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Kennt sich jemand mit Entwässerungsrinnen aus?

02.09.2011, 17:55
Hi,

ich habe eine Frage zum Thema Entwässerungsrinne.
Wir bauen momentan unsere Terrasse um und im Zuge dessen müssen wir auch die Entwässerungsrinne erneuern. Nun stellt sich die Frage worauf man da alles achten muss...
Ein Bekannter hatte gemeint, dass die Produkte von hauraton gut seien, aber was nimmt man da?
Hat jemand von euch schon mal was von denen genutzt?? Sind die gut?
Reicht es wenn man da das Standard nimmt (www.hauraton.com/de/GALAbau/index.php) oder sollte es doch eher was besseres sein??

Hoffe auf schnelle und hilfreiche Antworten!
 
Abfluss, Entwässerungsrinne, Garten, Regenwasser, Terrassenbau Abfluss, Entwässerungsrinne, Garten, Regenwasser, Terrassenbau
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19 Antworten
Hallo kruemmel,

Also ich kann dir nur sagen das es da Relativ egal ist welche Rinnen du nimmst. Da ich HLS gelernt habe weis ich das es nur wenige wirkliche unterschiede gibt. Meist bezahlt man nur den Namen mit. Was natürlich auch den Preis vorgibt währe das Material des Rostes. Also obs "normaler Stahl" ist oder V4A. Erstmal muss klar sein was du für eine Optik haben willst, also ob man nen Kompletten Rost sehen soll oder nur nen Schlitz. Wieviel Wasser wird ungefähr anfallen (Niederschlagsmenge je m² je Jahr) und soll die Rinne "belastet" werden (z.B. Auffahrt) danach kannst du die Rinne auslegen. Welchen Hersteller du da bevorzugst ist deine Sache

 

sonouno  
gibts auch von Kessel u.a.
http://www.kessel.de/produkte.html

 

Guten Morgen Kreummel,


ich kann die Ausführung von spidermann nicht ganz nachvollziehen, Niederschlagsmenge im JAHR ? wenn mann da von ausgeht so wird das aber eine sehr große Rinne. 


Es ist wie auch in der Dachrinnenberechnung, die zu entwässernde Fläche in m² , die in deiner Region angenommen Max Regenspende in 5Min alle 5 jahre und alle 100 Jahre. 


Dennoch würde ich es nicht so ausschweifend angehen. Eine z.B ACO Rinne im Baumarkt kostet ca. 15€ der Meter die hat ein Verzinktes Rost/Gitter und kann ca. 4.7l die Sekunde abführen. Wenn diese an den vorhandenen Regenwasserkanal angeschlossen wird sehe ich keine Probleme.


MfG Christian 


Ps: Ein paar Eckdaten wären hilfreich Größe der Terrasse, Belag ? Holz oder Stein ? 

 

Geändert von Festool24 (06.09.2011 um 08:35 Uhr)
Oh, total vergessen...
also wir dachten an soetwas wie das gartenplatten.de (das unter Beispiel sah ganz nett aus)

 

Hallo Festool24

Ja, die durchschnittliche Regenmenge im Jahr, damit kann man z.B. die durchschnittliche Menge pro Tag, Stunde, Minute, Sekunde... berechnen.


Siehe auch sita-bauelemente.de

Da geht es zwar nicht um Rinnen sondern um Runde Abflüsse, aber ich denke doch das es ganz aufschlussreich ist.

 

Hallo Spidermann23,

bei der Berechnung ist nicht die durchschnittliche Regenmenge sondern die Maximale Regenmenge in 5min in einem Zeitraum von 5 Jahren ( r5,5) oder 10 Jahren (r5,10) ausschlaggebend.

MfG Christian

 

Mich würde mal die ganze Lage der Terasse interessieren. Endet die Terasse an eine Grünfläche? Ist es eine erhöhte (Balkon)? Unsere hat ein Gefälle zum Rasen hin bekommen und benötigt also gar keine Regenrinne. Ich würde fast sagen, es gibt nur wenige Ausnahmen bei denen wirklich eine Regenrinne nötig ist.

