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Klein Gartenverein Kamin entfernen

03.01.2014, 10:48
In unseren Kleingartenverein haben die neuerdings beschlossen, dass die Beheizung über den Kamin nicht mehr erlaubt ist, weil in der Nähe kleine Wälder (besser bezeichnet paar Bäume) sind. Diese sind aber schon seit Jahrzehnte da. D.h. für mich, dass ich denn Kamin entfernen und das Dach neu machen muss. Kann man dagegen angehen? Kennt sich jemand aus?
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11 Antworten
wenn der Verein was beschließt, mußt du dich wahrscheinlich daran halten. Das müßte aber in den Statuten stehen. Du kannst auch versuchen, vor Gericht zugehen. Ist halt dann die Frage, wie schief du angeschaut wirst.

 

Hallo
Wie Kamin, meinst du so was???
Oder einen Ofen im Haus?
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Name:	20131224_155611.jpg
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ID:	23882  

 

Geändert von danielduesentrieb (03.01.2014 um 18:10 Uhr)
Es ist dann eh ein Ofen.

 

Zitat von bluvision
In unseren Kleingartenverein haben die neuerdings beschlossen, [...]
Wer ist "die"? Der auch von dir gewählte Vorstand? Der Vorstand, der im Zweifel durch die Kommune/das Ordnungsamt eine Auflage erhalten hat? Der Grund gehört in aller Regel den Kommunen, der Kleingartenverein ist der Pächter der gesamten Fläche und verpachtet Parzellen an seine Mitglieder weiter. Damit diese sehr niedrigen Pachtkosten Bestand haben gibt es sehr strenge Auflagen, die einerseits im Bundeskleingartengesetz festgeschrieben sind (Mindestansprüche) aber durch den Verpächter, also die Kommune, auch strenger ausgelegt werden können. Nicht zu vergessen die große Vielzahl anderer Gesetze und Verordnungen die zusätzlich gelten...

Anstatt Zeter und Mordio zu schreien würde ich an deiner Stelle ein klärendes Gespräch mit dem Vorstand suchen, der dir sicher die Gründe erklären kann. Und wenn das dir dann immer noch nicht passt steht dir immer noch der Rechtsweg offen. Der Rechtsanwalt deines geringsten Misstrauens freut sich sicher über einen Auftrag...

 

Janinez  
Das heißt nicht, daß Du den Kamin entfernen mußt, da kann der Kaminkehrer den Schornstein ganz einfach verschließen

 

Funny08  
Es wäre da wohl die Frage im Raum, was steht in Kleingartengesetz eurer Region.

Oftmals sind da nur Gasöfen und Elektroheizungen erlaubt.

Aber frag doch mal bei eurem Bezirksschornsteinfeger nach - der sollte dir das ganz genau sagen können.

 

ich würde auch vorschlagen das du doch erst mal das gespäch mit dem vorstand suchst und dir erklären lässt warum das so beschlossen wurde. und dort könntest du auch gleich abklären ob du komplett rückbauen musst oder ob eine art "versiegelung" reichen würde um kosten zu sparen.

 

Funny08  
@ Jan - bluvision hat lediglich eine Frage gestellt - und weder Zeter noch sonst was geschrien - ich würde auch zuerst mal woanders nachfragen wenn irgendwas mit Kosten und Aufwand verbunden ist.

Es wäre nett,(nicht nur bei dir jetzt), wenn Fragen auch weiterhin - in 1-2-do-Tradition - in einem freundlichen Umgangston beantwortet würden.

 

Hab den Garten seit ca. zwei Jahren, der Vorgänger war schon 30 Jahre drin. In der Umgebung hat sich nichts verändert, deswegen verstehe ich es nicht.
Danke an alle für die Antworten. Werde erstmal ein Gespräch mit dem Vorstand suchen und lasse es mir erklären.

 

Janinez  
Bluvision es ist auch so, daß sich in den nächsten Jahren die Gesetze, was offene Kamine und auch Öfen anbelangt sehr stark ändern, möglicherweise greift euer Vorstand dem auch schon etwas vor. Bei uns auf der Schießanlage mußten die Schornsteine bei den kleinen Häuschen (sie dienen bei Wettbewerben etc. zum Übernachten) auch geändert werden, bzw. 2 Öfen mußten abgeschlossen werden, da man nicht mehr nachrüsten konnte und ich muß in 2 vermieteten Wohnungen bis 2017 entweder die Kamine dicht machen, oder die Schornsteine zusätzlich mit einem Feinstaubfilter ausrüsten.

 

Zitat von Funny08
@ Jan - bluvision hat lediglich eine Frage gestellt - und weder Zeter noch sonst was geschrien -[...]
Gut, das war sicher etwas überzogen und dafür bitte ich auch gerne um Entschuldigung!

Ich werde es jedoch nie verstehen, warum im Handeln eines Anderen häufig etwas gegen einen selbst Gerichtetes gesehen werden muss, oder womöglich gar als Angriff gewertet wird.

Kleingartenvereine sind - wie oben dargelegt - letztlich nur Unterverpächter und unterliegen dadurch relativ restriktiven äußeren Zwängen. Bei Nichtdurchsetzung der entsprechenden Regularien (insbesondere des Bundeskleingartengesetzes) durch den Vorstand gegenüber den Mitgliedern kann die Kommune schneller als so manchem Mitglied lieb ist einzelne Parzellen bis hin zur ganzen Anlage aus der Nutzung nehmen oder im günstigsten Fall nur die Pacht massiv erhöhen. Anstatt weniger Cent /m² (ca. einem Zwanzigstel des Bodenpreises für vergleichbares Ackerland) auf mehrere €/m².

Als früheres Vorstandsmitglied eines Kleingartenvereins (Verlust des Postens durch Wegzug) habe ich es einmal erlebt wie die Kommune eine Parzelle aus der Nutzung genommen hat - dem Pächter wurde durch die Kommune fristlos gekündigt und der Vorstand musste sehen wir er das Grundstück bei knapper Fristsetzung wieder in den Urzustand zurückversetzt. Der Zustand war, ähm gelinde gesagt eine einzige Zumutung. Beim Pächter war dafür kein Cent zu holen. Wenn man so etwas einmal erlebt hat, reagiert jeder KG-Vorstand äußerst empfindlich. Jetzt weht ein anderer Wind. Auch das Ordnungsamt dreht nun alle paar Wochen seine Runden.

 

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