilst (4 Viertelrundungen), bekommst Du die Seitenteile auch noch raus ... :-)

 

Handel sie auf 150x150x150 runter. Dann müsste sich das bei Viertelbögen aus einer 150x300 Platte schneiden lassen.

 

Das runter Handeln wäre kein Problem, hab in diesem Punkt freie Hand. Mit dem Aufteilen hatte ich auch schon gerechnet. Jeweils 2 Bögen aus einer Platte und den Rest eventuell einzeln. Muss mal im Baummarkt schauen was die so an Größen da haben.

 

Spiel mal etwas mit den Massen rum. Wenn die "Bögen" diagonal auf der Platte liegen, müssten es möglich sein alle Teile aus einer einzigen Platte zu schneiden.

 

Ich mach mir mein eine Schablone in nem kleineren Maßstab und schau mal was sich machen lässt. Vielen Dank schon mal

 

Zitat von Santschik
Ich mach mir mein eine Schablone in nem kleineren Maßstab und schau mal was sich machen lässt. Vielen Dank schon mal


Du denkst zu kompliziert ...
... für die vier(4) Viertelbögen (Radius R=1600mm / Breite 200mm) brauchst du eine Platte mit der Abmessung 1600*1600mm und kannst daraus alle vier Bögen schneiden.

Wenn
Innenschnittlinie 1. Bogen = Aussenschnittlinie 2. Bogen
ist (natürlich plus die Breite der Halbradien) und Du sehr exakt arbeitest, brauchst Du sogar nur eine Platte ca. 1600*1430mm.

Der Verschnitt dabei ist mehr als übersichtlich ...
... und wenn die Seitenteile 400mm hoch sind, brauchst Du noch eine weitere Platte in der Dimension 1600*1600mm und der Verschnitt ist lediglich die Ausklinkung des Einstiegs ...

Alles in Allem gute 5 qm Plattenmaterial ...

 

weil Kinder auch ziehen und zerren, sich oder andere Kindere an das Dach hängen und mit Tarzan und Indiana Jones mehr am Hut haben als mit Yoga und Tuertzu würde ich kein Plattenmaterial verwenden. Mal abgesehen vom hohen Gewicht und der nicht unproblematischen Kantenbearbeitung.

Je nach gewünschter Dicke des Bogens würde ich Bretter im entsprechenden Winkel ablängen und verdübeln. Ein 32-Eck kommt bei der Größe einem Kreis schon recht nahe.
Das Ganze würde ich in doppelter Ausfertigung machen und die beiden Vielecke um die Hälfte der Brettlänge versetzt aufeinanderkleben.
Dann mit Stichsäge oder Fräse mit Zirkelvorrichtung den Kreis herausarbeiten. Bei der Stichsäge wirst Du wohl ordentlich nachschleifen müssen.
Anschliessend wird der Kreis halbiert.

In der Mitte der einen Hälfte klebe ich dann beidseitig kleinere Leisten und teile den anderen Halbkreis so, dass es halt abzüglich der Bogendicke + Leisten hinkommt.

Mit welchen Beschlägen ich die Verbindung machen würde, weiss ich im Moment nicht - dürfte aber mit Berliner Betthaken zum Einlassen gehen.
Es sind zwar jede Menge Teile, die sind aber alle identisch. Bastele Dir mit Zwingen einen Anschlag zum Ablängen und eine kleine Schablone für die Dübellöcher - dann geht das Ruckzuck.
Wenn Du nicht genug Zwingen für das Zusammenleimen hast, nimmst Du halt 20 gefüllte Wassereimer oder ein paar Zementsäcke oder irgendwas. Irgendwie findet man immer was.
Baue auf jeden Fall so, dass das Kamasutrachaschtli demontierbar ist.
Wenn das Ding nach einigen Jahren nur noch im Weg steht, kannst Du es einfach verbrennen oder stellst es als stylisches Rankgerüst in den Garten.

Nachtrag:
Da habe ich doch tatsächlich wat übersehen:

Zitat von Linus1962
Wenn
Innenschnittlinie 1. Bogen = Aussenschnittlinie 2. Bogen
ist (natürlich plus die Breite der Halbradien) und Du sehr exakt arbeitest, brauchst Du sogar nur eine Platte ca. 1600*1430mm.
Die Radien innen und aussen sind nicht identisch, weil sie offensichtlich unterschiedliche Entfernungen zum (gedachten) Kreismittelpunkt haben. Geht zwar, aber nicht in dem Beispiel auf dem Foto.

 

Geändert von Heinz vom Haff (25.06.2013 um 22:05 Uhr)
Zitat von Heinz vom Haff
weil Kinder auch ziehen und zerren, sich oder andere Kindere an das Dach hängen und mit Tarzan und Indiana Jones mehr am Hut haben als mit Yoga und Tuertzu würde ich kein Plattenmaterial verwenden. Mal abgesehen vom hohen Gewicht und der nicht unproblematischen Kantenbearbeitung.
Gerade wegen der Belastung würde ich eine Multiplexplatte nehmen und kein Vollholz. Kinder belasten Konstruktionen in mehr Richtungen als ein Baum jemals wachsen kann und ein paar Dübel reissen es da dann auch nicht mehr raus wenn die Last plötzlich aus der "falschen" Richtung kommt. Eine Multiplexplatte ist deutlich ausgelichener was die Richtung der Kräfte angeht. Wir reden hier wohlgemerkt nicht von MDF oder Spanplatten.

Wenn ich mir anschaue auf welchen Wegen sich unsere ins Bett bewegen, muss ich zugeben, dass ich auf die Belastung vorher nicht gekommen wäre aber mit Vollholz rückblickend mehr Material hätte einsetzen müssen um keinen Bruch zu erleiden.

Kantenbearbeitung ist natürlich ein Muss. Aber auch da ist der Plattenwerkstoff mit Ausnahme einer eventuell auftretenden dunklen Verfärbung deutlich einfacher zu handhaben als ein Vollholz mit Ausriss wegen einer falsch laufenden Fräse.

 

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