Ansonsten würde ich es gar nicht so kompliziert berechnen. Wann kommt schon mal so ein Jahrhundertregen? Die paar mal nutzt man die Terasse eben nicht. Aufpassen sollte man nur, was mit dem Wasser passiert, welches nicht abtransportiert werden kann.

 

Guten  Morgen,


und genau da ist das Problem Wasser welches nicht Abtransportiert werden kann ist die Ursache einer fehlerhaften Berechnung. 


Wassere sollte aus dem Hahn kommen und nicht die Wohnzimmer oder Kellertür herein.
Die Berechnungswert des Hundertjährigen Regenereignisses, sollte z.B bei Dachterrassen oder Terrassen über Bewohntem bereichen zum tragen kommen da bei Missachtung die Statik durch Wasseransammlung geschwächt werden kann.


MfG Christian  

 

sonouno  
Zitat von Ricc220773
Wann kommt schon mal so ein Jahrhundertregen?
ja wann wohl ??? nächste Woche !! damit ist immer zu rechnen ...siehe Elbhochwasser z.B.

 

Gegen Hochwasser hilft aber auch keine Regenrinne

In erster Linie sollte schon darauf geachtet werden, wohin das Wasser im Notfall fließen wird. Geht es bei der Rinne nur darum, dass Regenwasser "geordnet" abfließt und würde das Wasser bei Überfluss eh übern Rand auf den Rasen fließen, würde ich keine großen Berechnungen zugrunde legen.
Hat die Terasse aber meinetwegen einen Sockel am Rand und das Regenwasser würde sich stauen, dann ist es natürlich wichtig den Abfluss entsprechend zu dimensionieren.

 

sonouno  
Zitat von Ricc220773
Gegen Hochwasser hilft aber auch keine Regenrinne
na ja, zum Hochwasser kams halt durch viel Regen... und das ja gleich mehrmals....

 

Zitat von sonouno
na ja, zum Hochwasser kams halt durch viel Regen... und das ja gleich mehrmals....
Na dann müsstest Du eigentlich der natürliche Gegner von direkt abgeführten Oberflächen Wassers sein.

Denn jedes nicht lokal oberflächen versickerte Wasser kommt ja Dank begradigter
Flussläufe auch recht schnell in immer gleichen Gebieten hoch.

Darüber sollten die Anderen oberhalb mal nachdenken und auch danach handeln.
Denn auch Sie wollen nicht von Hochwasser davon betroffen sein.

 

Hi, es ist schon etwas lange her, dass diese Frage gestellt wurde, aber es hat sich ja einiges getan in der Entwicklung von Entwässerungsrinnen. Ich möchte für die jetzige Regenzeit in Südamerika wie hier auf der Fazenda am Bild ein Entwässerungssystem bauen. Ich tendiere nicht zu Edelstahl sondern zu einem Leichtmetal, weil die leichter sind und leichter zu transportieren und damit billiger und die neuen Materialien nicht weniger robust und wetterbetändig sind. Das schönste das mir untergekommen ist, ist die A100 von Aquacocci
Hat die schon jemand ausprobiert? Wie ist die von der Haptik her?
Vielen Dank euch schon mal!

 

Zitat von supertools
Hi, es ist schon etwas lange her, dass diese Frage gestellt wurde, aber es hat sich ja einiges getan in der Entwicklung von Entwässerungsrinnen. Ich möchte für die jetzige Regenzeit in Südamerika wie hier auf der Fazenda am Bild ein Entwässerungssystem bauen. Ich tendiere nicht zu Edelstahl sondern zu einem Leichtmetal, weil die leichter sind und leichter zu transportieren und damit billiger und die neuen Materialien nicht weniger robust und wetterbetändig sind. Das schönste das mir untergekommen ist, ist die A100 von Aquacocci
Hat die schon jemand ausprobiert? Wie ist die von der Haptik her?
Vielen Dank euch schon mal!
Irgendwie hat der Link nicht funktioniert. Hier ist die Rinne: http://de.aquabocci.com/produkte.html#c104

 

Hallo supertools,

Dein Link hat funktioniert, nur mag ich keine Werbung, die ich Dir nicht unterstelle. Aus diesem Grund bitte nur die Domain angeben.

Viele Grüße
Björn

 

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